Sicherheitslage in Thailand

Für alles Wichtige aus Nakhon Ratchasima (Korat) und dem Isaan und auch ein bisschen weiter weg. Was beim Isaan-Tourismus, dem Reisen in der Region von Bedeutung sein könnte, oder was die Gemüter der Expats erregt. Politik, Kultur, Wirtschaft etc., eben wie eine Zeitung von und für Korat.
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Sicherheitslage in Thailand

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Fr Aug 12, 2016 1:36 pm

From: noreply@info.auswaertiges-amt.de [mailto:noreply@info.auswaertiges-amt.de]
Sent: Freitag, 12. August 2016 12:41
Subject: Aktuelle Situation in Thailand

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den letzten Stunden ereigneten sich in ganz Thailand mehrere Bombenanschläge. Weitere Bombenanschläge sind derzeit nicht auszuschließen. Wir bitten Sie aus diesem Grund, besonders wachsam zu sein, meiden Sie größere Menschenansammlungen.
Verfolgen Sie die örtlichen Medien aufmerksam und leisten Sie den Anordnungen der örtlichen Behörden Folge.
Das Auswärtige Amt aktualisiert die Reise- und Sicherheitshinweise fortlaufend. Bitte beachten Sie die Hinweise auf http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... rheit.html daher regelmäßig.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Botschaftsteam

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dogmai
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Re: Sicherheitslage in Thailand

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Aug 12, 2016 3:37 pm

Hmmmm...heißt wohl, daß ich mir meinen Ausflug nach Had Yai und Nakhon Si Thammarat nochmal überlegen sollte :wie
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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KoratCat
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Re: Sicherheitslage in Thailand

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Fr Aug 12, 2016 3:52 pm

Politik: Hua Hin und Phuket

Acht Bomben erschüttern Thailand - Deutsche verletzt

In Thailand sind mehrere Bomben an beliebten Urlaubsorten explodiert. Die Anschläge tragen laut Polizei alle die gleiche Handschrift. Wer dafür verantwortlich ist, ist noch nicht bekannt.

Demnach explodierten mindestens elf Bomben in insgesamt fünf Provinzen im Süden des Landes. Vier davon detonierten demnach in dem Touristenort Hua Hin, zwei weitere auf der Urlaubsinsel Phuket.

Im Touristenort Hua Hin waren zunächst am Donnerstagabend in einem Kneipenviertel zwei Bomben explodiert. Dabei war nach Polizeiangaben eine Thailänderin getötet worden. 22 Menschen wurden verletzt, wie eine Sprecherin sagte.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes waren drei Deutsche unter den Verletzten. Auf der Website riet die Behörde allen Thailand-Reisenden, öffentliche Plätze und Menschenansammlungen zu meiden. "Äußerste Vorsicht" sei geboten.

Zudem waren nach Angaben von Krankenhäusern waren unter den eingelieferten Verletzten Menschen aus Österreich, Italien und den Niederlanden.

Am Freitagmorgen gingen dann in Hua Hin zwei weitere Sprengsätze nahe des Uhrenturms in die Luft, wobei nach Behördenangaben ein weiterer Mensch getötet wurde. Auch von der Urlauberinsel Phuket wurden am Morgen zwei Bombenexplosionen gemeldet. Nach Polizeiangaben wurde bei einer der Detonationen auf Phuket, zu der es in der Nähe des bei Urlaubern beliebten Badestrands Patong kam, ein Taxifahrer verletzt.

Noch sei unklar, welche Gruppe hinter den Anschlägen stecke, sagte Pingmuang weiter. Er wies jedoch Spekulationen zurück, wonach muslimische Rebellen verantwortlich sein könnten.

Mehrere Hundert Kilometer von Hua Hin entfernt explodierte im Süden von Thailand eine weitere Bombe. Die Explosion habe eine städtische Angestellte getötet, teilte der Gouverneur der Provinz Surat Thani, Wongsiri Promchana, mit.

Der Sprengsatz sei in einem Blumenbeet vor dem Revier der Küstenpolizei in die Luft gegangen. Er vermute einen Zusammenhang mit den Explosionen im weiter nördlich gelegenen Touristenort Hua Hin, sagte der Gouverneur.

Zuvor war bereits am Donnerstag in der südthailändischen Provinz Trang eine Bombe explodiert, wobei ein Mensch getötet worden war.

Armee glaubt an eine koordinierte Attacke

"Die Bombenattentate tragen dieselbe Handschrift", sagte Armeegeneral Danai Kritmethavee. "Wir gehen zurzeit davon aus, dass es sich um eine koordinierte Attacke handelt." Es sei aber noch zu früh, um sich zu möglichen Motiven zu äußern.

Es gibt in Thailand immer wieder kleinere Bombenanschläge, doch richten sie sich meist nicht gegen Touristen. In Hua Hin liegt ein Palast, der über Jahre von Thailands König Bhumibol Adulyadej benutzt wurde. Am Freitag wird in Thailand der 84. Geburtstag der Königin Sirikit gefeiert. Ob ein Zusammenhang zwischen den Feierlichkeiten und der Bombenserie besteht, war zunächst unklar.

Die Anschläge erfolgten wenige Tage nach einem umstrittenen Referendum über eine vom regierenden Militärregime ausgearbeitete Verfassung. Die Militärjunta, die 2014 nach einer Phase blutiger Unruhen die Macht ergriffen hatte, hält sich selbst zugute, das Königreich wieder zu Stabilität und Ordnung geführt zu haben.

Allerdings ist es auch dem Militär nicht gelungen, den seit Jahren im äußersten Süden des Landes schwelenden Aufstand muslimischer Rebellen in den Griff zu bekommen. In dem Konflikt wurden bereits mehr als 6500 Menschen getötet.

Vor knapp einem Jahr waren bei einem Anschlag in Bangkok zudem an einem beliebten Hinduschrein 20 Menschen getötet worden, die meisten davon ausländische Touristen. Es war der blutigste Anschlag der jüngeren Geschichte des Landes.

Die Behörden machen zwei Uiguren aus dem Westen Chinas dafür verantwortlich. Die beiden Männer, die demnächst vor Gericht erscheinen sollen, bestreiten jedoch jede Verwicklung.

Welt.de


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