Start des Hauses im Süden

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Micha und Dom
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon Micha und Dom » So Jul 21, 2019 2:55 pm

Danke derbayer! 8)
eine gut ausgearbeitete nachvollziehbare Anleitung zum erfolgreichen Bau eines Hauses..... Der Rohbau mit Fenster und Dach wird jetzt gelingen.
Gut, wenn die Familie einen hilft, an günstige Baustoffe / Materialien ran zu kommen.

Was mir nicht klar ist, warum die blauen Wasser Rohre einfach einbetoniert werden. Besonders an den Bögen kann mal es undicht werden. Habe eigentlich vor, Kalt und Warm Wasser zu verlegen, da ich plane, was selten ist in Thailand, eine Solarwarmwasser Therme aufzubauen und im Container mit zunehmen. Seit 15J. in D im Einsatz.
Durchlauferhitzer, schön und gut, wenn das Netz stabil ist. Quellwasser ist halt etwas cool. Eine Solaranlage ist auch geplant, ein 4K Durchlauferhitzer ist zu Energie hungrig.

derbayer
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » Fr Jul 26, 2019 2:55 am

Hallo
Damnam
Das mit dem Fensterfritzen hat alles der Onkel von Nebenan gemanagt. Sprich der hat hier den Telefonkontakt gehabt. von dem weis ich gar nichts.
Einbau war hier dabei.
MichaundDom
Es werden ja nur die Durchgänge einbetoniert, hier 15 cm. Unten und oben ist der Bogen ja frei. Wenns mal undicht wird dann muss man eben wieder stemmen. Das kann muss aber nicht passieren. Wird man aber nicht ändern können.
Es sei denn du machst um jedes Rohr eine Rigipsvorschalung die musst du aber im Bad auch Verfliesen und wenns dann undicht ist musst du auch Aufbrechen.
derbayer

derbayer
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » So Aug 04, 2019 4:18 pm

Hallo

Da ja kein Elektriker aufgetrieben wurde war noch Zeit die Wasserrohre zumindest in die Mauern zu bringen damit sie schon mal von der Wohnung raus sind.
Die wurden beim örtlichen SCG Händler gekauft.
Dateianhänge
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derbayer
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » Sa Sep 07, 2019 1:54 pm

Hallo

Die Frau bekam im März diesen Jahres nach vorzeigen einiger Fotos auf dem Telefon das Schwarze Hausbuch mit neuer Straßennummerierung.
War das nicht immer ein Prozedere dieses Teil zu bekommen?
derbayer

erwin
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon erwin » Mo Sep 09, 2019 2:03 am

Ende September geht es bei mir auch los mit der "Bauerei" - allerdings nicht im Süden sondern in Udon Thani.
Sicher werde ich hier um den einen oder Rat nachfragen.

Am 19.09. wird mein Container bei mir hier zu Hause in D abgeholt und am 23.09. gehen wir selbst auf die Reise.
Ankunft der Kiste in Udon : 01.11.19

Stress pur - und dies wo ich mich doch eigentlich "zur Ruhe" setzen wollte ...................


Gruß
Erwin


PS :
Welche Steine hast Du denn da bei Dir vermauert ?

derbayer
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » Mo Sep 09, 2019 11:05 pm

Hallo
Erwin

Na dann viel Spass in TH gleich mit nem ganzen Container auf Reisen, na das kann ja heiter werden.

20cm Q-Con und ein paar 10 er Q-Con sind dort verbaut worden.
Die 20er bei allen Aussenmauern und über den Unterzügen im EG . Und 10er als Trennwände im Bad und bei den 2 Gästezimmern. Die Q-Con sind wirklich gute Steine und Passgenau.

Grüße
derbayer

selfmade
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon selfmade » Mo Nov 25, 2019 6:14 pm

derbayer hat geschrieben:Hallo


Grüße
derbayer


Hi, verfolge auch Deinen Hausbau und bin mittlerweile erfoglreich verh. mit einer Thai.
U.U. wollen wir demnächst auch bauen.

