Transgender

Für Themen zu eben denen, die normalerweise nicht beachtet werden.
tuktuk
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Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Di Sep 16, 2008 2:07 am

In Chiang Mai hat es jetzt einen nationalen Kongress für Transgender gegeben.Den Text gebe ich Euch noch.Aufmerksam auf dieses Problem bin ich durch eine Meldung im Pattaya Blatt.
Die Quelle zu dem Artikel http://www.pattayablatt.com/322/NachrichtenChiangMai.shtml
Dirk Weeber-Arayatumsopon lebt mit seinem eingetragenen Lebenspartner hier und hat sich unter anderem auch der Thematik der Transgender gewidmet.
Transgender (auch Kathoi) sind, zur einfachen Erkärung, Menschen eines Geschlechtes, die sich im falschen Körper lebend fühlen.Die Folgen davon sind weitreichend und gehen bis zur Geschlechtsumwandlung durch eine Operation.Auch in Deutschland gibt es diese Problematik und ein "Transgendergesetz", dass zur Zeit geändert werden soll.Der Bundesregierung ist per Bundesverfassungsgerichtsbeschluss ein Ultimatum bis zum August 2009 gesetzt worden, das Gesetz zu ändern.Für Interessierte setze ich den Link noch ein.
Ich möchte gerne wissen, ob Euch dieses Thema interessiert.

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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Di Sep 16, 2008 10:05 am

Es gab letzte Woche im Schoenes-Thailand-Blog einen bemerkenswerten Artikel zum Thema

"Warum gibt es in Thailand so viele Schwule und Transvestiten?"

http://www.schoenes-thailand.de/news/ve ... titen.html

Die ungewöhnlich hohe Zahl der Kommentare und Bewertungen des Artikels als auch der Umstand, dass der Artikel schon auf Platz 2 der meistgeklickten Themen ist, lässt doch erkennen, dass sich die Gesellschaft immer mehr für dieses Thema öffnet und ihm Interesse entgegenbringt. Die Leser und aktiven Schreiber des Korat-Info sind da sicher keine Ausnahme. :wave

tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Di Sep 16, 2008 1:29 pm

So jetzt habe ich mal aus jüngster Zeit ein wenig zusammengestellt:
Quelle: http://www.pattayablatt.com/322/Nachric ... gMai.shtml
"Schwulenhochzeit macht Schlagzeilen in Chiang Mai

Chiang Mai Mail. Am Freitag, den 15. August, fand im Holiday Inn Hotel in Chiang Mai ein ganz besonderer Event statt. Zwei Männer gaben sich vor rund 150 Gästen das „Ja-Wort“ bei einer thailändischen Zeremonie. So etwas hatte, zumindest in Chiang Mai, noch nie stattgefunden.

