Pattaya: Deutscher Barbesitzer erstochen

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KoratCat
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Pattaya: Deutscher Barbesitzer erstochen

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mo Dez 07, 2009 10:06 am

HAMMELBURG

48-jähriger Hammelburger in Thailand erstochen

Opfer stammt aus Franken

Ein 48-jähriger, gebürtiger Hammelburger (Lkr. Bad Kissingen) ist am Donnerstagabend in seinem Lokal in einem thailändischen Urlaubsgebiet erstochen worden. Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später gefasst. Es soll ein 30-jähriger Deutscher sein, der aus Bielefeld stammt.


Die Nachricht von der Ermordung des gebürtigen Hammelburgers war der Internetseite einer thailändischen Zeitung zu entnehmen. Er soll eine Gartenbar mit Restaurant in Jomtien im östlichen Teil von Zentralthailand besessen haben. Wie die thailändische „Pattaya One News“ berichtet, sollen Opfer und Täter in dem Lokal in Streit geraten sein. Dabei zog der 30-Jährige ein Messer und stach fünfmal auf sein Opfer ein. Der Mann soll noch an der Unglücksstelle gestorben sein. Seine gleichaltrige Ehefrau hatte alles beobachtet und konnte den thailändischen Polizisten Namen und Wohnort des mutmaßlichen Täters nennen. Er wurde festgenommen.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass die Botschaft in Bangkok eingeschaltet sei. Es soll Hinweise geben, dass die Bluttat mit Drogengeschäften zusammenhängen könnte.


Mainpost 6. dez. 2009

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Mord unter Drogeneinfluss!

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Dez 09, 2009 8:12 am

Bayerischer Auswanderer (48) in Thailand erstochen

Hammelburg - Peter (48) aus dem unterfränkischen Hammelburg und Timo (30) aus Bielefeld: Zwei deutsche Auswanderer, die in Thailand ihr Glück suchten. Wie ihre Freundschaft tödlich endete:

Während Peter S. in Jomtien einen angesagten Nachtclub auf die Beine stellte, kam Timo nie über ein paar Gelegenheitsjobs als Web-Designer hinaus. Nun erstach Timo seinen deutschen Freund Peter vor den Augen mehrerer Thai-Mädchen in dessen Club. Es ging um Geld und Drogen …

Peter hatte viele Freunde in Pattaya: Vor allem deutsche Touristen, die Schnitzel und Carlsberg-Bier in Peters Kanya’s Romantic Garden Bar genossen oder sich für 750 Thai Baht (15 Euro) ein Deluxe-Zimmer inklusive Thai-Massage mieteten. Offenbar gehörte auch Timo B. zu den Stammgästen: An den Internet-Terminals in der Bar designte er die Webseite von Peter S. Gäste sahen die beiden Deutschen öfters streiten; doch handgreiflich wurden sie dabei nie. Bis zum 3. Dezember: Als es wieder mal Ärger gab, zog Timo B. auf einmal zwei Messer und brüllte: „Wer will zuerst sterben?“ Dann traf er Timo B. siebenmal in Brust und Hals.

Der Mörder floh, konnte jedoch nach einem Hinweis der Ehefrau des Opfers, Khun G. (48), festgenommen werden. In einem Interview, das Timo S. mit einem thailändischen Reporter hinter Gittern führte, spricht er wirr von Schulden, die Peter S. bei ihm gehabt habe. Wörtlich sagt er: „Zehn Minuten bevor ich Peter traf, nahm ich eine Yabba-Tablette. Ich verstehe nicht, warum ich ihn tötete, das war nicht ich selbst. Das war die Droge!“ Timo B. drohen jetzt 30 Jahre Knast. Peter S. hinterlässt neben seiner Frau eine Tochter.


Merkur 9. Dez. 2009


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