Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

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KoratCat
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Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Sa Jul 14, 2018 7:44 pm

Auf ZEIT online steht ein sehr guter langer Artikel über das Leben im Ausland (da Myanmar) und das Verhältnis zur (alten) Heimat Deutschland.

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dogmai
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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon dogmai » So Jul 15, 2018 1:35 am

Danke für diesen Link. Ich habe den Artikel zwei mal gelesen. Nicht, weil ich ihn beim ersten Mal nicht verstanden habe, sondern weil mir manche Aussagen sehr wichtig sind.

Und obwohl hier natürlich jeder dem Link folgen und selbst lesen kann, möchte ich die für mich wichtigen Aussagen wiederholen:

Sie störte sich an "den hierarchischen Arbeitssystemen und Bedingungen in Deutschland", wie sie es nennt. "Ewige Konkurrenzkämpfe und soziale Kälte" habe sie in dieser Zeit erlebt.


"Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen in Deutschland trotz des Wohlstandes und all der Errungenschaften, um die man uns im Ausland beneidet, so unzufrieden sind und es eigentlich keine Wertschätzung gibt", sagt sie.


"Sagen wir es so: Heimat ist auf jeden Fall eher ein Gefühl als ein Ort." ... Christiane Schultz hat Heimat stattdessen durch Wohlbefinden ersetzt. Und dieses Wohlbefinden muss sich einstellen, damit sie an einem Ort bleiben kann.


Schultz weiß auch, dass es ihr in Myanmar auch deshalb so gut geht, weil sie keine regelmäßige medizinische Versorgung braucht. "Viele kehren schon deshalb im Alter nach Deutschland zurück", sagt sie.


Was sich danach in den Kommentaren abspielt, kann man getrost vergessen. Denn die zeigen genau die Engstirnigkeit, der Schultz ja entfliehen möchte. Interessant.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thedi » So Jul 15, 2018 6:19 am

"Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen in Deutschland trotz des Wohlstandes und all der Errungenschaften, um die man uns im Ausland beneidet, so unzufrieden sind und es eigentlich keine Wertschätzung gibt", sagt sie.

Das ist wahrscheinlich die Ursache, warum in Deutschland ein so hoher Lebensstandard herrscht: die ewige Unzufriedenheit ist der Motor.

Jede Medaille hat eine Rückseite.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

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dogmai
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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon dogmai » So Jul 15, 2018 3:17 pm

Das sehe ich jetzt nicht so positiv wie Du. Wenn die Unzufriedenheit in das Streben nach mehr Vollkommenheit, nach mehr Leistung und, sagen wir es kapitalistisch, eine höhere Wertschöpfung mündet, mag das ein Motor für hohen Lebensstandard sein.

Ich finde aber im Gegenteil, daß eine der Folgen dieser Unzufriedenheit eben in die fehlende Wertschätzung, in den allgemeinen Umgang der Menschen miteinander mündet. Schau Dich um, und das hauptsächlich in den "assozialen Medien": Haßparolen allüberall gegen erfolgreiche Menschen, verantwortlich für das eigene Unvermögen sind immer die anderen, die Politiker sind eh an allem Schuld. Man ist nicht unzufrieden und sieht dabei ein, daß man sich mit einer Situation nicht abfinden darf. Nein, im Gegenteil - es sind die anderen. "Die Zuwanderer nehmen mir den Arbeitsplatz weg". Dabei hat sich derjenige noch nie um einen Arbeitsplatz bemüht, nicht einmal erfolgreich um Bildung.

Ich bin durch meine Enkelkinder nahe dran an der jetzigen Jugend, sehe alleine an der Entwicklung der Schulkameraden von Vanessa und Marko, wie unterschiedlich die Motivation ist.

Nein, ich glaube, daß diese Unzufriedenheit darin mündet, sich weiter fallen zu lassen, sich hinzulegen statt aufzustehen. Ich glaube auch, daß die Autorin das in diesem Sinne gemeint hat.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thai.fun » So Jul 15, 2018 4:49 pm

dogmai hat geschrieben:... Man ist nicht unzufrieden und sieht dabei ein, daß man sich mit einer Situation nicht abfinden darf. Nein, im Gegenteil - es sind die anderen. "Die Zuwanderer nehmen mir den Arbeitsplatz weg".

