Geldverleih von "Visageld"?

Unterforum für alle mit dem Einreisen nach und Aufenthalt in Thailand verbundenen Behördenkram-Themen wie Visumsbeantragung, Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung etc.
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dogmai
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Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Di Dez 27, 2011 4:00 pm

In einem Forum bei WKW las ich gerade, daß es offensichtlich Leute gibt, welche "Visageld" verleihen. D.h. sie überweisen für 3 Monate den entsprechenden Betrag auf das Konto dessen, der sein Visum beantragt, natürlich gegen hohe Zinsen. Kennt jemand solche Fälle? Vorstellen kann ich es mir schon.
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WADI
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon WADI » Mi Dez 28, 2011 8:14 am

dogmai hat geschrieben:Kennt jemand solche Fälle?


ja
导师 dǎoshī Lem Pel

บุคคลภายนอก
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon บุคคลภายนอก » Mo Feb 13, 2012 12:31 am

Ich hatte erst vor einigen Tagen diesen Fall, ich wurde aus Chonburi dessen Angefragt. Dort (Visa Company namentlich nicht bekannt) bot ein Visa Office jemanden an, für 45.000.- Bath, diesen Vorgang für ein Jahresvisa zu erledigen, also Geld leih und Papiere für das Jahersvisa fertigen.
Über Seriösität lässt sich streiten, darüber bilde ich mir kein Urteil. Jedoch der Mann brauchte kein Jahresvisa, da er aller 3 Monate für 2-3 Wochen sowieso nach Deutschland zurückkehrt und im diesen Weg, viel günstiger mit einem Tourist Visa fährt. Das wurde ihm nicht gesagt. Auch das er bei jeder Ausreise, bei einem Jahresvisa ein Re-entry benötigt, das auch wiederum Geld kostet, ebenfalls nicht.

Double Entry Tourist Visa, 2x2 Monate. Nach 2 Monaten auf die Immigration, 1 Monat verlängern, ausreisen, einreisen, wieder 2 Monate, 1 Monat verlängern und dann halt wieder vor der nächsten Einreise ein neues TV anfordern.

LG

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Mousemelk
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Mousemelk » Do Aug 17, 2017 5:31 pm

WADI hat geschrieben:
dogmai hat geschrieben:Kennt jemand solche Fälle?

ja

Ein Bekannter macht dies ueber eine "Verbindung" in Pattaya. Laut seinen Informationen soll es auch eine "Niederlassung" in Korat geben.
Preis ca 19.000THB.

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dogmai
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Aug 17, 2017 5:48 pm

Ich denke, der "Nehmer" geht ja kein Risiko ein, er bazahlt das Geld ja nur zurück zzgl. der vereinbarten Zinsen. Was aber macht der Geldverleiher? Hat der irgendwelche Druckmittel?

Um ehrlich zu sein: wenn ich mir meine Visagebühren nicht leisten kann - wie kann ich denn da leben?
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Mousemelk » Do Aug 17, 2017 6:01 pm

dogmai hat geschrieben:..., wie kann ich denn da leben?

Leben kann du auch, wenn du mit der linken Hand deine Speisen zu dir nimmst.
So lebt man halt.

Helmuth
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Helmuth » Do Aug 17, 2017 6:19 pm

Moin,

ist vielleicht die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung gemeint? Davon weiß ich gar nichts, finde auch nichts auf der Immigration-Website. Ansonsten verstehe ich das nicht, für ein Jahresvisum muss man nur ein Einkommen von 1.500 Euro nachweisen.

LG
Helmuth

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dogmai
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Aug 18, 2017 1:42 am

Mousemelk hat geschrieben:Leben kann du auch, wenn du mit der linken Hand deine Speisen zu dir nimmst.
So lebt man halt.


Ich bin eben nicht man, und ich eben schrieb von mir. Ich würde das nicht wollen. Aber jeder, wie er will.
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Mousemelk » Mo Apr 02, 2018 6:54 pm

Mousemelk hat geschrieben:eine "Niederlassung" in Korat.

Preis ca 17000THB. Servicegebühr??
Telefonnummer:0948470727
Oder im Internet unter:
piggalink

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Di Apr 03, 2018 1:27 am

Telefonnummer lt. Facebooksite: 66 62 095 6554

Adresse: Highlights info row image
168/2 ซอยมุขมนตรี 22, ตำบลในเมือง (9.057,28 km)
30000 Nakhon Ratchasima

Die Website ist nicht erreichbar, soll diese Adresse haben: http://www.piggalinkconsulting.com

Danke für die Information an @Mousemelk
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Khun Hans
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Khun Hans » Di Apr 03, 2018 9:37 am

Also, das funktioniert so:

Der Mann oder Frau von der Immi, geht mit dem Kunden, der eine Visaverlängerung braucht, und dem Geldverleiher zusammen auf die Bank.
Dort wird ein neues Bankbuch aufgemacht für den Kunden, dann bezahlt der Geldverleiher das geforderte Geld auf dieses Konto ein.
Dann kann die Bank das Statement ausfüllen. Es werden Kopien gemacht mit dem neuen Bankbuch, wo jetzt ja alles in Ordnung ist.
Sobald das Statement erstellt ist, die Bankbuchkopien ebenfalls, wird das Geld wieder zurück überwiesen, zum dem Geldverleiher.
Das Ganz kostet dann irgend einen Betrag, der sich die Immi und der Geldverleiher teilen. Das Alles wird in einem Aufwasch erledigt, die Bank wird nie verlassen für das ganze Prozedere! So kann der Kunde gar nie in Versuchung kommen, das Geld nicht retour zu geben, es wird einfach wieder genommen!
Fertig.
Das Ganze wird vom Geldverleiher organisiert.