Frage:
Wieso hast Du die Leibungen der Fenster vorher verputzt?
ich kenne das so dass diese erst nach dem Fenstereinbau angebutzt werden u.U. vom Putz entkoppelt werden.

Bei deinen Türen im Innenbereich ist mir das auch aufgefallen.
Die Zargen wie bei uns die über den Fertigputz kommen gibt's dort wohl nicht?
hast Du deswegen auch die Eckzargen genommen..

Bei Deinen Abwasser/Wasserrohren wäre ich etwas vorsichtige gewesen.
Da ich Installateur bin halte ich eh von dem Homproklebezeugs nix aber ich denke Pressfittinge gibts in Thai wohl nicht so häufig.

Wenn Du ein PVC-Rohr in die Wand legst und NICHT entkoppelst so hast du NICHT nur u.U. ein schallübertragungsproblem (ok stört evtl beim Einfamilienhaushalt nicht) sondern auch ein Ausdehnungsproblem (KalT/Warm) da reisst dann gerne mal eine Klebestelle...(wenn das Rohr nicht arbeiten und sich ausdehnen oder zusammenziehen kann)
also besser normal mit etwas Filz oder ähnlichem(Rohrisolierung ca 4mm) ummanteln .

ansosnten bewundere ich Deine Facharbeit, na ja ist ja kein Wunder bei einem Betonbauerprofi

Für diese "Ytong-Steine" gibts dazu für den späteren Putz eine Aufbrennsperre oder reicht da ne normale Grundierung?
Gibts sowas bei den Thais?

Hast Du schonmal was gehört ob es Thailand eine Art von Vertikalabdichtung in Form einer Dickschichtbeschichtung gibt wie man das von Weber kennt... für Kellerwände im Außenbereich?
Die (Weber) produzieren doch Nähe Nakhon Si Tammarat



Grüße "noch" aus Bayern

derbayer
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » Mo Jan 13, 2020 11:36 am

Hallo selfmade

Leider sehe ich deinen Beitrag erst jetzt.
Normalerweise Verputzen die in Thailand ja erst einmal das ganze Haus vorher bevor sie die Fenster einbauen.
Irgendwie , andere Länder andere Sitten und so.
Deshalb wurde zunächst wenigstens die Laibung verputzt um dem Fensterbauer sein fertigmaß zu geben.
Da ja zu 99% der Fälle die Fenster außen bündig eingebaut werden funktioniert das eben schlecht mit dem vorher einbauen.
Die Fenster werden nur ca. 3-5mm kleiner angefertigt und dann angebohrt und verdübelt der Spalt wird mit Acryl geschlossen. Beim jährlichen packen des Paketes kamen auch diesmal ein 100er Pack 180mm Fensterbauscharauben und eine kleine Abdrückpumpe (Fixkit) vom Amazon mit dazu.
Die Fenster werden deshalb nochmal mit jeweils 3 180mm Schrauben an jeder Seite verstärkt.

Diese Zargen wie wir sie haben habe ich noch nicht gesehen, vielleicht in Bangkok?
Es reichen aber die Thailand Zargen auch.

Die Kaltwasser Rohre sind genau soweit eingeputzt wie du es auf den Bildern erkennen kannst. Alles andere verläuft unten im Erdgeschoss frei aufgehängt wie bei uns in der BRiD z. B. in einem Kellerraum.
Es wird auch keine Warmwasser Leitung verbaut. Deshalb denke ich wird das schon passen denn das Brunnenwasser ist ja das ganze Jahr über gleichbleibend in der Temperatur.
Hier wird ja alles verklebt deshalb kann man dem Zeug schon vertrauen und wenn mal ein Loch ist wirds mit der Schere gekappt und neu gemacht.

Ja das mit der Aufbrennsperre ist so eine Sache, kann nicht gefunden werden. Vielleicht fehlt auch nur die genaue thailändische Beschreibung oder der Name auf thailändisch.
Sonst muss einfach mit etwas Wasser angefeuchtet werden.
Da ich ja jetzt seit einer Woche wieder in Phuket bin hatten wir gestern einen Abstecher zur der Baustelle gemacht dabei wurde alles inspiziert und den Putz der schon Aufgetragen wurde, auf den Gasbetonsteinen sowie auf dem blanken Beton hält jedenfalls schon mal sehr gut und der ist nur mit Wasser angefeuchtet worden. Das sieht schon mal gut aus. Auch hatte der Putz weder Schwindrisse noch Risse an den Fenster Ecken.

