Geldverleih von "Visageld"?

Unterforum für alle mit dem Einreisen nach und Aufenthalt in Thailand verbundenen Behördenkram-Themen wie Visumsbeantragung, Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung etc.
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Mousemelk
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Mousemelk » Mi Apr 04, 2018 2:04 pm

Ein "Visageld-Verleih" findet nicht statt, es wird ein Langzeit-Visa beantragt.

dogmai hat geschrieben:Telefonnummer lt. Facebooksite: 66 62 095 6554

In die Google-Suchmaschine gebe ich den Suchbegriff: piggalink ein und nehme den ersten Vorschlag
Facebooksite "In Thai" diese Seite lasse ich dann ins "Deutsche" ubersetzen.
Zur Beratung, waehle ich dann 09...

, Und frage nach welche Unterlagen Path, (Thai & Englisch), braucht und nach dem Preis.

Vom Hörensagen, sind bei diesem Service die 90-Tage-Meldungen eingeschlossen. (und dies soll alles in Pattaya stattfinden.)

Wie man auf der Facebook-Seite sieht ist es ein Dienstleister, der verschiedene Dienste anbietet.

ottoll
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon ottoll » Mi Apr 04, 2018 5:47 pm

dogmai hat geschrieben:Ich denke, der "Nehmer" geht ja kein Risiko ein, er bazahlt das Geld ja nur zurück zzgl. der vereinbarten Zinsen. Was aber macht der Geldverleiher? Hat der irgendwelche Druckmittel?

Um ehrlich zu sein: wenn ich mir meine Visagebühren nicht leisten kann - wie kann ich denn da leben?



Mein lieber Dogmai, deine letzte (rethorische) Frage klingt ziemlich arrogant.
Ich kenne jemanden, der hatte ein gut laufendes Geschaeft in Deutschland und lebte dementsprechend auf einem anspruchsvollen Niveau in Thailand. Ich kann hier nicht seine ganze unglueckliche Geschichte erzaehlen; nur soviel: Irgendwann musste er Konkurs anmelden, weil ein kommunaler Auftraggeber nicht zahlte. Als Unternehmer und weil er noch zu jung ist, erhaelt er keine Rente. Er wollte aber in Thailand bleiben und so blieb ihm keine andere Wahl, als sich jaehrlich kurzfristig Geld zu leihen, um sein Jahrevisum verlaengern zu koennen.
Ich finde das durchaus in Ordnung, solange er damit niemandem schadet. Ich kenne noch einen anderen Deutschen, den ich um seine Gelassenheit und echte Zufriedenheit nur beneiden kann. Er lebt mit einer Minirente, die bei mir hinten und vorne nicht reichen wuerde. Nie kaeme ich auf den Gedanken, auf ihn herabzuschauen, nur weil er sehr wenig hat. Im Gegenteil, ich bewundere seine Faehigkeit, mit dem Wenigen klar zu kommen und dabei immer gut drauf zu sein.

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dogmai
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Apr 05, 2018 4:40 am

ottoll hat geschrieben:Mein lieber Dogmai, deine letzte (rethorische) Frage klingt ziemlich arrogant.


Jo, von mir aus nenne mich arrogant. Ich sehs halt anders. Dabei schaue ich auf niemanden herab, sondern denke an gültige Regeln, in den meisten Ländern nennt man das Gesetze.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon thedi » Do Apr 05, 2018 7:18 am

Wenn sich in einem europäischen Land ein Ausländer - wo möglich aus Afrika stammend - als politischen Flüchtling ausgibt, obwohl das in seinem Fall nicht wirklich passt, er aber einfach gerne da bleiben möchte, dann ist das verwerflich, Betrug und ein Grund für Ausweisung.

Wenn ein Farang in Thailand die finanziellen Bedingungen für eine Jahresaufenthaltsbewilligung nicht erfüllen kann, und sich dann mit etwas Korruption und der Hilfe von „offices“ doch eine Jahresaufenthaltsbewilligung erschleichen kann, dann kann man das so sehen, dass er eben in einer Notlage war und daher muss man in diesem Fall sowohl Verständnis haben wie auch ein/zwei Augen zudrücken.

Und die Moral von der Geschicht: was man als gerecht empfindet ist immer subjektiv - hängt in erster Linie vom eigenen Standpunkt ab.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Apr 05, 2018 3:51 pm

@thedi

Eine kluge Zusammenfassung :wave .

