Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

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selfmade
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Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Sa Nov 25, 2017 5:20 pm

Hallo liebe Forumsmitglieder,

nachdem ich nun meine Thai-Freundin über 1 Jahr kenne, ich 2 mal bei ihr in Thailand und sie einmal hier in D war, wir täglich sehr häufig über Line und video-Line in Kontakt stehen, ich ihre Familie und Freundeskreis kennen lernte als auch ihre Bereitschaft zu mir zu halten auch wenn sie keine Finanz-Unterstützung bekommt und in Thai aktuell Arbeiten annimmt die wirklich aus meiner Sicht unfassbar sind, möchte ich meine Freundin so schnell als möglich heiraten und nach D holen damit dieses Martyrium in Thai für sie ein Ende hat.

Meine Vorstellung hier nun in Kürze mit der Bitte an Euch mir noch Tipps zu geben was besser wäre und auch noch schneller geht.
Zeit ist aktuell wirklich ein großes Problem da ich aus D aktuell wg. Beruf nicht weg komme und ich sie von ihren Lasten schnellstmöglichst befreien will.

Meine Vorstellung bei der Vorbereitung
Alle Beglaubigungen werden von zugelassenen Übersetztern übersetzt!
1) meine Freundin absolviert in Phuket auf der privaten Schule (nicht die Schule beim Konsulat, soll angeblich nicht so toll sein) den A1 Kurs
2) in der Zwischenzeit besorge ich hier in D alle notwendigen Papiere mit den ganzen Beglaubigungen etc.
3) Meine Freundin besorgt auch in Thai ihre notwendigen Papiere
4) wenn wir dann alles zusammenhaben poste ich hier die ganzen Formen der Unterlagen und lasse sie hier gegen checken
5) alternativ besorgen wir uns in Thai einen RA der dies schon öfters erfolgreich machte und gegenprüft
6) meine Freundin (oder auch ich hier aus D) beantragt in Thai beim Standesamt oder der zuständigen Stelle mit all den Unterlagen aus D und Thai die Eheschliessung und lässt sich einen Termin geben (evtl. mit einer beglaubigten und auch übersetzen Vollmacht
7) ich fliege rüber und wir heiraten (Problem ich habe nur ein paar Tage zeit dann müsste alles über erledigt sein (ich kann aktuell unmöglich mehrmals rüber fliegen oder gar für mehrere Wochen dort bleiben)
8) wir beantragen dann sofort eine Art Ehegattennachzug damit sie am besten gleich mit mir nach D fliegen kann wobei ich hoffe das sie dann auch schnellstmöglichst den Deutschen Pass erhält

Bestimmt sind hier noch viele Denkfehler drin... bitte hier kurz

Zu mir:
ich bin seid 1998 geschieden, habe 2 erwachsene Töchter.
zu ihr
sie war noch nie verheiratet hat aber 3 Kinder von 2 Thai Männern (2 erwachsene Töchter wovon eine in Spanien lebt, einen 16 jährigen Sohn der beim Vater lebt und dort in einem Kloster)

Grüße selfmade

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon thedi » Sa Nov 25, 2017 6:29 pm

selfmade hat geschrieben:Bestimmt sind hier noch viele Denkfehler drin...

Du musst nur Deine work - life balance überdenken, dann komt es von alleine gut - ohne RA und ohne dass Du in einem Forum die Hosen herunter lassen musst.


Mitfreundlichen Grüssen

Thedi

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fraza
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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon fraza » So Nov 26, 2017 9:18 am

Ich denke, zumindest den Punkt "Deutsch-Prüfung beim Goethe-Institut in Bangkok" hast Du vergessen.

Warum keine Hochzeit in einem deutschen Standesamt?

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dogmai
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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon dogmai » So Nov 26, 2017 1:49 pm

selfmade hat geschrieben: Bestimmt sind hier noch viele Denkfehler drin... bitte hier kurz


Ja sicher, so einige, wie z.B. den hier:

selfmade hat geschrieben: ... wobei ich hoffe das sie dann auch schnellstmöglichst den Deutschen Pass erhält