Die Abdichtung für Bäder gibt's hier überall. Wenn mich nicht alles täuscht auch von Weber, die sind hier vertreten mit fliesenkleber und so zeug.
Hier gibt es eigentlich alle Arten von Abdichtungen.
Übrigens gestern sollte ein Elektriker vorbeikommen um die Baustelle durchzugehen wegen ungefähre Kosten aber leider kam er nicht.
Zum Schluss bräuchte ich noch eine Einschätzung von dir selfmade.
Der Brunnen wurde gestern gecheckt und geschaut wieviel Wasser er hat. Die Oberfläche des Wassers fängt bei 4 Meter an und der Wasserstand reicht bis 6,20 Meter Tiefe.
Die Mitsubishi Pumpe ist eine 255 er mit so einem kleinen Kessel drunter.
Sie Arbeitet einwandfrei durch ein am Boden liegendes Zollrohr mit einer Länge von ca. 25-30 Metern zu der Entnahmestelle (sie steht auf dem Brunnen und hat ein senkrechtes Rohr durch den Deckel zum Wasser).
Komme ich da auch 45-50 Meter (am Boden entlang) und dann noch in den 1. Stock hoch?
Also das war es erstmal wieder.
Grüße und noch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr.
derbayer

selfmade
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon selfmade » Fr Jan 17, 2020 11:21 pm

Hi derbayer
und auch Dir sowie allen anderen hier ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2020

Normalerweise Verputzen die in Thailand ja erst einmal das ganze Haus vorher bevor sie die Fenster einbauen.
Irgendwie , andere Länder andere Sitten und so.


aber normal hättest Du die Fenster auch einputzen können oder?

ich hätte dabei nur schiss das durchs UV evtl. das Acryl und evtl. spätere Risse entstehen und die Ameisen rein kommen
aber vielleicht bin ich da so weil ich es aus D so kenne und die Trennschicht zum Rahmen würde dann halt mit Acryl oder den Anputzschinen (die mit der Gummilippe )abgedichtet

Da ja zu 99% der Fälle die Fenster außen bündig eingebaut werden funktioniert das eben schlecht mit dem vorher einbauen.

klar bei denen ihrem hach dünnen Wänden.

Konntest Du eigentlich schon bemerken wie der Q-Con und Deine Betondecke die ja auch einiges an Hitze von oben weghält an Temp-Vorteil bringt.
Ich habe in nem anderen Forum gelesen das er meint das bringt fast nix... kann ich unmöglich glauben...
Ich denke so eine Betondecke evtl. oben drauf etwas Isolierung geschmissen und ein gutes Mauerwerk ist da schon mal die halbe Miete oder?

Hast du da schon mal gemessen wie in etwa die Temps bei Dir sind?

Wenn es Dir auf ein paar Tausender nicht angekommen wäre, hättest Du dann evtl. sogar vor den Q-Con eine 7,7cm Mauer vorgesetzt mit Luftraum dazwischen?


denn das Brunnenwasser ist

Brunnenwasser = coole Sache
Weißt du wie tief dein Brunnen ist
Hast du Infos von den Temperaturen bei einem Tiefbrunnen... da müsste doch das Wasser total kühl sein oder?

Ja das mit der Aufbrennsperre ist so eine Sache, kann nicht gefunden werden.


da würde ich u.U. mal versuchen bei Weber in Thailand direkt nachzufragen...
ist in einer Grundierung nicht auch eine Art Kautschuk mit drin... eine Grundierung vermindert doch auch das zu starke Aufsaugen was ja bei Q-Con sehr extrem ist und oft zu Rissen führt da die Oberflächenspannung zw. den versch. Materialien wie Zementputz zu dem weicheren Porotonstein ja sonst zu extrem ist

Weber in Thailand müsste doch da Infos haben...
Wie machen die das sonst beim Verputzen ihrer Häuser an den Betonsäulen.. von Q-Con zur Säule normal müsste man den Beton schon fast mit Betokontakt oder so einstreichen oder?

