30.000 Ausländer bereits abgewiesen: Thailand verschärft Einreiseregeln
Thailand fährt einen härteren Kurs gegenüber Ausländern: Seit Jahresbeginn verweigerten die Behörden fast 30.000 Menschen die Einreise. Ein elektronisches Überwachungssystem spielt dabei eine zentrale Rolle. Und auch die visafreie Aufenthaltsdauer steht auf dem Prüfstand.
Seit Beginn des Jahres 2026 haben die thailändischen Behörden fast 30.000 Menschen die Einreise verweigert, wie die Einwanderungsbehörde berichtet. Das Königreich will damit gegen den Missbrauch von Visa und gegen grenzüberschreitende Kriminalität vorgehen.
Laut einem Facebook-Beitrag der Einwanderungsbehörde (Immigration Bureau) wurden zwischen Januar und Mai 2026 exakt 29.490 ausländische Staatsangehörige zurückgewiesen. Die Behörde verweist dabei auf eine landesweite Anweisung, die seit Jahresbeginn konsequent umgesetzt werde.
Drei Maßnahmen gegen unerwünschte Gäste
Hinter der Verschärfung steht eine Strategie mit dem Namen "Three No's" (Dt.: "Drei Nein") – "No Entry, No Stay, No Escape" ("Kein Zutritt, kein Aufenthalt, kein Entkommen"). Sie zielt darauf ab, potenziell verdächtige Personen schon vor der Einreise zu stoppen, unrechtmäßige Aufenthalte zu unterbinden und Verdächtige im Land aufzuspüren.
Gesundheitssystem belastet
Eine zentrale Rolle spielt dabei ein elektronisches Überwachungssystem. Das sogenannte "Advance Passenger Processing System" gleicht Fluggastdaten bereits vor dem Abflug mit Fahndungslisten ab. Wer dort erfasst ist, wird im Zweifel gar nicht erst an Bord gelassen oder an der Grenze abgewiesen.
Sperrliste mit mehr als 169.000 Namen
Die thailändische Sperrliste umfasst demnach derzeit 169.506 Einträge. Darunter sind frühere Straftäter sowie Personen, gegen die internationale Fahndungsersuchen vorliegen.
Die Kontrollen richten sich zudem gegen illegale Beschäftigung und gegen sogenannte Visa Runner – also Reisende, die das Land kurz verlassen und sofort wieder einreisen, um ihre erlaubte Aufenthaltsdauer zu strecken.
Zusätzlich nahmen die Behörden rund 14.000 Ausländer wegen Verstößen gegen das Einwanderungsrecht fest; das Immigration Bureau beziffert die Festnahmen für den Zeitraum Januar bis April 2026 auf 14.161 Personen. Hinzu kommen 668 Menschen, denen die Aufenthaltserlaubnis entzogen wurde und die das Land verlassen mussten.
Visafreiheit in Thailand soll halbiert werden
Parallel zu den schärferen Kontrollen steht eine weitere Änderung im Raum. Bereits im Mai war bekannt geworden, dass Thailand die visafreie Aufenthaltsdauer für viele Reisende von 60 auf 30 Tage verkürzen will, wie der ADAC berichtet. Betroffen wären auch Urlauberinnen und Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Einreise von Touristen
Thailand kippt 60-Tage-Regel: Was Urlauber jetzt wissen sollten
Die 60-Tage-Regel war im Juli 2024 eingeführt worden, um den Tourismus nach der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Die Lockerung habe jedoch Raum für illegale Geschäfte und dauerhafte Aufenthalte geschaffen – nun soll die frühere 30-Tage-Grenze für Besucher aus 54 Ländern zurückkehren.
Einen festen Starttermin gibt es noch nicht. Die Neuregelung soll 15 Tage nach ihrer Veröffentlichung im thailändischen Gesetzblatt in Kraft treten. Wer sich bereits im Land aufhält oder noch vorher einreist, darf demnach bis zum Ablauf der bisherigen Aufenthaltsgenehmigung bleiben.
Was Thailand-Reisende jetzt beachten sollten
Für touristische Aufenthalte benötigen deutsche Staatsangehörige nach Auskunft des Auswärtigen Amts grundsätzlich kein Visum vor der Einreise. Allerdings muss vor der Ankunft eine kostenlose digitale Einreisekarte, die "Thailand Digital Arrival Card", online ausgefüllt werden.