Nachzulesen beim BAMF

Voraussetzungen

Sie haben einen Anspruch auf Einbürgerung, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

unbefristetes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung, eine Blaue Karte EU oder eine befristete Aufenthaltserlaubnis, die ihrem Zweck nach zu einem dauerhaften Aufenthalt führen kann
bestandener Einbürgerungstest (Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland)
seit acht Jahren gewöhnlicher und rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland (diese Frist kann nach erfolgreichem Besuch eines Integrationskurses auf sieben Jahre verkürzt werden, bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf sechs Jahre)
eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts (auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige) ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II
ausreichende Deutschkenntnisse
keine Verurteilung wegen einer Straftat
Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
grundsätzlich der Verlust beziehungsweise die Aufgabe der alten Staatsangehörigkeit (hier gibt es Ausnahmen je nach Herkunftsland, bitte sprechen Sie mit der Einbürgerungsbehörde).


oder den hier:

selfmade hat geschrieben: ich 2 mal bei ihr in Thailand und sie einmal hier in D war,


Du kennst sie also von 3 Begegnungen :wave
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Mousemelk
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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon Mousemelk » So Nov 26, 2017 5:56 pm

Was hier in diesem "thread" nicht veroeffentlicht wird, sind die Preise fuer den ganzen Papierkram!
Und welche Stempel, Beglaubigungen, braucht man fuer welches Land.

selfmade
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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Fr Dez 22, 2017 12:08 am

fraza hat geschrieben:Ich denke, zumindest den Punkt "Deutsch-Prüfung beim Goethe-Institut in Bangkok" hast Du vergessen.

Warum keine Hochzeit in einem deutschen Standesamt?


wow.. sorry sorry für die späte Antwort/Nachfrage
ich war die letzten Wochen im Dauerstress und hatte hier wohl die Mailbenachrichtigung abgeschaltet

Nein, den A1 Kurs hatte ich nicht vergessen... wir werden nun aber wohl den A1 Kurs bei der Language School in Phuket machen bzw. die Vorbereitung. Grund: In Phuket kann man zwar auf dem Konsulat auch den A1 Kurs lernen aber was wir so hörten ist das nicht das Gelbe vom Ei... und Bangkok soll da auch nícht "viel" besser sein.
Bis jetzt hörte ich nur gutes von der Language School in Phuket... das es zwar auch am schüler liegt ist klar, ich möchte aber das zumindest die Basis stimmt

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Fr Dez 22, 2017 12:24 am

dogmai hat geschrieben:
selfmade hat geschrieben: Bestimmt sind hier noch viele Denkfehler drin... bitte hier kurz


Ja sicher, so einige, wie z.B. den hier:


Nachzulesen beim BAMF

Voraussetzungen

Sie haben einen Anspruch auf Einbürgerung, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

unbefristetes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung, eine Blaue Karte EU oder eine befristete Aufenthaltserlaubnis, die ihrem Zweck nach zu einem dauerhaften Aufenthalt führen kann
bestandener Einbürgerungstest (Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland)
seit acht Jahren gewöhnlicher und rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland (diese Frist kann nach erfolgreichem Besuch eines Integrationskurses auf sieben Jahre verkürzt werden, bei besonderen Integrationsleistungen sogar auf sechs Jahre)
eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts (auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige) ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II
ausreichende Deutschkenntnisse
keine Verurteilung wegen einer Straftat
Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
grundsätzlich der Verlust beziehungsweise die Aufgabe der alten Staatsangehörigkeit (hier gibt es Ausnahmen je nach Herkunftsland, bitte sprechen Sie mit der Einbürgerungsbehörde).


mmmhh.. ich glaube das gilt für Imigranten und nicht für eine Ehefrau oder?
wenn wir die Voraussetzungen zur anerkannten Eheschliessung erfüllen (o.g. Unterlagen sowie A1 Kurs etc.) wir dann verheiratet sind
wie sind dann die Voraussetzungen für einen deutschen Pass für sie?
bekommt sie dann die doppelte Staatsbürgerschaft?


oder den hier:

selfmade hat geschrieben: ich 2 mal bei ihr in Thailand und sie einmal hier in D war,


Du kennst sie also von 3 Begegnungen :wave


Das kommt mal ganz drauf an wieviel Erfahrung man in seinem Leben mit Frauen sammeln konnte...
Bei Leuten die nach 20/30 Ehejahren geschieden wurden und sich dann hals über Kopf in ein Abenteuer stürzen mit einer Deutschen Frau oder ausländischen Frau, ja da würde mal eher nicht nur 1 Jahr sondern mehrere Jahre an Zusammenleben ausreichen und meist reicht das wohl auch nicht aus um den Kern des Gegenübers kennen zu lernen... so meine Erfahrungen im Bekanntenkreis.