THailand die Quelle vom Kautschuk unfassbar wenn das Produktionsland sowas nicht hätte

Der Brunnen wurde gestern gecheckt und geschaut wieviel Wasser er hat. Die Oberfläche des Wassers fängt bei 4 Meter an und der Wasserstand reicht bis 6,20 Meter Tiefe.
Die Mitsubishi Pumpe ist eine 255 er mit so einem kleinen Kessel drunter.
Sie Arbeitet einwandfrei durch ein am Boden liegendes Zollrohr mit einer Länge von ca. 25-30 Metern zu der Entnahmestelle (sie steht auf dem Brunnen und hat ein senkrechtes Rohr durch den Deckel zum Wasser).
Komme ich da auch 45-50 Meter (am Boden entlang) und dann noch in den 1. Stock hoch?
Also das war es erstmal wieder.


ok die obige Frage wurde hier ja schon beantwortet... ok dann ist Dein Grundwasserspiegel für den Brunnen gar nicht so tief.. und in 4-6m ist das Wasser noch richtig warm ? ja?
phooo... wann wird es den kalt? weiss das jemand?


Zur Pumpe müsste ich den genauen Typ wissen ... finde kein Datenblatt im Netz... da müsste was von Druck oder Förderhöhe und Saughöhe stehen...
das waagrechte ist ja kein Problem das juckt die Pumpe nicht... die 4-6 Meter Saughöhe vom Brunnen plus oben was nach oben geht...

Du hast halt 4-6 Meter zum Saugen und nochmals ca 4 Meter zum Haus rauf... eine normale günstige Pumpe müsste das schon packen

wenn sie nicht richtig gehen sollte so kannst Du mal versuchen die Pumpe tiefer in den Brunnen zu hängen so dass die Saughöhe geringer wird...
Der Durchmesser vom Schlauch besonders auch auf der Druckseite also nach der Pumpe ist wichtig.. je geringer desto höher der Widerstand... 1 zoll auf diese Länge sollte es schon sein. .. in D müsstetst Du die von der Baustelle kennen ... die Schwarzen haben oft diese Stärke die von den Mauerfirmen und Betonbauern verwendet werden. Die dürfte stark genug sein.

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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon selfmade » So Jan 19, 2020 1:29 am

Porotonstein ja sonst zu extrem ist...

quatsch... Gasbetonsteine meinte ich natürlich

Für Installationen und die es interessiert
Beim Abwassersystem sollte man stets mit 45° Bögen arbeiten...
nur beim Sifon der erste Winkel wird mit 90° gelegt... auch beim WC kann man im 90° Winkel abfahren.
(Beim WC in der Gefällestrecke niemals einen 90° Bogen einbauen).

Wenn man Fallrohre anbindet so sind die auch mit 90° bzw 87° Abzweige zu legen.
Das Gefälle sollte 1° oder Anschlag der Blase auf der Wasserwaage beim ersten Strich.
Man hat in Tests herausgefunden das bei 1° Neigung sich nichts in der Sole des Rohres ablagert ... wenn man zu steil im Gefälle ist so kann sich was ablagern da das Wasser drüber gespült wird...

Ich lege Gefälle meist mit 1-2°

Bei Wasserinstallationen sollte man besonders dort wo viel Wasser benötigt wird z.B. Badewanne , Rain-dance-Duschen oder auch im Garten einen etwas größeren Querschnitt (1 Dimmension) legen

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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon derbayer » Mo Jan 20, 2020 4:49 pm

Hallo selfmade

Ja die Fenster hätte man auch einputzen können.
Die Ameisen kommen so oder so rein da kannst du sicher sein. Wichtiger dabei ist die Sauberkeit der Wohnung, wenn nichts rumliegt und immer schön Aufgeräumt, Verschlossene Dosen und Gewischt wird dann hat man da auch weniger Probleme.