Wenn man die derzeitige Situation von Flüchtlingen und anderen Ausländern hier in Deutschland betrachtet ist das alles andere als entspannt, sondern genau die Situation der Erschleichung von Aufenthaltsberechtigungen steht im Focus der vor allem in den "unsozialen Medien" erscheinenden Hasskommentare. Laß mal solche Gruppen in Thailand auftreten, dann leiden darunter alle Ausländer im Königreich. Und das haben sie dann denen zu verdanken, bei denen man geneigt ist, ein/zwei Augen zuzudrücken.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Henness » Mi Dez 12, 2018 4:57 pm

Die von Khun Hans beschriebene Vorgehensweise ist absolut korrekt, nur funktioniert definitiv nicht mehr bei der Immigration in Korat. Wie sich glücklicherweise gezeigt hat ist es bei einer anderen Immigration noch problemlos möglich.
Der Haken an der Sache ist der Preis. Je nachdem wie viele Mittelsmänner (nicht jede Agentur hat einen direkten Kontakt zur Immi Police und schickt somit deine Sachen an eine andere Agentur) involviert sind, gestaltet sich entsprechend der Preis. Ich habe im im Vorjahr 34k dafür bezahlt und im Folgejahr "nur" 18k mittels einer anderen Agentur.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Dez 12, 2018 5:10 pm

Henness hat geschrieben:Die von Khun Hans beschriebene Vorgehensweise ist absolut korrekt,


Wenn durch ein (noch nicht gestopftes) Schlupfloch der Zweck einer ges. Bestimmung umgangen wird, kann man sicher nicht von "korrekt" sprechen, allenfalls von "nicht illegal", (noch) nicht ausdrücklich verboten und strafbewehrt. Das kann sich aber jederzeit und an jedem Ort geändert haben, bevor man davon gehört hat. Man geht in jedem Falle ein hohes Risiko ein.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Navamin » Do Dez 13, 2018 2:20 pm

Detlef hat geschrieben:Also, die von Hans-Jörg geschilderte Vorgehensweise funktioniert, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht bei der Immi in Korat.

Dort muss das Saving Book, nebst den entsprechenden Kopien der letzten 3 Monate und dem Zertifikat der Bank, im Original vorgelegt werden.
Original und Kopien werden abgeglichen und die entsprechenden Stichtage der letzten 3 Monate herausgesucht und es wird geprüft, ob die vorgeschriebene Summe zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich auf dem Konto war.

Und diese Überprüfung wird zwei mal durch geführt. Einmal von den Hilfskräften, welche die Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen, ein zweites Mal vom Officer, die/der den Antrag auf Verlängerung verantwortlich bearbeitet.



Bei der IMMI in Chaeng Wattana in Bangkok genau das Selbe.
Auch sehe ich keine Chance jemanden von den IMMI- Angestellten ins Untergeschoss zu bringen (dort wo sich alle Filialen der Banken befinden) das wäre viel zu auffällig.

Interessant zu wissen wäre aber dennoch, bei welchen IMMI's das beschriebene Prozedere möglich ist, denn man(n) weiss ja nie :)

mfg Navamin

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon thedi » Do Dez 13, 2018 3:25 pm

Navamin hat geschrieben:Interessant zu wissen wäre aber dennoch, bei welchen IMMI's das beschriebene Prozedere möglich ist, denn man(n) weiss ja nie

Das Thema kenne ich nur vom hören sagen.

Der Akteur heisst "Visa Agent". Das sind privatwirtschaftliche Büros die Aufenthaltbewilligungs-Papierkram gegen Entgelt erledigen. Sie sorgen dafür dass alle Unterlagen vorhanden, alle Fotokopien unterschrieben und in der richtigen Reihenfolge zusammengeheftet sind und bringen jeweils einen Stapel Anträge zusammen zum Immigration Büro. Dort sind sie bekannt - und sie kennen natürlich auch die Beamten, wissen wer welche Kompetenzen hat, wer wann Dienst hat usw.

Es gibt scheinbar hoch gestellte Beamte, welche die Kompetenz haben, bei der 3-Monat-Regel für das Geld auf der Bank Ausnahmen zu bewilligen.

Scheinbar hat nicht jede Visa-Agentur einen direkten Draht zu einem Beamten. Aber sie kennen einen Agenten, der einen solchen Kontakt hat. Oder jemand, der jemand kennt - die sind ja auch einfach zu finden, die haben in der Farang-Presse ganzseitige Inserate im Dauerabonnement. Das erklärt dann die Preisunterschiede: jede Hand, durch die der Antrag gehen muss, kostet. Eine Rentnerverlängerung ohne Geld soll zwischen 15'000 und 25'000 kosten.

So hat man mir das erklärt.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Dez 13, 2018 6:39 pm

thedi hat geschrieben: Eine Rentnerverlängerung ohne Geld soll zwischen 15'000 und 25'000 kosten.