Das Auswärtige Amt weist zudem darauf hin, dass Einreisende ohne Visum finanzielle Mittel nachweisen können müssen – mindestens 20.000 Baht (rund 550 Euro) pro Person, bei Familien mindestens 40.000 Baht. Wer die erlaubte Aufenthaltsdauer überschreitet, riskiert Geldstrafen, Abschiebehaft und eine Wiedereinreisesperre.
Quelle
Thailand verschärft Einreiseregeln
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Thailand verschärft Einreiseregeln
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Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Dass jetzt mal wieder ein anderer Wind weht, habe ich bei der letzten Verlängerung der Extension of Stay gemerkt. Da saß am Eingang ein Typ in Sweatshirt mit dem Emblem der Immigration Nakhon Ratchasima und der dicken Kennzeichnung "Volunteer", und der ließ meinen Antrag nicht weiter zu einer Sachbearbeiterin, wenn ich nicht lückenlos nachwiese, dass seit der letzten Verlängerung die 800.000 Baht auch noch 3 Monate lang auf meinem Konto waren. Aber damit hatte die Bangkok Bank Probleme: die konnten den Kontenverlauf angeblich nur für die letzten 12 Monate, beginnend am 1. des Folgemonats ihrem IT-Systen "entlocken". Jener "Volunteer" schickte mich deshalb wieder und wieder zur Bank: Die müssten das einfach tun! Den früheren Stempel "Under Consideration" für 7 Tage zur Beschaffung (angeblich) fehlender Dokumente gäbe es nicht mehr. Ich hätte diese Änderung der Voraussetzungen halt selbst vorher in Erfahrung bringen müssen!
Bei der Bank, Filiale Nonthai, sagten sie schließlich, dass sie das tatsächlich tun könnten, das dauere aber 7 Tage. 200 Baht berappt.
Da ich aber aufgrund meiner vorherigen guten Erfahrungen mit der Korat Immigration erst auf die letzten Tage zur Verlängerung gekommen war, zeichnete sich das Problem Overstay ab. Ich bereitete da schon einen Visa-Run nach Vientiane vor. Die von der Immi sagten aber, dass ein Visa-Run nur dazu führe, dass dann alle Anmeldungen (TM 30 etc.) erneut erfolgen müssten. Ich solle lieber für Overstay bezahlen. Sie schickten mich zur Filiale der Bangkok Bank in Huatele, mit der man gut zusammenarbeite; die dort wüssten, was zu tun sei. Dort noch mal 200 Baht berappt, aber versichert bekommen, dass der gewünschte lückenlose Kontoauszug schon am nächsten Tag erteilt werde.
Und ja, am nächsten Nachmittag bekam ich den von der Immi geforderten Kontoausauszug (einschließlich des Monats der letzten Verlängerung. Am nächsten Morgen noch mal zur Bank (Filiale Huatele), um den tagesaktuellen Kontostand bescheinigt zu bekommen. Da war ich dann 2 Tage auf Overstay, hatte 4 x tagesaktuelle Kontostandsbescheinigungen für je 200 Baht eingeholt, hatte 3x für Kontoauszüge ab dem Verlängerungstag im Vorjahr je 200 Baht bezahlt und war 4 x zur Immi gefahren. Bei der Immi gab es dann keine Probleme mehr. Die kassierten ohne die Miene zu verziehen 1.000 Baht für zwei Tage (angeblicher) Overstay und gaben mir die übliche Verlängerung.
Und ich: Wenn ich das nächste Mal in eine Spendenaktion für Witwen und Waisen von Polizei und Militär gerate, spende ich halt entsprechend weniger. So ist halt Thailand!
Ach, und der angeblich entsprechende Kontoauszug, für dessen Einholung ich in der Filiale Nonthai 200 Baht berappt hatte, begann wieder nur am 1. des Folgemonats. Dazu hätte ich die aber nicht gebraucht!
Jetzt lasse ich mir den Kontoauszug immer schon im nächsten Monat schicken, wie es meine deutsche Bank praktiziert. Sparbuch regelmäßig updaten ist auch keine Lösung, weil man dann alle paar Monate ein neues Sparbuch wegen der vielen Buchungen aufgrund von Online-Shopping bei LAZADA und SHOPEE braucht, was i. d. R. einen halben Tag bei der Bankfiliale dauert.