Die Decke über dem Wohnraum ist Gold wert, ist eine 15cm Betondecke die kann einiges an Wärmeenergie aufnehmen. Gemessen wurde nicht weil Thermometer da schon kaputt war. Aber man fühlt es ja. Isolierung werde ich da keine mehr draufwerfen.
Eine Vorsatzschale hätte ich nicht gemacht auch nicht wenns nur ein paar 100er gewesen wären, irgendwann muss es gut sein. Der 20er Gasbeton reicht. Man braucht ja nur die Hand an einer Seite mit Sonneneinstrahlung Aussen und Innen ranhalten man merkt hier keine durchdringend Wärme.
Als das Thermometer noch heile war wurde das Brunnenwasser mal gemessen, es hatte 23 Grad.
Es gibt ja extra Qcon Putz für Gasbeton von verschiedenen Firmen.
An den Säulen wurde auch nur mit Wasser angenetzt und einfach Putz drauf dazu Armierungsgewebe, was soll ich sagen, es hält.
Es wurden ja mehrere Rollen Armierungsgewebe 105 gr/Qm für vollflächig Armierung der Wände hergeschickt.
Ja 1 Zoll Rohre würden an der Austrittseite rankommen.
Hier im Bild die Daten der Pumpe die schon vorhanden ist.
Es ist die WP255QS.
Das solls erst mal gewesen sein.
derbayer
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Screenshot_20200120_103856_com.boatbrowser.free~01.jpg

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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon selfmade » Do Mär 19, 2020 11:25 pm

Hi,

also wenn ich das Datenblatt der Pumpe richtig lese so sollte sie eine Saugleistung von 9m haben.
das reicht also für deinen Brunnen.
Den Druck geben die so glaube ich mit ~ 2 bar an (umgerechnet)... das sind 20 Meter Wassersäule. Also 20 Meter Höhe.
Die waagrechte Strecke wird das ganze nicht großartig reduzieren.
Die Pumpe müsste das eigentlich locker packen.

23° Grad Wassertemp. phuuu was für eine warme Brühe.

Beim Beton verputzen würde ich zumindest trotzdem noch in eine Grundierung (sofern nicht gemixt vorhanden) etwas Quarzsand einstreuen.
Das haben oft Hatftvermittler Grundierungen wie Beton-Kontakt etc.

Das mit den Q-con und der Betondecke freut mich sehr zu hören das dies funktioniert.

Keine Ahnung wieso die meisten keine Betondecke einziehen und sich somit die ganze Hitze vom Dach ins haus holen.
Die Iso die die Thais haben ist ja vom Dämmwert gegen Hitze ein verkaufter Witz. Das einzige das da hilft ist halt so eine Betondecke.

Bin gespannt wie Deine temp-Werte aussehen wenn alles fertig ist. Aktuell stimmt mich dein Bau für mein zukünftiges vorhaben doch sehr positiv... sofern man aktuell in der Coronazeit davon reden kann

Viel Glück dir noch weiterhin

Uwe
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mo Mär 23, 2020 5:41 pm

selfmade hat geschrieben:Keine Ahnung wieso die meisten keine Betondecke einziehen und sich somit die ganze Hitze vom Dach ins haus holen.