Die beiden glücklichen Brautleute waren LSVD Mitglied Dirk Weeber-Arayatumsopon und sein Lebenspartner Wuttipong Arayatumsopon. Beide hatten auf den Tag genau vor fünf Jahren ihre Lebenspartnerschaft in der Kreisverwaltung Ludwigshafen am Rhein im Sitzungssaal der Ausländerbehörde begründet. Da sich aber Probleme bei einer kirchlichen Segnung des Paares durch die damals noch uneinige protestantische Kirche ergaben, holten beide ihre zeremonielle Hochzeit in Thailand nach.
Aber nicht nur ein tolles Fest wurde geboten mit allem was das Herz begehrt, sondern wie sollte es anders sein, konnte Dirk wieder einmal seine politischen Neigungen und seinen Willen, anderen Menschen zu helfen, nicht verbergen. Khun Nattee, Vorsitzender der politischen Partei der Homosexuellen Bewegung in Thailand, war als Ehrengast und Redner zur Veranstaltung eingeladen worden. Zusammen mit Dirk, der viele Jahre in verschiedenen Ehrenämtern bei der CDU in Deutschland, sowohl in der Kommunal- als auch auf Landes- und Bundesebene politisch wirkte, wurde durch die politischen Vertreter der Homosexuellenbewegung Thailands ein Gesetzesentwurf erarbeitet. Dieser wurde nun während einer Pressekonferenz, die vor der Hochzeitszeremonie abgehalten wurde, als Unterschriftenaktion der Öffentlichkeit vorgestellt.Dirk WeeberArayatumsopon und Wuttipong geben sich zum zweiten Mal bei einer traditionellen thailändischen Feier das Jawort.
20.000 Unterschriften schon würden genügend Druck auf die Regierung auszuüben, sich entsprechend mit der Angelegenheit auseinandersetzen zu müssen, wurde mitgeteilt.
Anders als in Deutschland aber genügt die Angabe eines Namens und einer Adresse bei einer Unterschriftenaktion nicht. In Thailand muss man zusätzlich noch die Nummer seines Personalausweises in die Unterschriftenliste einfügen, um sie authentisch zu machen, wie der Vorsitzende der politischen Homosexuellenbewegung Thailands, Khun Nattee, den thailändischen Pressevertretern, die zahlreich zur Veranstaltung erschienen waren, mitteilte.
Dirk Weeber-Arayatumsopon, zu seiner Vergangenheit durch Pressevertreter befragt, sagte, dass er nicht nur einige Zeit stellvertretender Bundesvorsitzender der kleineren CDU Jugendorganisation Junge Arbeitnehmerschaft (heute Junge CDA) gewesen war, sondern auch rund zwei Jahre als Pressesprecher der Lesben und Schwulen in der Union in Rheinland-Pfalz mitgearbeitet und geholfen hatte, dort einen Landesverband dieser Organisation zu gründen.
Dirk ist inzwischen mit seinem Lebenspartner Wuttipong ganz nach Thailand ausgewandert, um dort für die von beiden im Jahre 2005 gegründete gemeinnützige Menschenrechtsorganisation Thailandfreunde e.V. für soziale Kinder-Hilfsprojekte zu wirken. Prinzessin Maja von Hohenzollern, die als Botschafterin wirkt und Preisträgerin der Organisation der Thailandfreunde des Jahres national und international 2008 ist, kümmert sich wie das glückliche Paar um Opfer von Kinderprostitution, um Opfer, die Brutalität und Misshandlung nur knapp entkamen, aber auch um Aids-Waisen und Burmaflüchtlingskinder.
Auf die Frage, warum die beiden ihre Beziehung in Thailand so öffentlich machen würden, antworteten sie den Journalisten, dass die Zeit reif für ein Umdenken sei. „Homosexuelle Menschen werden hier zwar irgendwie akzeptiert, aber hinter vorgehaltener Hand gibt es nach wie vor Diskriminierung. Auch in der Medienwelt Thailands werden homosexuelle Menschen stets als Clowns und Suppenkaspers dargestellt. Homosexuelle Menschen haben nur eine andere sexuelle Präferenz, die durch die Schöpfung selbst entstanden ist. Man kann dies weder als Abnormalität noch Verrücktheit bezeichnen, und wir wollen dieser Diskriminierung entgegenwirken. Ähnlich wie Deutschland in den späten 80er und frühen 90er Jahren muss auch Thailand nun erkennen, dass es einer modernen und toleranten Gesellschaft hinterherhinkt“, sagten Dirk und Wuttipong zum Abschluss der Pressekonferenz, bevor sie sich ebenfalls in die Feier stürzten.
Im Moment sind die beiden in Kuala Lumpur auf Hochzeitsreise.

Das Brautpaar (Mitte) mit Verwandten und Freunden."
und hier kommt noch der Pressetext von Dirk:
"Erstes nationales Transgender Treffen Thailands in Chiang Mai

Am Sonntag den 14.09.2008 fand in Chiang Mais Royal Peninsular Hotel, das erste nationale Transgender Meeting unter dem Motto "Transgender möchten wählen - Welche Art von Transgender bist Du?" statt.
Als Sponsor war das gerade vor kurzem eröffnete Podology Center Chiang Mai aufgetreten.

Nattee Terrarojjanapongs, Präsident der politischen Homosexuellenbewegung Thailands hatte zum ersten Treffen eingeladen. Als Redner neben ihm selbst, fungierten der deutsche Menschenrechtsaktivist Dirk Weeber-Arayatumsopon, der Hauptberater der thailändischen Regierung für Transgender Fragen, Dr. Kriengsak Jitvatcharanun und die Transgender Aktivistin Preempreeda Pramoj na Ayutthaya.

Khun Nattee sprach in seiner Eröffnungsrede direkt die Hoffnung und den Wunsch aus, dass dieses Treffen eine wichtige Bedeutung in der Geschichte Thailands für transsexuelle Menschen haben sollte und er ferner fest daran glaube, dass die Diskriminierung dieser Menschen dadurch eine Ende finden könnten.