Bei der Bank, Filiale Nonthai, sagten sie schließlich, dass sie das tatsächlich tun könnten, das dauere aber 7 Tage. 200 Baht berappt.
Da ich aber aufgrund meiner vorherigen guten Erfahrungen mit der Korat Immigration erst auf die letzten Tage zur Verlängerung gekommen war, zeichnete sich das Problem Overstay ab. Ich bereitete da schon einen Visa-Run nach Vientiane vor. Die von der Immi sagten aber, dass ein Visa-Run nur dazu führe, dass dann alle Anmeldungen (TM 30 etc.) erneut erfolgen müssten. Ich solle lieber für Overstay bezahlen. Sie schickten mich zur Filiale der Bangkok Bank in Huatele, mit der man gut zusammenarbeite; die dort wüssten, was zu tun sei. Dort noch mal 200 Baht berappt, aber versichert bekommen, dass der gewünschte lückenlose Kontoauszug schon am nächsten Tag erteilt werde.
Und ja, am nächsten Nachmittag bekam ich den von der Immi geforderten Kontoausauszug (einschließlich des Monats der letzten Verlängerung. Am nächsten Morgen noch mal zur Bank (Filiale Huatele), um den tagesaktuellen Kontostand bescheinigt zu bekommen. Da war ich dann 2 Tage auf Overstay, hatte 4 x tagesaktuelle Kontostandsbescheinigungen für je 200 Baht eingeholt, hatte 3x für Kontoauszüge ab dem Verlängerungstag im Vorjahr je 200 Baht bezahlt und war 4 x zur Immi gefahren. Bei der Immi gab es dann keine Probleme mehr. Die kassierten ohne die Miene zu verziehen 1.000 Baht für zwei Tage (angeblicher) Overstay und gaben mir die übliche Verlängerung.
Und ich: Wenn ich das nächste Mal in eine Spendenaktion für Witwen und Waisen von Polizei und Militär gerate, spende ich halt entsprechend weniger. So ist halt Thailand!
Ach, und der angeblich entsprechende Kontoauszug, für dessen Einholung ich in der Filiale Nonthai 200 Baht berappt hatte, begann wieder nur am 1. des Folgemonats. Dazu hätte ich die aber nicht gebraucht!
Jetzt lasse ich mir den Kontoauszug immer schon im nächsten Monat schicken, wie es meine deutsche Bank praktiziert. Sparbuch regelmäßig updaten ist auch keine Lösung, weil man dann alle paar Monate ein neues Sparbuch wegen der vielen Buchungen aufgrund von Online-Shopping bei LAZADA und SHOPEE braucht, was i. d. R. einen halben Tag bei der Bankfiliale dauert.
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es! Erich Kästner, 1899 - 1974
Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Seit wann gibt es in Thailand eigentlich das Migrationschaos ? Jahrzehnte? Jahrhunterte? Jahrtausende?
Allein die D.A.CH.Thailand-Foren Geschichten würden eine Bibliothek füllen ...
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Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
KoratCat hat geschrieben:..-. Sparbuch regelmäßig updaten ist auch keine Lösung, weil man dann alle paar Monate ein neues Sparbuch wegen der vielen Buchungen aufgrund von Online-Shopping bei LAZADA und SHOPEE braucht, …
Ein Sparbuch mit den mindestens 800‘000 zum zeigen bei der Immi, auf dem keine Kleinbeträge verbucht werden. Ein zweites mit kleinerem Saldo für den Alltagsgebrauch, inkl QR Code oder Kreditkarten Bezahlungen. Das erhöht auch die Sicherheit.
Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Hallo Leute,
hab lang nichts mehr von mir hören lassen. Mein Job ist immer noch zu fordernd, aber ein Ende ist in Sicht. Laut Info der thailändischen Botschaft in Österreich reicht ein Einkommensnachweis über mehr als 1.500,-€ oder eben die 800k, was ist sicherer?
beides wäre für mich kein Problem. die Version mit den 800k auf dem Konto dauerhaft erscheint langfristig die einfachere Lösung, da muß man dann nicht andauernd den Pensionsbescheid einreichen. was sagen die Experten hier dazu?