Ein Punkt ist, dass man nur und alles so machen lässt, wie es die traditionellen bewährten Vorgehensweisen beim Bauhandwerk in Thailand vorgeben, weil die Klimabedingungen völlig unterschiedlich sind, als in anderen Klimazonen der Welt.
Das war in meinem Fall nicht der ausschaggebene Punkt, dies zu berücksichtigen, sondern nach eingehender Beschäftigung im Jahr 2011 mit dem Forschungobjekt von Dr. Leonardus Murialdo Fransiskus Purwanto
über den"Einfluss des feucht-tropischen Klimas auf die niederländischen Kolonialbauten in Semarang" [Anmerk.: Zentral Java, und für Thailand gab es nichts Äquivalentes zu finden] (Herausgeber: Univ. Stuttgart, Fakultät Architektur und Stadtplanung)
und dessen Ergebnisse und Auswertungen (wie zum Beispiel berichtet in):
Zitat aus Lüftung Hausbau :
"Nachdem ich mir die Messwerte und Auswertungen aus Indonesien von Herrn Dr. Leonardus Murialdo Fransiskus Purwanto angeschaut habe, nehme ich zur Kenntnis, dass es effektiv nichts bringen würde in den tropischen feucht heißen Klima einen Kamineffekt zu erreichen. Doppelschalenmauerwerk in großer Dimension, und extrem dicke Wände brachten und bringen nicht das gewünschte Ergegnis. Wie gesagt, Bauobjekt ohne Klimaanlage."
habe ich davon Abstand gehalten, Beton zum Einziehen in die Decke zu verwenden.
Wenn der Dachstuhl es nicht schafft, sich ausreichend zu entlüften, und die Hitze sich dort staut, dann wird der Beton die Hitze genau in dieser Temperatur speichern und sehr lange, intensiv halten, so wie sie im Dachbereich auch vorhanden ist: Und das können schon extrem hohe Werte sein. Und die Materialbeschaffenheit und -dichte von Beton speichert sehr lange die Hitze, und strahlt diese dann in einem langen Zyklus nach und nach ab.
Überrascht hatte mich in der oben genannten Forschungsarbeit wirklich ein entscheidener Punkt, wo ein Objekt mit fast meterdicken Wänden errichtet wurde, und dies keinen (aber vor der Errichtung sicherlich stark erhofften) positiven Effekt auf die Kühlung im Haus hatte (jahrelange Messdatenprotokolle). Dabei ist die Lage eine leicht bessere gewesen- aber natürlich auch im Bereich SOA- , als in Thailand im Binnenland üblich, denn es war immer lagebedingt ein wenig wertvoller Wind vorhanden (was man dann in Südthailand vllt. dann auch so ähnlich hätte).
Bei diesen praxisorientierten Maßnahmen ist von keiner technischen Unterstützung von Klimageräten zur Kühlung von Wohnprojekten ausgegangen worden.
Ist der Dachbau so konstruiert und beschaffen -siehe hier im Foum auch über aktuelle Möglichkeiten-, dass die Thermik/Abluft/Durchluft im Dachstuhl die Hitze nicht aufstauen und speichern kann, dann hat man eine Möglichkeit der Lösung gefunden, dass die warmen Temperaturen nicht nach unten vordringen/absteigen.
Auch habe ich bewußt keine Dachbetonsteine gewählt, sondern Faserzement, da es sich aus meiner direkten Erfahrung gezeigt hat, dass die Wellenform sich günstig auf die Oberflächertemperatur auswirkt, und flächenmäßig eine Hitzeübertragung weniger stattfindet und eine schnellere Abkühlung in den Abendstunden zu bemerken ist, als bei der Betonausführung.
A.G.u.G.v. Uwe :wave

selfmade
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon selfmade » Mo Sep 14, 2020 12:54 am

Uwe hat geschrieben:
über den"Einfluss des feucht-tropischen Klimas auf die niederländischen Kolonialbauten in Semarang"
Anmerk. Mod: Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau

Danke das schaue ich mir gleich mal an


das ist wirklich erstaunlich und bringt mich schon sehr zum Nachdenken.

Das die Betondecke Hitze staut ist schon nachvollziehbar

Ich denke aber doch das eine Abschottung zum Dachstuhl jedoch dann mit Entlüftung unterhalb der Betondecke (wie es italienische Häuser zum Teil haben) mit hohen Räumen schon was bringen müsste.

Ich denke nicht an ein Haus ohne Klimatechnik sondern an ein Haus bei dem die Klimatechnik effizent eingesetzt und die Kälte längerfristig gepeichert wird z.B. in Wänden so dass das Kühlen nicht zu lange dauert und das Aufheizen nicht zu schnell geht.

Viele Techniken schwirren mir da durch den Kopf wie Kältewasserspeicher der mit Solar am tag gekühlt wird und dann evtl. ein kühler Wasserschleier im größten Raum zur Kühlung und Entfeuchtung. Das ganze macht aber nur dann Sinn wenn die Basis also der Rohbau vom Fundament evtl. Kellerbereich bis hin zum First mit den richtigen Materialien und dem richtigen Aufbau erstellt wurde.