hat man aber aus Berufsgründen und von seinem Leben her schon viel Erfahrung mit verschiedensten Charakteren und dann auch noch den Mut hinter die Fassade zu schauen (was auch viele nicht machen wenn mal das Herz der Liebe so richtig schlägt) auch wenn die Augen noch so toll funkeln und der Sex noch so gut ist und man ja so überglücklich ist... wenn man es dann noch schafft auch mal stop zu sagen dann fällt man nicht mehr so tief...
ich hatte in meinen vergangenen 20 Jahren seit meiner Scheidung viel gelernt und seit 7 Jahren mich in keiner Frau mehr getäuscht und auch in Thailand nach einigen Gesprächen schnell gemerkt um was es eigentlich geht... geht es ums Geld das man eine Absicherung möchte fürs Leben und evtl. für die halbe Familie mit dazu...oder geht es um mehr um eine echte Partnerschaft auch wenn keine Kohle fliest.

Die meisten Deutschen die ich in Thailand kenne sind meist alles Sponsoren von Thailändischen Familien... es gibt ganz ganz wenige so meine Erfahrung die wirklich eine Partnerin haben die auch ohne Geld mit dem Mann zusammenbleiben und selbst für ihren Unterhalt sorgen würde.

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Fr Dez 22, 2017 12:27 am

Mousemelk hat geschrieben:Was hier in diesem "thread" nicht veroeffentlicht wird, sind die Preise fuer den ganzen Papierkram!
Und welche Stempel, Beglaubigungen, braucht man fuer welches Land.


das wäre mal gut.. hahaha...
meine Dokumente in D sind wohl noch am günstigsten ... bis es dann zur beglaubigten Übersetzung geht...
ich frage mich nur ob ich das in Thailand beglaubigt übersetzen lassen soll oder gleich in D von einem beglaubigten Übersetzter der Thai-Botschaft

habt ihr da Erfahrungen
auch was der ganze Kram kostet...
Bis jetzt sehe ich die meisten Kosten beim A1 Kurs und dessen Prüfung.

selfmade
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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Fr Dez 22, 2017 12:38 am

ahja...
anscheinend sind das die Voraussetzungen für einen Deutschen Pass

Voraussetzungen für die Einbürgerung sind:

[list=]Ihre Ehe ist nach deutschem Recht anerkannt und besteht bei Einbürgerung.
Sie sind seit mindestens zwei Jahren mit Ihrem deutschen Ehemann oder Ihrer deutschen Ehefrau verheiratet. Ihr Ehemann beziehungsweise Ihre Ehefrau hat seit mindestens zwei Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit und besitzt diese auch zum Zeitpunkt der Einbürgerung.
Sie und Ihre Familienangehörigen führen in Deutschland eigenständig einen Haushalt. Der Schwerpunkt Ihrer Lebensverhältnisse liegt in Deutschland.
Sie halten sich bereits mindestens drei Jahre in Deutschland auf. Haben Sie Ihren Aufenthalt unterbrochen, kann die zuständige Stelle frühere Aufenthalte anrechnen.
Sie haben ein unbefristetes Aufenthaltsrecht. Für Schweizer oder Schweizerinnen und deren Familienangehörige genügt eine Aufenthaltserlaubnis. Unter bestimmten Voraussetzungen reicht eine Aufenthaltserlaubnis auch für andere Drittstaatsangehörige aus.
Sie erfüllen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung von Ausländern ohne Einbürgerungsanspruch, wenn nicht besondere Regelungen gelten.
Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
Sie erfüllen die Anforderungen der Sprachprüfung zum Zertifikat Deutsch (B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) in mündlicher und schriftlicher Form.
Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland. Sie können diese entweder durch einen erfolgreichen Einbürgerungstest oder durch das Abschlusszeugnis einer deutschen allgemeinbildenden Schule (mindestens Hauptschule) nachweisen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet weitergehende Informationen zum Einbürgerungstest. Adressen und Termine der Volkshochschulen in Baden-Württemberg, an denen Sie den Einbürgerungstest ablegen können, finden Sie auf den Seiten der Volkshochschulen.
Hinweis: Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung müssen Sie nicht nachweisen, wenn Sie die Voraussetzungen
[/list]
wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung oder
altersbedingt
nicht erfüllen können.