Es soll jetzt nicht in eine Ausländer Debatte führen hier. Die Frage treibt mich um, hat es Weltweit mehr Auswanderer, Rückwanderer oder Flüchtlinge?

Die einen müssen die andern wollen der Heimat entfliehen. Schlussendlich ist es immer der Menschlich Egoismus, Materialismus und dessen Wertbemessungen die über "Heimat" entscheiden.

Obwohl Heimat jeder Mensch verinnerlicht hat. :salut

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thedi » So Jul 15, 2018 5:04 pm

Nein, ich glaube, daß diese Unzufriedenheit darin mündet, sich weiter fallen zu lassen, sich hinzulegen statt aufzustehen.
Du beschreibst eine Unzufriedenheit die mir persönlich fremd ist. Wenn ich mit etwas nicht zufrieden war, war das für mich immer ein Grund selbst aktiv zu werden um das Problem anzugehen.

Es gibt aber je länger je mehr die Mentalität, statt selbst etwas zu tun, einfach nur zu jammern oder zu fordern. Man fühlt sich nicht mehr selbst zuständig um etwas zu ändern, sondern erwartet dass das vom Staat gelöst wird. „Die Politik“ muss da aktiv werden. „Man“ sollte...

Könnte es sein, dass dies ein Nebeneffekt des Sozialstaat ist? In DACH wird der Bürger vom Staat behütet und bemuttert - Eigeninitiative fördert das auf jeden Fall nicht. Mit der Überreglementierung wird zudem manche Eigeninitiative schon im Keim erstickt. Könnte es sein, dass unser Sozialstaat dazu führt, dass manche nur noch die Hände in den Schoss legen und von einem Bedingungslosen Grundeinkommen träumen?

Urbane Lebensweise ist auf Konsum ausgelegt - nicht auf selber machen. Wo bleibt da ein Erfolgserlebnis?

Die Medien berichten von Putin und Trump, von eingeschlossenen Jugentlichen in einer Höhle in Thailand, vom Krieg in Nahost usw. Das gibt alles keine Anregungen um selbst aktiv zu werden - die Probleme sind ein paar Schuhnummern zu gross für den Einzelnen. Man hat keine Einflussmöglichkeit, kann nur zur Kenntnis nehmen und den Kopf schütteln - ist wiederum zum Konsum verdammt.

Hier in Thailand habe ich Haus, Garten, Hühner, Enten, Fischweiher, Motorrad usw. Da gibt es immer etwas zu tun. Dinge die in der Grössenordnung sind, die ich selbst lösen kann. Ich bin kann selbständig sein. Das würde mir in der Schweiz fehlen.

Es ist eine Binsenwahrheit, dass ein Schlaraffenland nicht glücklich machen würde.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon dogmai » So Jul 15, 2018 6:48 pm

@thai-fun
Nein keine Ausländerdebatte. Diese Debatte wird bei uns doch schon seit 1989 geführt, dem Fall der Mauer, als viele Ostdeutsche hier in den Westen kamen. Und doch ist es auch eine Grundstimmung, denn jetzt erweitert sich ja die Debatte. Ich bin in facebook aktiv, weil meine ganze Familie aktiv ist. Alle anderen "Freunde" habe ich eliminiert. Trotzdem lese ich gelegentlich auch solche Debatten.

thedi hat geschrieben:Du beschreibst eine Unzufriedenheit die mir persönlich fremd ist. Wenn ich mit etwas nicht zufrieden war, war das für mich immer ein Grund selbst aktiv zu werden um das Problem anzugehen.


Wieder finden wir hier eine Grundübereinstimmung. Ich bin weder mit meinem jetzigen Leben unzufrieden noch mit meiner Vergangenheit. Aber viele in meiner Umgebung, in der ich halt leben muß, sind es. Und die Anstrengung, etwas zu leisten um weiter zu kommen, wird vielen zu viel. Um Abitur zu machen, muß man vorher in der Grundschule und dem Gymnasium Leistung erbringen. Das ist vielen zu schwierig, denn sie müssen dann ihr Smartphone oder ihre Spielbox aus der Hand legen und lernen.