Dirk Weeber-Arayatumsopon, der als zweiter Redner auf der Liste stand, hatte die Aufgabe eine Brücke zwischen den Kulturen Amerikas, Europas und Asiens zu bauen. Er baute seine Rede auf dem 45 jährigen Jubiläum des berühmten Satzes von Dr. Martin Luther King, I have a dream, auf.
Dabei ging es um den Vergleich zwischen der Tatsache, dass nach 45 Jahren der Menschenrechtsbewegung in Amerika, dieses Jahr der erste amerikanische Präsident gewählt werden könnte, der keine weisse Hautfarbe hat. Somit zeigte Weeber die Hoffnung auf, dass sein Traum für die Transgender in Thailand, das Ende der Diskriminierung sein müsse und auch darüber nachgedacht werden solle, ob neben Mr. und Mrs. in einem internationalen Reisepass, nicht den Menschenrechten entsprechend, auch die Wahlfreiheit der Bezeichnung T für einen Transsexuellen Menschen gegeben werden könne.

Als dritter Redner folgte der Gesundheitsexperte der thailändischen Regierung Dr. Kriengsak, der deutlich machte, welche Gefahren, der Trend der Kastration bei Männern in Thailand für die Gesundheit mit sich bringe. Nur weil Kastration günstig ist und der Irrglaube bestünde, man könne dadurch zu mehr Schönheit gelangen, wäre zunächst einmal Aufklärung und die Verbreitung von Wissen über die Folgen das Wichtigste.
Er ging weiter in medizinische Details und kommunizierte direkt in einem offenen Dialog mit den anwesenden Transsexuellen, um deren Erlebnisberichte in seinen Vortrag einfliessen zu lassen. Dadurch wurde den anwesenden Zuhörern ein lebhaftes Bild vor Augen geführt. Kriengsak erläuterte auch, dass er Menschen kennengelernt habe, die nach 10 Jahren ihre Meinung über ihr Geschlecht wieder revidiert hätten, natürlich viel zu spät. Man solle sich nur operieren lassen, Hormone nehmen bzw. die Geschlechtsorgane entfernen lassen, wenn man sich wirklich sicher sei. Dieser geistige Findungsprozess könne bis zu 20 Jahre dauern. Herausfordern von einem Teilnehmer der Diskussion gefragt ob Transsexualität nicht eine Krankheit sei, antwortete der Experte geschickt, dass es sich hier definitiv um eine Form der Schöpfung handle, die nicht dem biologischen Bild des Körpers entspreche. Schon während der Vorgeburtsphase wären Säuglinge in der Lage Gefühle und Emotionen der Umwelt und ihres Umfeldes aufzunehmen. Ob diese dabei eine Rolle spielen, könne nicht mit Sicherheit gesagt werden. Er jedoch glaube fest daran, weil seine langjährige Berufserfahrung ihm immer wieder den Eindruck bestätigt habe.

Am Ende der Rednerliste stand die Transgender Aktivistin Preempreeda Pramoj na Ayutthaya, die in ihrem Vortrag zunächst einmal das thailändische Wort für Transsexuell "Katoey" erläuterte. Dabei habe sie in ihren eigenen Studien rund 5 verschiedene Varianten festgestellt. Zum einen die Transgender, die einen tatsächlichen Geschlechtswandel mit Entfernung der Sexualorgane vornehmen, solche die zur Praktizierung von Geschlechtsverkehr ihre Sexualorgane behalten, aber vom Wesen her als Frau leben und solche die lediglich "schön" sein wollen. Dabei gäbe es auch Überschneidungen, so dass die Anzahl von 5 Gruppen im Wesentlichen als passend, auch von den anwesenden mitiskutierenden Transgendern bestätigt wurde.
Weiterhin erläuterte die Aktivistin, warum Transgender in Thailand diskriminiert würden und dass sie es bei dem Versuch der Ausübung von besonders anspruchsvollen Berufen sehr schwer hätten. Sie könnten nur diese Berufe ausüben, wenn sie sich durch besondere Intelligenz und Wissen, sowie hervorragende Noten gegenüber heterosexuellen Konkurrenten durchsetzten.
Ferner sprach sie deutlich die Unzufriedenheit mit der Presse über thailändische Transgender aus.
Die Pressevertreter würden transsexuelle Menschen in Thailand nicht repräsentativ befragen, sondern nur die Gruppe, die einfach zu finden sei. Dies seien in der Regel Mitarbeiter von zwielichtigen Bars und Retaurants sowie der Rotlichindustrie im Allgemeinen. Es entstünde dadurch ein völlig falsches Bild von transsexuellen Menschen in Thailand und sicher auch weltweit. Einen Partner zu finden sei ebenfalls sehr sehr schwer, da moralische Vorbehalte beim Partner entstehen, wenn er die Wahrheit über das Leben der Gefährtin erfährt. Die dabei entstehenden Spannungen würden dann oft zur Trennung der Paare führen. Die Aktivistin stellte abschliessend fest, dass die meisten Transgender die sie kenne, gerne durch eine professionelle Organisation vertreten werden würden. Dies könne man also jetzt quasie als Geburtsstunde einer solchen mit ansehen.