Frage:
Wenn wir verheiratet sind kann meine Ehefrau dann mit mir problemlos in jedes Land fliegen?
aktuell braucht sie ja für viele Länder noch ein Visum was in Thailand ja nicht einfach ist.
Wenn wir dann zusammen in den Urlaub oder ein anderes Land fliegen wie verhält sich das mit dem Visum... ist das dann genauso wie bei mir wenn ich in die Staaten fliege oder nach Thailand oder sonst wohin? oder hat sie dann immer noch die "Probleme" (bis jetzt hat sie ja ihr visum einwandfrei bekommen) aber eben mit einem Riesen-TamTam?

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Dez 22, 2017 5:26 pm

selfmade hat geschrieben:ahja...
anscheinend sind das die Voraussetzungen für einen Deutschen Pass


Ja, da kommt man hin, wenn man alles liest, was ich vom BAMF verlinkt habe :salut

Zunächst wollte ich mit meinen Einwürfen keinerlei Kritik üben :wave . Aber auch ich bilde mir ein wenig Lebenserfahrung ein. Mit 72 Lebensjahren, davon 36 mit einer Thai verheiratet darf ich sicher auch meine eigene Meinung zu (fast) allem haben. Und so habe ich auch die Erfahrung mit Einbürgerungen gemacht, nicht eigene, sondern im engsten Freundeskreis und weiß deshalb authentisch, wie es abläuft.

selfmade hat geschrieben:Die meisten Deutschen die ich in Thailand kenne sind meist alles Sponsoren von Thailändischen Familien... es gibt ganz ganz wenige so meine Erfahrung die wirklich eine Partnerin haben die auch ohne Geld mit dem Mann zusammenbleiben und selbst für ihren Unterhalt sorgen würde.


Über dies und den Rest wurde hier bereits ausreichend diskutiert und ich befasse mich schon lange nicht mehr mit solchen und anderen Fehleinschätzungen :bäh

selfmade hat geschrieben:Frage:
Wenn wir verheiratet sind kann meine Ehefrau dann mit mir problemlos in jedes Land fliegen?
aktuell braucht sie ja für viele Länder noch ein Visum was in Thailand ja nicht einfach ist.


Und nein, Deine Frau, solange sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, benötigt weiterhin die für Thais üblichen Visa für Reisen außerhalb der Schengenstaaten. Da gibt es leider keine Ausnahmen.

Insgesamt wünsche ich Dir und Deiner zukünftigen Frau alles Gute und daß wirklich alles schnell und problemlos über die Bühne gehen kann. Das Leben mit einer Thai ist genau leicht und erfolgreich wie mit jeder anderen Frau gleich welcher Nationalität, nur schöner :danke
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon selfmade » Sa Dez 23, 2017 3:46 pm

[quote="dogmai"



Und nein, Deine Frau, solange sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, benötigt weiterhin die für Thais üblichen Visa für Reisen außerhalb der Schengenstaaten. Da gibt es leider keine Ausnahmen.
[/quote]

ist dies dann nicht genauso wie für uns Deutsche wenn wir in ein Land mit Visa-Bestimmungen fliegen oder wird sie dann doch noch so behandelt als wären wir gar nicht verheiratet?

Meine Frage zielt darauf hinaus, dass wenn ich mal mit ihr nach Vietnam oder nach Südamerika fliegen will... wird sie dann so mit dem Visa behandelt wie ich oder doch noch mit dem ganzen Tam-Tam oder ist es dann nicht doch einfacher..

ich erhoffe mir schon einige Vorteile für sie (beim Reisen) wenn wir verheiratet sind.

Weitere Fragen:
Was kostet es wenn man in Thai heiraten will mit den ganzen Behörden in Thailand?
was mustet ihr für die ganzen Übersetzungen zahlen?
die Beglaubigungen hier in D halten sich, so glaube ich im Rahmen... ich habe aber keinen Schimmer was dann der ganze Aufwand noch in Thailand kostet oder die ganzen Übersetzungen

Hat da jemand einigermaßen aktuelle Zahlen?

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon sonera » Sa Dez 23, 2017 4:03 pm

selfmade hat geschrieben:Meine Frage zielt darauf hinaus, dass wenn ich mal mit ihr nach Vietnam oder nach Südamerika fliegen will... wird sie dann so mit dem Visa behandelt wie ich oder doch noch mit dem ganzen Tam-Tam oder ist es dann nicht doch einfacher..

ich erhoffe mir schon einige Vorteile für sie (beim Reisen) wenn wir verheiratet sind.

?