Mein Vermieter ist Bauunternehmer, wir haben ein fast familiäres Verhältnis. Er erzählt mir, daß sie händeringend Auszubildende und Facharbeiter suchen. Sie finden kaum Leute, die motiviert genug sind. Motiviert sind die Leute, die er in Polen anwirbt. Die sind fleissig, zuverlässig, schaffen sich mit ihrem Verdienst hier ein Königreich in Polen . Die werden weder behütet, noch bemuttert, die schaffen einfach.

Hier in uneserem Stadtteil wird gerade eine Straße erneuert. Sie muß gepflastert werden. Wenn Du von den Arbeitern etwas wissen willst, mußt Du polnisch oder bulgarisch reden. Deutsche finden sich für diese Arbeiten nicht mehr. Also doch wieder hin zur Ausländerdebatte - wir brauchen sie !!!!! (Nicht die Debatte, sondern die Ausländer). So wie es früher einmal war, als die Italiener kamen. Nicht um eine Eisdiele zu eröffnen, sondern um zu arbeiten, Straßen zu bauen, Häuser. Sie schaffen unseren Wohlstand.

Und nun muß ich doch noch einen Zusammenhang mit unserem Forum herstellen und frage: warum seid Ihr denn in Thailand? Weil Ihr in DACH so zufrieden ward? Ich gebe zu, ich wäre auch gern bei Euch, habe aber schon öfter ausgeführt, woran ich scheitere :prost
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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thai.fun » Mo Jul 16, 2018 4:28 am

thedi hat geschrieben:Es ist eine Binsenwahrheit, dass ein Schlaraffenland nicht glücklich machen würde.

... weil da schon alles für alle wäre!? Weil jeder gerne etwas mehr als der andere haben, scheinen, möchte? Der GEN gegebenen Egoismus halt. Schon der Neandertaler tauschte glänzende Steine für ein schöners- Fell, als das der in der Nachbars-Höhle hat. Und in 100Jahren möchte der von Menschen geschaffene Roboter eine andere Stimme als alle die anderen Roboter. Abheben von der Massenware, das hat der Mensch so programmiert, weil nur der so ist.

dogmai hat geschrieben:Und nun muß ich doch noch einen Zusammenhang mit unserem Forum herstellen und frage: warum seid Ihr denn in Thailand?

... vielleicht aus selben Grunde, man/n hat alles, und vielleicht gäbe es wo anders noch etwas mehr, besseres, ewas mehr? Oder eben man/n sieht nicht mehr was man, und wie gut alles hat? Oder weg vom Alltag. Weg vom alles haben, weg vom fix-fertig ausgeklügelten EU- und vor allen Deutsch -perfekt System, zu Abenteuer neuer Kultur, hin zum abheben vom Alltag, vom Nachbar? Oder wenn die Familie zu Hause erlischt, mit der Midlife-Crisis in der Fremde die Wiederholung des in der Vergangenheit scheinbar falsch gelaufenden, oder eben gut gelaufenen wieder suchen? Weg von alle den Fragezeichen!... ????

Umgekehrt sind "Ausländer" in der EU doch nur Unerwünscht wenn es bei einem selbst etwas zu holen gäbe!? In unseren Breitengraden könnten sie an den ach so erarbeiteten Sozial -strukturen nagen. Oder suchen sie dasselbe wie wir Thailand- Gänger ... :o

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thedi » Mo Jul 16, 2018 6:44 am

dogmai hat geschrieben:warum seid Ihr denn in Thailand? Weil Ihr in DACH so zufrieden ward?

Die Schweiz wurde mir zu einengend, zu steril, zu langweilig, zu kalt (Klima und auch emotional). Ich suchte Freiräume, Chaos, Abwechslung und Wärme - sowohl von der Sonne wie auch von den Mitmenschen.

thedi hat geschrieben:...Wenn ich mit etwas nicht zufrieden war, war das für mich immer ein Grund selbst aktiv zu werden um das Problem anzugehen...

Und daher fand ich dann all das hier in Thailand. Ich vermisse weder Berge noch Zürichsee - was mir hie und da an "Heimat" fehlt ist Züritütsch und der Jugend-Freundeskreis, den ich dort verliess. Den Freundeskreis gibt es aber nicht mehr, wir haben uns alle auseinander gelebt und Züritütsch kann ich bei Treffen mit anderen Schweizern sprechen - ist zwar selten, aber um so mehr geniesst man das dann auch.