Abschliessend diskutierten die Teilnehmer des Treffens rund weitere 90 Minuten bevor Ergebnisse schritlich festgehalten wurden. In einem Ende des Monats stattfindenden Treffen, werden die Hauptaktivisten gemeinsam mit dem beratenden Vertreter der Regierung ihre Erkenntnisse fixieren, bei den entsprechenden Ministerien einreichen, um so die entsprechenden Finanzmittel für ein Piloprojekt zur Information über Transsexualität an ausgewählten Schulen und Universitäten durchführen zu können. Dr. Kriengsak war sich dabei ziemlich sicher, dass für das Pilotprojekt Mittel für das gesamte Jahr 2009 erwirkt werden könnten. Letztlich wäre und das war das Schlusswort aber vor allem wichtig, dass die Menschen die Möglichkeit bekommen durch die Weiterleitung von Informationen seitens der Presse und der Medien ihre Vorurteile und Diskriminierungsgedanken gegenüber Transsexuelle Menschen zu überdenken und sich ein neues vielleicht richtigeres Bild der Sache zu zeichnen.

(Bericht DWA, Photos Copyright DWA)"

tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Mi Sep 17, 2008 8:30 am

Ich lese gerade ein wenig und finde dabei folgenden Bezug zwischen Thailand und Deutschland
"Ganz im Gegensatz dazu gibt es in Thailand eine lange Tradition der "Kathoey", die dort als Bardamen und als Unterhaltungsdamen arbeiten. Dort gelingt vielen TG/TS-Frauen die Transition bereits in jungen Jahren, vielen sogar bereits die Ga-OP — die ist dort einfach zugängig und preiswert. Trotz ihrer Akzeptanz in der thailändischen Gesellschaft werden sie nicht als Frauen anerkannt und können keine Papiere als Frauen erhalten. Daher verbleiben sehr viele Kathoey selbst nachdem sie Frauen geworden sind am Rande der Gesellschaft als Bardamen und Prostituierte. Demzufolge ist das Geschäft mit dem Sex in Thailand weithin bekannt für einen sehr großen Anteil sehr gut aussehender "Shemales" und Transfrauen. Um diesem auf Sexarbeit und Unterhaltung limitierten Leben zu entfliehen, versuchen viele thailändische Post-OP-Frauen, Arbeit oder Partner im Ausland zu finden. Viele wandern in Länder wie Deutschland aus, wo man weiß, dass sie wunderbare Ehefrauen sind und wo sie auch vollständig als Frauen akzeptiert werden."
Ich wusste nicht, dass man in Deutschland weiss ...
Quelle:
http://ai.eecs.umich.edu/people/conway/TS/DE/TG-TS_World_DE.html

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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon pezi » Mi Sep 17, 2008 6:49 pm

Ich wusste nicht, dass man in Deutschland weiss .das sie frueher ein mann war? glaub ich auch nicht.freiwillig sagt das doch keine.gruss pezi

tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Fr Sep 19, 2008 6:31 pm

Es ist zwar keine oder kein Thai, aber dieselbe Problematik

"Mit dem betroffenen Pfarrer werde man sich um eine „angemessene Lösung“ bemühen. Die Aufnahme einer neuen Pfarrstelle nach einer erfolgten Geschlechtsumwandlung sei nicht grundsätzlich ausgeschlossen, so Pressesprecher Andreas Duderstedt."
Zum Aufrufen bitte den Link in die Adresszeile des Browsers kopieren:
"http://www.idea.de/index.php?id=181&tx_ttnews[tt_news]=68204&cHash=cce7d2ad24"

tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Di Sep 23, 2008 9:13 pm

tuktuk hat geschrieben:Transgender (auch Kathoi) sind, zur einfachen Erkärung, Menschen eines Geschlechtes, die sich im falschen Körper lebend fühlen.Die Folgen davon sind weitreichend und gehen bis zur Geschlechtsumwandlung durch eine Operation.Auch in Deutschland gibt es diese Problematik und ein "Transgendergesetz", dass zur Zeit geändert werden soll.Der Bundesregierung ist per Bundesverfassungsgerichtsbeschluss ein Ultimatum bis zum August 2009 gesetzt worden, das Gesetz zu ändern.Für Interessierte setze ich den Link noch ein.