Das ist ein sehr interessanter Satz, der ein ganzes Paket von Problemen umfasst :spin. Vielleicht sollte ich mich mal nach Möglichkeiten bei der Nichte erkundigen, die in der Immigration in Bangkok arbeitet. Sie sollte mir mal von ihren Kompetenzen erzählen und ich mir Gedanken um Geldeinsatz für Visaangelegenheiten anderer machen. Obwohl ich das verwerflich finde, nimmt das daraus erworbene Geld ja keinen Geruch an :salut
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Do Dez 13, 2018 7:14 pm

ottoll hat geschrieben:Mein lieber Dogmai, ...

(Das muss ich jetzt auch mal übernehmen:→ beides vom 4. Apr 2018)
Mein LIEBER Dogmai.
dogmai hat geschrieben:,...sondern denke an gültige Regeln, in den meisten Ländern nennt man das Gesetze.

Das ist jetzt nicht Dein Ernst. (Daher weht der Wind: siehe auch Rente)
Regeln sind rein theoretischer Natur. In der Praxis heißt das nichts anderes, je mächtiger du bist, um so mehr kannst du Regeln nicht nur brechen, sondern -fast- sorglos ignorieren.
Willkommen in der Wirklichkeit.
Mit diesem Anspruch magst Du zwar Konformität bekunden, aber dann hast Du aber viel zu tun, und muuusst Dich einmischen.
Ansonsten heißt es: "Zwischen Wort und Tat liegt das Meer".
A.G.u.G.v. Uwe :wave

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dogmai
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Dez 13, 2018 10:47 pm

@ Uwe
Wir müssen wohl nicht in jedem Thread einen Krieg eröffnen.

Soso, Regeln=Gesetze sind für Dich also rein theoretischer Natur. Dann wünsche ich Dir, falls Du einmal eine solche Regel=Gesetz in Thailand brechen solltest, daß auch der Richter hier ein Händchen dafür hat, Dir vielleicht nur einen theoretischen Gefängnisaufenthalt zu verpassen.

Tut mir leid, aber auf diesem niedrigen Niveu werde ich nicht weiter diskutieren.

In der Praxis heißt das nichts anderes, je mächtiger du bist, um so mehr kannst du Regeln nicht nur brechen, sondern -fast- sorglos ignorieren.
Klar, das hat auch ein gewisser Herr Taksin einmal gedacht. Wo isser nur? (Ich weiß es, denn ich habe ihn im letzten Jahr in Holland getroffen).
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Fr Dez 14, 2018 1:35 am

Dogmai, dogmai.
Ich muss es jetzt wirklich schmunzeln. Dialog heißt nicht gleich Krieg. Du kriegst entweder jede Menge in den falschen Hals, oder aber...-keine Ahnung..., - oder ich weiß zu viel, oder was anderes... Mein Blick richtet sich immer auf und in die Wunde!

Du weißt schon, dass die Regeln=Gesetze gemacht werden, damit sich daran jeder halten muss.
Nur-in D. ist es so-, die Gesetzte werden ca. zur Hälfte von den Lobbyisten bestimmt (wird in den Fachschulen auch so gelehrt, also nichts Neues), beeinflusst oder in die ihrige passende Richtung gelenkt.
Also, daran kann man (Wirtschaftsverbände/Arbeitgeberverbände/Versicherungsverbände...) sich dann gerne halten.
Bei dem Rest der Gesetzte ist man auch flexibel in der Auslegung. (Nicht Du und ich. Uns erwischen sie schon, wenn wir zu schnell gefahren sind.)
Die Justiz hat einmal mehr bewiesen, welche Möglichen des rechtlichen Spielraums bestehen.
Du erkennst doch den Unterschied zwischen Recht haben und Recht bekommen.
Oder: "Vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand."
Und deshalb: T H E O R I E = Nichtumsetzung = unglaubhaft für Deutschland

Beispiel (Dieselgate, da ich aus der Autobranche komme, bin ich ein wenig 'vorbelastet'): Der Justizminister USA sagt:
"Wer es versucht die USA zu betrügen, wird dafür einen hohen Preis bezahlen." Praxis = Umsetzung = glaubhaft

Was sagte der letzte Vorstandsvorsitzende VW auf die Frage eines Journalisten:
"Das muss man AUSHALTEN".
Das bedeutet nichts anderes: Am Rande, oder wenn es nicht anders geht auch darüber hinaus, der Legalität zu operieren.
Das ist für die 'Mächtigen' der Job: Das wird erwartet. Von den Aktionären. Tue es, dass wir unsere Rendite erhalten, wie ist uns egal.
Und, dogmai, siehe KoratCat hat es bei Rente geschrieben: Von der so ehrlichen und hochgepriesenen Selbstregulierung kann gar nicht die Rede sein. Das gab es nie, und wird es auch gar nicht geben können.

