Buddhismus

Für alles, was mit Glauben (Buddhismus, Hinduismus, Islam, Judentum, Christentum und/oder der Geisterwelt (Animismus etc.) zu tun hat, z. B. Weltanschauungen, Sitten und Gebräuche, die auf Glaubensrichtungen beruhen; um dem Einen oder Anderen zu helfen, diese als respektgebietend zu erkennen und eben nicht ins Fettnäpfchen zu treten.
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Rudi
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Buddhismus

Ungelesener Beitragvon Rudi » Do Jul 18, 2013 9:20 pm

Buddhismus

Theravada: wörtlich »Lehre der Älteren«, die Lehren des Buddha in der Form, in der sie in den südasiatischen Ländern Myanmar, Sri Lanka, Thailand, Laos und Kambodscha bewahrt wurden und bis heute weitgehend erhalten geblieben sind; allgemein als die älteste Form der Lehren anerkannt.

Die Lehre Buddhas war eine Lebensweise, ein Erlösungs- und Meditationsweg, keine Religion. Buddha galt als Vorbild nicht als Gott.

Buddha lehrte nicht eine Religion, Philosophie oder ein Glaubenssystem. Er nannte seine Lehre Dhamma, »das Gesetz« oder das Gesetz der Natur. Metaphysische Dogmen oder Spekulationen interessierten ihn nicht. Stattdessen bot er eine universelle praktische Lösung für ein universelles Problem an. Er erklärte: »Ich lehrte oder lehre stets nur über das Leiden und die Auflösung des Leidens« und lehnte es ab, über irgendetwas anderes zu diskutieren.

Die Essenz der Lehre Buddhas wurde innerhalb der buddhistischen Gemeinden Burmas über Jahrhunderte hinweg bewahrt und lebendig gehalten. Der praktische Weg dieser Essenz war schon zu Buddhas Zeit als Vipassana-Meditation bekannt. Diese Vipassana-Meditation wird heute wieder weltweit kostenlos gelehrt.

Einige Jahrhunderte nach Buddhas Tod galt für diese Zeit ein Bilderverbot. Es gab also kein Abbild des Buddhas.

Mahayana: wörtlich »größeres Fahrzeug«; die Form des Buddhismus, der sich einige Jahrhunderte nach dem Tode Buddhas in Indien entwickelte und sich dann nach Norden ausbreitete und in Tibet, China, in der Mongolei, in Vietnam, Korea und Japan Fuß fasste.

Der Indische König Ashoka machte diese Lehre um 250 vor unserer Zeitrechnung zur Staatsreligion. Buddha bekam ein Gesicht und wurde zu Gott erhoben. Die menschliche Darstellung des Buddhas erhöhte seine Attraktivität. So wurde aus der Lehre Buddhas eine Religion, und diese wurde so zu einem missionarischen Erfolgsprogramm. Von jetzt an schaute man nicht mehr nur nach innen, sondern auch zu Buddha.

Buddhas erstes Gesicht wurde in Taxila im heutigen Pakistan gefunden. Es trug griechische Züge, vermutlich beeinflusst aus der Zeit Alexander des Großen, der um 326 vor Christus in dieser Region weilte.

Quellenangaben: Auszüge aus dem Buch: Die Kunst des Lebens (THE ART Of LIVING) von William Hart
und aus der TV Sendung; Taxila, Buddhas erstes Gesicht.

gung1960
Korat-Isaan-Forum-Gast

Re: Buddhismus

Ungelesener Beitragvon gung1960 » Fr Okt 31, 2014 11:58 pm

Buddha wird zwar gottähnlich angebetet wurde aber nie zum Gott erhoben !

Kein Thai würde Buddha als Gott bezeichnen sondern nur als Buddha...


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