Habe ich doch fast vergessen:

"Die Verfassungswidrigkeit von § 8 Abs. 1 Nr. 2 TSG führt nicht zur Nichtigkeit, sondern zur Unvereinbarkeit dieser Norm mit Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 6 Abs. 1 GG. Denn der Gesetzgeber hat, wie aufgezeigt, mehrere Möglichkeiten, um den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen. Hierfür wird dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 1. August 2009 gesetzt.
74

Angesichts der Schwere der Beeinträchtigung, die ein verheirateter Transsexueller durch die Versagung der rechtlichen Anerkennung seiner empfundenen und gewandelten Geschlechtszugehörigkeit erfährt, wird § 8 Abs. 1 Nr. 2 TSG bis zum Inkrafttreten einer Neuregelung für nicht anwendbar erklärt.
75

Wählt der Gesetzgeber den Weg, die Ehe eines Transsexuellen mit dessen personenstandsrechtlicher Anerkennung in der geänderten Geschlechtszugehörigkeit in eine andere rechtlich abgesicherte Lebensgemeinschaft zu überführen, kann er auch regeln, dass Ehen, in denen der transsexuelle Ehepartner wegen der zwischenzeitlichen Nichtanwendbarkeit von § 8 Abs. 1 Nr. 2 TSG bereits die personenstandsrechtliche Anerkennung der geänderten Geschlechtszugehörigkeit erlangt hat, ebenfalls kraft Gesetzes in die dafür vorgesehene rechtlich abgesicherte Lebensgemeinschaft ex nunc überführt werden.
76

Die Entscheidung ist zu B. II. 2. Absatz mit 7:1 Stimmen, im Übrigen einstimmig ergangen."
Quelle:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20080527_1bvl001005.html

tuktuk
Korat-Isaan-Forum-Gast

Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Di Sep 23, 2008 10:45 pm

zurück nach Thailand und Chiang Mai und zur Chiang Mai Mail vom "Vol. VII No. 39 - Tuesday
September 23 - September 29, 2008 "

"Chiang Mai hosts inaugural National Transgender Meeting

Andy Archer
The 1st National Transgender Meeting in Thailand, chaired by Nattee Terrarojjanapong, was held at the Royal Peninsular Hotel in Chiang Mai on September 14. The event, entitled, ‘What type of transgender do you want to be?’ was sponsored by the Podology Center MFT, recently opened in San Sai, Chiang Mai by Dirk and Wuttipong Weeber-Arayatumsopon.
Bild

Nattee Terrojjanapongs (2nd left) with the other speakers at the meeting.

In his introductory speech, Nattee expressed his hope that the meeting would be the first step in a process which would eventually lead to equality for transgenders in Thailand. Next to speak was Dirk who, as president of the human rights organization Thailandfreunde e. V., stated his desire to concentrate on building a bridge between Europe and Thailand. He quoted Dr. Martin Luther King’s famous “I have a dream” speech, and emphasised that his dream was that transgenders in the kingdom would no longer be subject to discrimination. He also suggested that, on passports, as well as “Mr,” Mrs” and Miss,” there should be a class “T,” denoting transgender.
A speech by Dr Kriengsak Jitvatcharanun, advisor to the Thai government on transgender issues, followed. Having noted the That Medical Council’s rules and regulations regarding the procedure, Dr Kriengsak gave details about castration and its after- and side-effects. He explained that, although there are physiologists and psychologists available to discuss all aspects of the procedure, patients should realise they have to make the decision themselves, in the full knowledge that the operation is irreversible.
The final speaker of the meeting was Preempreeda Pramoj na Ayutthaya, who stated that her research had identified 5 differing types of transgenders (katoey), including those who wish to actually become women, those who wish to look like women but keep their organs for sexual purposes and those whose only wish is to be beautiful. Preempreeda stressed that transgenders feel that they are discriminated against in the Thai employment market, and that she felt international media misrepresented them by only quoting those who frequent the bar scene. She reported that many transgenders now feel the need for a national organisation which takes care of and protects their interests.
After the speeches, three transgenders present at the meeting were welcomed and shared with the audience their personal experiences. Nattee rounded off the meeting with his thanks to all attendees of this first meeting. A pilot project aimed at disseminating information about transgenders is being considered, to be held at several specially chosen Chiang Mai educational establishments. Dr Kriengsak will put forward a paper to the Ministry of Education and Health which will hopefully result in funds for the project."
Die Übersetzung liefere ich noch nach (bedeutet Geistesarbeit :roll: )

tuktuk
Korat-Isaan-Forum-Gast

Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Mi Sep 24, 2008 4:47 pm

Die Übersetzung muss noch warten.Eben las ich:
>>>Erstmals "drittes Geschlecht" anerkannt

Der Politiker und Aktivist Sunil Pant ermutigte Bishnu Adhikari, den Antrag zu stellen.
Eine staatliche Stelle hat zum ersten Mal die Zugehörigkeit einer Person zum "dritten Geschlecht" anerkannt – eine 21-jährige Lesbe aus Nepal hat diese Bezeichnung in ihren Personalausweis eintragen lassen.