Aussage des jetzigen Vorstandvorsitzenden:
"VW muss in diesem Sinne ehrlicher, offener, wahrhaftiger -in einem Wort- anständiger werden."
Ist das seine innerste Intension und Einstellung. Nein. Er ist "Diener" der Aktionäre. Und in seinem Muster-Managervertrag steht drin, was zu tun ist. Und alles was legitim erscheint, wird dort gemacht.
Anstand? Moralische, ethische und soziale Gefühlsduseleien? Ja, aber das trifft nur für uns zu.
Und: Das AUSHALTEN hat es in sich, das ist nicht ein belangloses Wort. Es ist elementar und zweck-bestimmend. Und es typisch für die Führungskräfte: Für Deutschland (für andere Länder weiß ich es nicht mit Gewissheit).
Denn in der Tat, man kann es hier schon etwas leichter "aushalten".
Denn wie sieht der Unterschied aus, von Rechtsempfinden und Verurteilung zweier 'ähnlicher' Staaten USA und D. ? Da trenne sich Welten.
Und in manchen Meeren der Justiz in Amerika sind die Götter auf hoher See nicht so nah beieinander und so gleich.

Ja, früher gab es Manager, wie Robert Bosch:
"Ich zahle meinen Mitarbeitern nicht so viel Geld, weil ich so reich bin, sondern weil meine Mitarbeiter mich so reich machen."
Nur, die Zeiten des Anstandes sind vorbei. Das war einmal. Der Profit-Druck hat sich immens verstärkt: Was zählen heute noch Mitarbeiter, Gesundheit und Umwelt!

Mein zweiter fachlicher Kompetenzschwerpunkt ist Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheit.
Alles, aber auch aaalles: Durch und durch reguliert. Und ? Wer hält sich nicht daran. Der Gesetz- und Regulierungsgeber selbst (BG/BGV).
Dazu gibt es einige Beispiele, die viel mit tödlichen Unfällen zu tun haben. Aber: Schön das es die T H E O R I E ist.
Und gut, dass die Praxis daraus nicht gerecht wird, und nicht funktioniert: Und zwar gut für die andere Seite der Medaille, die die unsere Interessen vertreten sollten, es aber mit Absicht und Hinterlist nicht tun. Also nicht gut für den Versicherten, den Bürger, den Schutzbedürftigen.

Und Dogmai, verwechsele nicht: Ich bin im Einklang mit Wort und Tat. Und handele (kann mich auch Kopf und Kragen kosten: Und mir ist bewusst: Ich brauche ein gaaanz schnelles Pferd).

Ich meine ja vorrangig einige ganz 'dicke Brocken' und darauf bezieht sich:
dogmai hat geschrieben:
uwe hat geschrieben:In der Praxis heißt das nichts anderes, je mächtiger du bist, um so mehr kannst du Regeln nicht nur brechen, sondern -fast- sorglos ignorieren.

In vielen andere Bereichen klappt es ja ganz gut mit Regeln erlassen. Und mit der Einhaltung. (Wenn die Kontrollen wirken, wenn die Kontrollen überhaupt stattfinden, und wie oft, mit oder ohne Ankündigung...)

Soll ich noch auf Taksin eingehen (Du hast ihn doch hoffentlich angesprochen?).
Mach ich jetzt nicht. Sich eine Figur/Clan nach dem Junta-Putsch herauspicken, und dies benennen, was passiert, wenn man die Gesetzte missachtet: Na, sagen wir mal: ganz schön "mutig".
Und die Zusammenhänge, wie es in Thailand sonst mit Ehrlichkeit und Korruption, Justiz und Urteile mit Ermessungsspielraum und Auslegungsverfahren 'funktioniert', na auch das sollte jedem klar sein und vor allem als bekannt vorausgesetzt werden können.
Dogmai, dogmai.

Und entschuldige dogmai, dass mein Niveau so niedrig ist. Aber ich komme aus der Arbeiterklasse.
A.G.u.G.v. Uwe :wave

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Navamin » Fr Dez 14, 2018 4:30 pm

@ dogmai

Die Ansicht Deiner Nichte die bei der IMMI arbeitet würde mich schon noch interessieren.

Frage Sie doch einmal unverbindlich um Ihre Meinung/Ansicht
a zum Prozess, d.h. dem Vorgehen mit dem Besuch der Bank und
b Ihre Meinung zur 3 Monats- Frist für die 800'000 THB, d.h. sollte oder muss

Ich war bis jetzt immer der Meinung dass die IMMI eigentlich unbestechlich ist :shock
ist oder war wahrscheinlich mein Wunschdenken :)

Wenn Du fragst würde es ja bei dieser Konstellation anonym und in der Familie bleiben.

mfg Navamin

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Dez 14, 2018 5:43 pm

Sorry.

1. Werde ich sie in diesem und nächsten Jahr garnicht sehen, insofern ist es ein zeitliches Problem.
2. Da mich dieses Problem aber auch garnicht wirklich interessiert, werde ich sie auch nicht danach fragen.

:wave
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.


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