Warum geht das überhaupt?
Hier wird eine Gesetzeslücke ausgenutzt.
Das Gesetz betreff Geldmenge sagt ganz klar , es müssen 800'000.- Baht sein, Rente, Einkommen und oder Bankguthaben.
Bei der Zeit, ist kein Gesetz Vorhanden, sondern eine Empfehlung, die da sagt, es sei darauf zu achten, dass das Geld, beim Bankguthaben, schon drei Monate vorher auf dem Konto sein soll, und der Betrag nicht unter das Limit gehen sollte!!
Also es heisst, sollte!!!
Es ist eine Empfehlung!!!!

Eigentlich Alles Legal! :lol:

Gruss Khun Hans

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Di Apr 03, 2018 11:48 am

Wird halt nur problematisch, "sollte" ein anderer Beamter oder eine andere Beamtin der Immigration auf die Idee kommen, einen aktuellen Kontostand, ein "update" (upd) mit aktuellerem Datum, im Bankbuch sehen zu wollen, nicht nur eine "Empfehlung" sondern ein Erfordernis darin sehen, dass der Betrag seit drei Monaten (und immer noch) auf dem Konto zur Verfügung steht...

Kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als der Immigration die Bescheinigung der Botschaft allein nicht ausreichte, man die regelmäßigen Eingänge (allerdings beim Heiratsvisum) auf einem thailändischen Bankkonto mit einem aktuellen Kontostand nachgewiesen haben wollte.

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon Detlef » Di Apr 03, 2018 10:35 pm

Also, die von Hans-Jörg geschilderte Vorgehensweise funktioniert, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht bei der Immi in Korat.

Dort muss das Saving Book, nebst den entsprechenden Kopien der letzten 3 Monate und dem Zertifikat der Bank, im Original vorgelegt werden.
Original und Kopien werden abgeglichen und die entsprechenden Stichtage der letzten 3 Monate herausgesucht und es wird geprüft, ob die vorgeschriebene Summe zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich auf dem Konto war.

Und diese Überprüfung wird zwei mal durch geführt. Einmal von den Hilfskräften, welche die Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen, ein zweites Mal vom Officer, die/der den Antrag auf Verlängerung verantwortlich bearbeitet.

Ich war vor knapp einem Monat Augenzeuge dieser Prozedur. In eigener Sache.

Und sollten auf dem Saving Book keine weiteren Bewegungen festzustellen sein, werden die MA der Immi misstrauisch und fangen an, Fragen zu stellen. Zum Beispiel, ob es noch ein weiteres Konto gibt, über das der Lebensunterhalt in Thailand bestritten wird. Das möchte man dann auch noch sehen.

Und ich hab den Verdacht, die Leute von der Immi wissen, was sie da tun. ;)
...selbst ist der Mann! (wenn man ihn lässt und wenn er kann)

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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Di Apr 03, 2018 10:58 pm

Detlef hat geschrieben:Also, die geschilderte Vorgehensweise funktioniert nicht bei der Immi in Korat.


Vielleicht ist man dort nicht bestechlich :wave . Ich halte es nach wie vor für bedenklich, wenn man solche Verfahren in Anspruch nehmen muß, weil man nicht über genügend Geld verfügt, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. :violent
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Re: Geldverleih von "Visageld"?

Ungelesener Beitragvon thedi » Mi Apr 04, 2018 6:27 am

dogmai hat geschrieben:Ich halte es nach wie vor für bedenklich, wenn man solche Verfahren in Anspruch nehmen muß, weil man nicht über genügend Geld verfügt, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Das ist eine Art von Abwärtsspirale. Weil einer zu wenig Geld hat, muss er einen teuren Weg nehmen um seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern - diese 'Services' kosten natürlich - ich habe von Preisen zwischen 15'000 und 30'000 gehört.

Wenn Detlev die normalen Kontrollen auf der Immigration in Korat erlebte - und die waren natürlich korrekt - so heisst das noch lange nicht, dass es nicht auch noch andere Weg nach Rom gibt. Ich bin in Khon Kaen, da sind die Kontrollen bei mir wie von Detlev beschrieben. Anderseits wurden einem Bekannten dort 'Angebote' gemacht - z.B. vier 90-Tage Reports aufs mal für je 500 Baht. Eine Jahresverlängerung gegen 30'000 Baht Cash - dafür ohne weitere Dokumentation. Solche Angebot stehen allerdings nicht auf der offiziellen Preisliste. Interessenten sollten sich diskret erkundigen. Competent officers haben in Thailand einen 'Entscheidungsspielraum' der über das hinaus geht, was in DACH üblich wäre.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi


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