Der Antrag von Bishnu Adhikari auf offizielle Zugehörigkeit zum "dritten Geschlecht" war zunächst abgelehnt worden, erklärte die Homo-Organisation Naulo Bihani. Da sie männlich wirke, bot ihr ein Beamter an, als Mann in ihrem Ausweis eingetragen zu werden. Das lehnte Adhikari aber ab. Daraufhin wurde ihr Antrag genehmigt.

Adhikari ist Mitglied der Homo-Gruppe Blue Diamond Society. Sie wurde wegen ihrer Sexualität von Nachbarn und Verwandten gezwungen, ihre Heimatstadt zu verlassen. Homo- und Transsexualität ist im traditionellen Nepal nach wie vor ein Tabuthema. Die Maoisten, die derzeit mächtigste Gruppe in dem bürgerkriegsgeplagten Land, bekämpfen Homosexualität als "Nebenprodukt des Kapitalismus" <<<
Quelle:http://www.queer.de/detail.php?article_id=9381
In Hessen ist grosses Durcheinander:
<<<<23.09.2008
FDP verweigert der Gleichstellung bei der Lebenspartnerschaft die Zustimmung - Sie ist und bleibt ein unsicherer Kantonist bei Homosexuellenrechten

Die FDP will im hessischen Landtags Pressemeldungen zufolge einer Gleichstellung homosexueller Partnerschaften im Landesrecht nicht zustimmen, sondern sich bei der Abstimmung im Landtag enthalten. Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt:

Herr Westerwelle, in Hessen wird die Glaubwürdigkeit der FDP bei Lesben- und Schwulenrechten nachhaltig verspielt! Die hessichen Liberalen sprechen sich klar für die Fortsetzung der Diskriminierung von Homosexuellen und damit für einen Hierarchisierung der Lebensgemeinschaften aus.

Was Homosexuellenrechte angeht, ist und bleibt die FDP ein unsicherer Kantonist. Sie hat bei der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetz unter Rot-Grün dagegen gestimmt. In den von ihr mitgeführten Landesregierungen hat sie die Gleichstellung der Lebenspartner nicht durchgesetzt. Und das vermurkste und diskriminierende bayerische Notarmodell der CSU ist auf dem Mist der FDP gewachsen.

Will die FDP nicht jeden Kredit bei den Lesben und Schwulen verspielen, muss Westerwelle jetzt einen Meinungswandel bei seiner hessischen Landtagsfraktion herbeiführen. Mann kann ja schlecht im Bundesbeamtengesetz fordern, was man im hessischen Landesbeamtengesetz nicht unterstützt.

(siehe auch Meldung der FAZ: hier...) >>>
Quelle:http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=1347&Itemid=1
und nochmal Hessen:
>>>Zudem fordert Frau Zypries eine „vollständige Gleichstellung“ homosexueller Lebenspartnerschaften. „Wenn wir eingetragenen Lebenspartnern Pflichten wie in einer Ehe auferlegen, sei es beim Unterhalt oder der Versorgung, dann sollten sie auch die korrespondierenden Rechte wie steuerliche Vorteile haben.“ Sie sei allerdings eine „erklärte Gegnerin der weiteren Verrechtlichung von nichtehelichen heterosexuellen Lebenspartnerschaften“. Diesen Paaren stehe es „frei zu heiraten“, sagte die Ministerin im Gespräch mit der F.A.Z. Wer die damit verbundenen rechtlichen Konsequenzen nicht wolle, könne einen notariellen Vertrag schließen.<<<<<<<<<<<
Quelle:
bitte die nächsten 2 Zeilen komplett in den Browser eingeben,ich habe die zusammengehörigkeit farblich markiert:
http://www.faz.net/s/RubD5CB2DA481C04D05AA471FA88471AEF0/Doc~EB30BD5838B9C4AB293B5F3393C197233~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed
Zuletzt geändert von tuktuk am Do Sep 25, 2008 8:28 am, insgesamt 3-mal geändert.
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tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Do Sep 25, 2008 9:57 am

tuktuk hat geschrieben:zurück nach Thailand und Chiang Mai und zur Chiang Mai Mail vom "Vol. VII No. 39 - Tuesday
September 23 - September 29, 2008 "
Die Übersetzung liefere ich noch nach (bedeutet Geistesarbeit :roll: )