Heimweh wird auch "Schweizerkrankheit" genannt. Bei mir ist sie auf jeden Fall nie ausgebrochen. Das liegt auch daran, dass das Dorf in der Schweiz, in dem ich lebte, heute nur noch Aglo ist. Wenn ich nun in die Schweiz müsste, hätte ich dort mit Sicherheit Heimweh nach meinem Dorf hier im Isaan.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thai.fun » Mo Jul 16, 2018 6:54 pm

thedi hat geschrieben:Heimweh wird auch "Schweizerkrankheit" genannt. Bei mir ist sie auf jeden Fall nie ausgebrochen. ...

Heimweh entsteht bei Verlust oder Sehnsucht nach z. B. etwas Heimeligen. Wie, als ich nach einem Unfall für lange Zeit in ein Kinder-Erholungsheim musste. Was hab ich Tag täglich im Bett abends geweint. Aber man/n kann es, wie vielleicht @thedi, verdrängen, nicht zulassen, sich ablenken lassen, nicht zugeben.

Als mich z. B. meine Mutter, die mich im Heim nie besuchte, abholen kam, hasste ich sie dafür das ich Heimweh solange verdrängen musste bis nichts mehr von Heimweh da war. :arrow:

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon dogmai » Mo Jul 16, 2018 8:12 pm

@thai,fun
Wir beide gehören ja nun zu denen, die sich nicht in Thailand niedergelassen haben, aus welchen Gründen auch immer. Ich habe bis zu meiner Krankheit nicht nur davon geträumt, sondern es für eine Zeit lang schon wahr gemacht und später konkrete Vorbereitungen zur Übersiedlung getroffen. Dazu gehörte auch damals die Suche nach einem Haus, die später auch durch Kauf verwirklicht wurde. Ich bin mir ganz sicher, daß ich in LOS hätte eine neue Heimat finden, daß ich das Leben dort hätte einrichten und genießen können.

@thedi
Aus eigentlich allen Deinen persönlichen Beiträgen lese ich Zufriedenheit mit Deinem Leben, wie es jetzt ist. Das bewundere ich, und das freut mich. Schon seit Jahren plane ich, Dich einmal zu besuchen. Nicht lange vorbereitet, sondern spontan mit einem Anruf: hey, ich bin jetzt 10 km vor Deinem Ort, wollen wir uns treffen? oder so ähnlich. Aber es hat sich nie die Gelegenheit ergeben :prost . Denn auch wenn wir nicht immer in allen Dingen einer Meinung waren, so haben wir doch eine gemeinsame Grundeinstellung zum Leben und zum Land :wave
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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thai.fun » Mo Jul 16, 2018 11:56 pm

dogmai hat geschrieben:@thai,fun
Wir beide gehören ja nun zu denen, die sich nicht in Thailand niedergelassen haben, aus welchen Gründen auch immer.

Auf 25Jahre Thailand hin und her zurück schauend, gibt es nur zwei Sachen die ich auf Dauer wahrscheinlich nicht ertragen hätte. Die ewige Wärme des Landes und die Kälte hinter dem Lächeln vieler Thais gegenüber Fremden.

Und es gibt fast nur eines was mich bewusst vom Auswandern nach Thailand abgehalten hat. Mein Vorsatz, dass ich nie-mehr Heiraten werde. Das wollten aber immer fast alle denen man zu nah kam.

Es gibt aber sehr viel was mich auf Thailand so leicht, fröhlich und unbeschadet zurück blicken lässt. Vor allem Glück gehabt, wie man/n sich gibt so wurde ich genommen und ich hab mich immer als Gast fühlen und benehmen wollen und können. :fart

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Re: Leben im Ausland: Heimweh muss sie aushalten

Ungelesener Beitragvon thai.fun » Fr Jul 20, 2018 5:34 pm

thai.fun hat geschrieben:Und es gibt fast nur eines was mich bewusst vom Auswandern nach Thailand abgehalten hat. ...

... aber auch ...

Ich war gestern wieder bei meinen Freunden wo ich meinem Wohnwagen schon hatte bevor ich TH kennen lernte ...

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Zufriedene Nachdenklichkeit stellt sich hier von alleine ein ... :t


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