Wenn ich lese das bei Tiefbrunnen >70m es Temps beim Wasser von 12-15 Grad herrschen so ist das evtl. auch eine Überlegung.

Ich weiss auch nicht wie weit die Thais mittlerweile mit Dämmsystemen sind. Die Glaswolle mit dem Alupack die ich meist sehe traue ich ganz und gar nicht ... da ist bestimmt ne billige WLG040 oder sogar noch schlechter drin.
PU-Dämmplatten wären wohl super auf dem Dach... keine Ahnung in welcher Qualität und zu welchem Preis man die dort bekommt

Grüße aus Franken

Uwe
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Re: Start des Hauses im Süden

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Sep 15, 2020 4:23 pm

Die Idee mit gekühlten Wänden, wo z.B. Rohrleitungsschlangen integriert sind, und der Kälteeintrag z.B. durch Grundwasser erfolgt, ist sicher gut und effizient. Effektiv vielleicht auch. Die Sache ist die, dass das nicht eindeutig vorher klar ist.
Denn wenn Du der Vorreiter bist, dann muss vorher die Theorie soweit schon mal stimmen, was dann in der Praxis sich beweisen muss. Eventuell tauchen mittedrin -oder auch später- Sachen auf, womit man gar nicht gerechnet hat.
Ich denke da an die Wände im Kern und an der Oberfläche -außen Hitze, innen Kälte- und wie es sich dann mit Taupunkten verhält, also nicht das da was mit Feuchtigkeit/Kondensat/Schimmel sich entwickelt. Aber vielleicht weißt Du ja schon mehr darüber Bescheid.
Schön wäre es, wenn es so oder in einer ähnlichen Form schon solch ein Projekt in Angriff genommen wurde, um auf dessen Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann. Gibt es schon so eine Art Projekt, was sich ähnlich dem thailändischen Breitengrad befindet und annähern dem subtropischen Klima (auch hier absehbar 1,5°C oder mehr Temperatur?=Wirkung auf Mensch+Material) entspricht?
So musst Du dann auch noch auf hiesiges Material/Technik zurückgreifen, und Fachkräfte haben/oder fähige Leute finden, die das mit umzusetzen verstehen können.
Bei der Decke denke ich mal daran, wie es ist, wenn es ein Flachdach gibt, und darüber äquivalent ein mit etwas größerem Überhang ein zweites Flachdach (Schirm), so dass das untere Dach komplett und dauerhaft im Schatten sein kann, und -hoffentlich-, (besserer in entsprechend ausreichender Höhe) ein beständig leichter Luftzug für etwas Hitzeabtrag der Betonoberfläche des unteren Daches sorgt. Aber manchmal (allzu oft?), weht leider überhaupt kein Lüftchen: Ob man im Haus dann noch eine abgehängte Decke macht, die oberhalb noch gedämmt wird, kann man überlegen, wird aber so verkehrt auch nicht sein -wahrscheinlich eher ein Muss-.
Jedenfalls ist der Aufwand so einer tollen Maßnahme schon mal größer, als allgemein üblich, was bedeutet, dass es letztendlich sich auch auf die Kosten auswirkt. Ich hoffe, Du scheust nicht davor.
Wiederum wird es Aussagen geben, die in die Richtung gehen, dass man immer wie üblich in Thailand bauen muss, da das die erfahrendsten und kundigsten Experten hier vor Ort sind, die aus dem vollen traditionellen, fortschritlichen und technischen Bauwissen schöpfen können, und man hier nicht ankommen muss, um was Neues in die Welt zu tragen. Da auch meine Bitte, sich nicht davon zu sehr ablenken zu lassen.
Falls hier jemand mal etwas über neue Dämmsysteme/Materialien gesehen hat, bitte unbedingt berichten.
Gib mal wieder Bescheid, wie bei Dir der Stand der Dinge ist.
Alles Gute und Gesundheit von Uwe :wave


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