Das erste nationale Transgender Treffen in Thailand wurde am 14.September 2008 im Royal Peninsular Hotel in Chiang Mai durchgeführt.Den Vorsitz hatte Nattee Terrarojjanapong inne.
Das Thema lautete "welcher Typ Transgender möchtest Du sein?"
Sponsor war das Podology Center MFT.Es wurde kürzlich in San Sai, Chiang Mai von Dirk and Wuttipong Weeber-Arayatumsopon eröffnet.
In der Eröffnungsrede verlieh Nattee seiner Hoffnung Ausdruck:
dieses Treffen möge der Grundstein für die Gleichheit von Transgendern in Thailand sein.
Als nachfolgender Sprecher betonte Dirk seinen Wunsch:
eine Brücke zu bauen zwischen Thailand und Europa.
Dirk ist Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation "Thailandfreunde e.V."
Er zitierte Dr. Martin Luther King’s berühmte "I have a dream" (Ich habe einen Traum) Rede.
Er führte aus sein Traum sei es, dass Transgender im Königreich Thailand nicht mehr länger diskriminiert werden.Er regte an, dass zukünftig ein "T" im Pass bei der Geschlechtsbezeichnung steht.
Der nachfolgende Vortrag von Dr Kriengsak Jitvatcharanun, Berater der Thailändischen Regierung in Transgender Fragen, referierte zu einer Kastration, den Neben-,Nach-, und Wechselwirkungen.Er betonte, dass eine Entscheidung zu einer Operation, die nicht rückgängig gemacht werden kann, eine individuelle ist.Psychologen und Ärzte stehen zur Beratung zur Verfügung und können viele Aspekte beleuchten, möglicherweise auch Hilfestellung geben.
Die letzte Referentin, Preempreeda Pramoj na Ayutthaya, berichtete von ihren Forschungsergebnissen und ihrer Einteilung von Transgendern (katoey).
Zum Beispiel

Männer, die sich als Frau fühlen und Frau werden wollen.

Männer, die wie eine Frau aussehen möchten, aber ihre Geschlechtsorgane nicht ändern wollen.

Auch jene deren Wunsch es ist, hübsch zu sein.

Preempreeda bemerkte, dass Transgender sich auf dem thailändischen Arbeistmarkt
diskriminiert fühlen.Sie kritisierte auch, dass internationale Medien nur den Aspekt der Barszene im Sinne haben.
Ferner ist sie der Meinung, dass viele transgender den Wunsch nach einer nationalen Vertretung ihrer Belange haben.Ebenfalls nach Fürsorge und Schutz ihrer Interessen.

Nach den Vorträgen wurden 3 Transgender begrüsst.Sie besprachen mit den Anwesenden ihre eigenen persönlichen Erfahrungen.
Nattee sprach dass Schlusswort und bedankte sich bei den Besuchern und Teilnehmern des ersten Treffens.
Es wird ein Pilotprojekt zur Problematik in Betracht gezogen.Verschiedene (Erziehungs-)Bildungsinstitute in Chiang Mai kommen dafür in Frage.
Dr Kriengsak wird einen Bericht an das Gesundheits- und Erziehungsministerium weiterleiten.Er hofft dort auf Interesse, Gehör und Gründung eines Fonds für das Projekt.

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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon KHOI » Sa Sep 27, 2008 3:40 am

Daten zu Sexualleben für US-Behörden zugänglich


Im Kampf gegen den Terrorismus dürfen die US-Behörden personenbezogene Daten der deutschen Bürger, die in die USA einreisen wollen, abfragen. Die Datenschützer protestieren gegen das Abkommen.

(Wien, 26.9.2008) Die deutsche Bundesregierung hat mit den USA eine umfangreiche Weitergabe persönlicher Daten vereinbart. Die Bürgerrechtsorganisation Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) hat den bisher geheim gehaltenen Wortlaut des Abkommens veröffentlicht.

DNA-Proben abgleichen
Der heute veröffentlichte Text der Übereinkunft sieht vor, einer ungenannten Zahl US-amerikanischer Behörden (darunter US-Strafverfolger, US-Grenzbehörden und US-Geheimdienste) einen direkten Online-Abgleich von Fingerabdrücken und DNA-Körperproben mit deutschen Datenbanken zu ermöglichen - ein europaweit einzigartiges Vorhaben, so AK Vorrat. Außerdem sollen deutsche Behörden den USA ungefragt melden dürfen, welche Personen sie der Beteiligung an oder Planung von terroristischen Aktivitäten verdächtigen.