Auch wenn ihr verheiratet seid, ändert sich für sie nichts - Sie ist immer noch Thailändischer Staatsbürger.
Visa-Bestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit und nicht nach Familienstand!

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon dogmai » Sa Dez 23, 2017 6:24 pm

selfmade hat geschrieben: ich erhoffe mir schon einige Vorteile für sie (beim Reisen) wenn wir verheiratet sind.


Sorry, aber dem ist nicht so außer vielleicht in Hotels, bei dem ein Doppelzimmer nur an Ehepaare abgegeben wird :spin . Ich quäle mich auch seit 36 Jahren damit herum. Warum meine Frau keine deutsche Staatsbürgerschaft hat will ich hier nicht diskutieren, aber die Visabestimmungen aller Länder der Welt interessieren sich nicht für den Familienstand, sondern nur und ausschließlich für die Nationalität.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon Reinhold » Mo Dez 25, 2017 11:41 pm

Hallo,

habe meiene Thai-Frau, die ich in vor 17 Jahren in Deutschland kennen gelent habe, vor 11 Jahren in 2006 in Thailand geheiratet.
Dies ist etwas mühsam, aber möglich.

Dabei ist immer die persönliche Situation und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Man kann Freunde fragen, oder sich wie hier im Korat-Info-Forum erkundigen. Dies ist aber immer sehr subjektiv.

Ich rate dringend die fundierten Quellen zu nutzen. Es gibt Merkblätter zur Eheschließung einer thailändischen Partnerin von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Bangkok die sich im Internet herunterladen lassen. Dabei werden Heirat in Thailand bzw. in Deutschland beschrieben. Die Botschaft in Bangkok stellt auch Adressen von beglaubigten Übersetzern (z.B. Kiesow nahe der deutschen Botschaft) zur Verfügung. Egal wo die Hochzeit stattfindet, es sind immer Übersetzungen zur Beglaubigung erforderlich. Übersetzungen in Thailand sind deutlich günstiger als in Deutschland. Die Eheschließung selbst auf dem zuständigen Meldeamt bzw. die Übersetzungen für die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bangkok und das Generalkonsulat in Laksi-Bangkok für den Reisepass und Eintragung der Ehe in das Register kosten mehrfach kleines Geld meist 1000 Baht und können im Merkblatt nachgelesen werden. Sie können sich auch über die Thailändische Botschaft in Frankfurt oder Berlin informieren, oder ganz einfach ihr örtliches Standesamt gibt ihnen gerne alle erforderlichen Auskünfte, da Sie dort Ihre Eheschließung auch legalisieren lassen sollten.
Wenn Sie sich an diese Fahrpläne halten, aber bitte vollständig, dann sollte es gelingen.

Aber eine Eheschließung sollte immer gut überlegt sein, da auf Dauer und mit Glück ein Leben lang angelegt sein sollte.
Aus Liebelei oder Urlaubsflirt heraus entsehen selten glückliche Verbindungen.

Viel Erfolg und viel Glück.

Schöne Grüße, Reinhold.

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Re: Heirat in Thai, so möglich? fast as possible

Ungelesener Beitragvon dogmai » Mo Dez 25, 2017 11:59 pm

Reinhold hat geschrieben:habe meiene Thai-Frau, die ich in vor 17 Jahren in Deutschland kennen gelent habe, vor 11 Jahren in 2006 in Thailand geheiratet.


Hihihi...ich habe weder in Thailand noch in Deutschland geheiratet, sondern in Dänemark. Und habe so alle bürokratischen Hindernisse mit Pipapopapieren und Übersetzungen und Beglaubigungen und Legalisationen einfach übergangen :danke . Sogar die Heiratsurkunde war bereits übersetzt, Vorderseite Dänisch und Rückseite Deutsch.

Und danach erfolgte die Ausstellung eines Familienbuches innerhalb weniger Minuten auf dem deutschen Standesamt, das mich vorher mehrfach wegen fehlender oder falscher Papiere weggeschickt hatte.
Den Heiratstermin hat uns der Pförtner des Hotels direkt gegenüber dem Standesamt noch am Anreisetag besorgt, nächster Morgen 09 Uhr Vorsprache und Vorlage der Papiere, 24 Stunden späöter war alles getan. Heute scheint das richtig zu boomen, z.B. hier oder einfach mal nach "Heiraten in Dänemark" googeln :bäh

Und es geht immer noch ohne Agentur, wie ich vor zwei Wochen für einen Bekannten telefonisch nachgefragt habe.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.


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