Ethnische Herkunft und sexuelle Orientierung
Der AK Vorrat fordert die Abgeordneten des deutschen Bundestags die Übereinkunft, die vom Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) getroffen wurde, abzulehnen. Der Zugriff der US-Behörden auf deutsche Datenbanken würde zur massiven Menschenrechtsverletzungen der deutschen Bürger führen, so die Datenschützer. Zur Verfügung gestellt werden dürfen nämlich auch Daten über die ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, politische Anschauungen, religiöse Überzeugungen oder über die Gesundheit, "wenn sie für die Zwecke dieses Abkommens besonders relevant sind".

USA, ein Entwicklungsland
Die Abfrage der deutschen Datenbanken soll laut AK Vorrat keinerlei Verdachtsgrad oder Anlass voraussetzen und könnte willkürlich geschehen, die abgefragten Informationen könnten zudem an beliebig viele andere US-Behörden weitergeleitet werden.

Bisher erlaubt das deutsche Rechtshilfegesetz eine Weitergabe persönlicher Daten nur an Staaten mit angemessenem Datenschutzniveau. Die USA seien aber auf dem Gebiet des Grundrechtsschutzes ein Entwicklungsland, so AK Vorrat. Ihr Datenschutzniveau entspricht einer Untersuchung der britischen Bürgerrechtsorganisation Privacy International zufolge etwa dem der Philippinen oder Thailands.

quelle

tuktuk
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Re: Transgender

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Sa Sep 27, 2008 7:56 am

In diesem Zusammenhang ist es sicherlich interessant zu wissen, ob die "rosa Listen" in der Bundesrepublik noch existieren?Ob sie klammheimlich weitergeführt werden/wurden oder Dank des Innenministers wieder auferstehen.
Den Einwohnermeldeämtern wurde doch jetzt erst per Anordnung untersagt, so freizügig gewisse Daten weiterzugeben.So genau habe ich das jedoch nicht verfolgt.

tuktuk
Korat-Isaan-Forum-Gast

Homo-Aktivist ermordet

Ungelesener Beitragvon tuktuk » Sa Sep 27, 2008 1:21 pm

http://www.queer.de/detail.php?article_id=9406
es betrifft Thailand nicht und Deutschland auch nicht, trotzem stelle ich es ein.
>>>>>>>Irak: Homo-Aktivist ermordet

Mitglieder der gefürchteten Badr-Brigade werden für die Ermordung von dutzenden Schwulen verantwortlich gemacht.
Bild vergrößern
Der 27-jährige Homo-Aktivist Bashar (Nachname unbekannt) ist am Donnerstag in einem Frisörladen in Bagdad von Mitgliedern einer Miliz hingerichtet worden. Er war Koordinator der schwul-lesbischen Selbsthilfegruppe "Iraqi LGBT".

Bewaffnete stürmten in den Laden und "durchsiebten ihn gleich mit Kugeln aus nächster Entfernung", erklärte der britische Homo-Aktivist Peter Tatchell der Zeitung "Guardian". Tatchell arbeitet mit "Iraqi LGBT" zusammen, die stets neue Informationen aus dem bürgerkriegsgeplagten Land erhält.

Bashar organisierte "sichere Häuser" für Schwule und Lesben in Bagdad, in denen sie von den Milizen geschützt übernachten können. Seine Gruppe soll derzeit einen Unterschlupf für 40 schwule Männer zwischen 14 und 28 Jahre gesichert haben, berichtet das Magazin "Newsweek". "
"Nach dem Sturz Saddam Husseins versuchen religiös motivierte Milizen in Bagdad, ihre Auslegung des Koran zu erzwingen. Sie töten daher Ehebrecher, Frauen in "unzüchtiger" Kleidung sowie Schwule und Lesben. Einige Geistliche haben in Fatwas zur Ermordung von Schwulen aufgerufen, darunter auch der einflussreiche Großajatollah Ali al-Sistani (queer.de berichtete).

Bis 2001 war Homosexualität im Irak de facto legal, dann erließ der damalige Staatspräsident Saddam Hussein ein Verbot. Bei Wiederholungs-"Tätern" war die Todesstrafe möglich. Derzeit gibt es zwar kein ausdrückliches Homo-Verbot, allerdings können Schwule wegen "unsittlichem Verhalten" oder "Verbreitung von Krankheiten" belangt werden. Weit gefürchteter sind aber die halboffiziellen Milizen (queer.de berichtete). Die UN warnte vor gut einem Jahr, dass immer mehr sexuelle Minderheiten Opfer von Hinrichtungen werden (queer.de berichtete). (dk)<<<<


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