wir Österreicher haben ja anscheinend einen Vorteil gegenüber Deutschen oder Schweizern (da weiß ich das nicht sicher), daß unsere Krankenversicherung uns nicht als "Persona non grata" behandelt, wenn wir die Pension im Ausland verbringen. Laut telefonischer Auskunft von der österreichischen Pensionsversicherung werden Versicherungsleistungen bei Krankheit im Ausland, speziell in Thailand, übernommen. O-Ton von der "Dame vom Amt": wir haben mehrere tausend Österreicher in Thailand, und das funktioniert problemlos. Gibt's hier jemanden, bevorzugt ein Österreicher, der das bestätigen kann?
unser Haus ist fast fertig, und ich plane, mich in 4-5 Jahren zur Ruhe zu begeben.........
grüße aus Singapur,
Herbert
hab lang nichts mehr von mir hören lassen. Mein Job ist immer noch zu fordernd, aber ein Ende ist in Sicht. Laut Info der thailändischen Botschaft in Österreich reicht ein Einkommensnachweis über mehr als 1.500,-€ oder eben die 800k, was ist sicherer?
beides wäre für mich kein Problem. die Version mit den 800k auf dem Konto dauerhaft erscheint langfristig die einfachere Lösung, da muß man dann nicht andauernd den Pensionsbescheid einreichen. was sagen die Experten hier dazu?
wir Österreicher haben ja anscheinend einen Vorteil gegenüber Deutschen oder Schweizern (da weiß ich das nicht sicher), daß unsere Krankenversicherung uns nicht als "Persona non grata" behandelt, wenn wir die Pension im Ausland verbringen. Laut telefonischer Auskunft von der österreichischen Pensionsversicherung werden Versicherungsleistungen bei Krankheit im Ausland, speziell in Thailand, übernommen. O-Ton von der "Dame vom Amt": wir haben mehrere tausend Österreicher in Thailand, und das funktioniert problemlos. Gibt's hier jemanden, bevorzugt ein Österreicher, der das bestätigen kann?
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Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Herbert hat geschrieben:Hallo Leute,
… die 800k, was ist sicherer?…beides wäre für mich kein Problem.
800K, besser ein bisschen mehr, auf einem separaten Konto, ist der goldene Weg zum Glück.
Mit freundlichen Grüssen
Thedi
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Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Ein separates Konto wird nicht gebraucht, wenn man statt dem Updaten des Bankbuches sich regelmäßig die Kontoauszüge schicken lässt. Da liegt das Problem: Im Nachweis des permanenten Kontostandes.
Beim Ausstellen der Bescheinigung des tagesaktuellen Kontostandes fügen die Angestellten der jeweiligen Filiale der Bangkok Bank z. B. einen authentifizierten Ausdruck des für sie nur für die letzten 6 Monate zugänglichen Kontoauszugs bei. Das war für die Immi bisher akzeptabel. Bei meiner letzten Verlängerung wurde aber der lückenlose Nachweis permanenten Mindestkontostandes seit dem Tag der letzten Verlängerung gefordert.
Das Problem lag allein bei der Bangkok Bank bzw. bestimmten Angestellten. Informierte Bankangestellte haben auch damit kein Problem. Ein solcher - nicht erst am Folgemonat der letzten Verlängerung beginnender - mehr als die 12-Monate umfassender -Kontoauszug kann in deren Head Office in Bangkok bestellt werden. Nur weiß das nicht jeder Bankangestellte. Eine Authentifizierung enthalten diese Auszüge wie auch die über die App bestellten nicht.
Es empfiehlt sich deshalb, einen Kontoauszug für jeden Monat - oder zumindest für den Monat der letzten Verlängerung sich bereits im Vorhinein schicken zu lassen. Das ist kostenfrei, wenn man die BankApp für Mobile Phones benutzt. Dort wähle man "More Services" und dann "Request Document Statement".
Voreingestellt ist jeweils der vorherige Monat. Man kann aber auch den Monat der letzten Verlängerung einstellen, damit beide oder mehr Monate zwecks Papierersparnis auf gleichem Blatt des Auszugs erscheinen. Dann nach unten scrollen und "Submit" wählen. Dann bekommt man den gewünschten Kontoauszug am nächsten Tag an die hinterlegte E-Mailadresse als PDF im Anhang gesandt. Maximal möglich ist das jedoch nur für bis zu 12 Monaten einschließlich des jetzigen Monats, also nicht 13 Monate, wie die Immi jetzt wünscht.
Das kann man ausdrucken; die Immi ist zufrieden damit, wenn der Nachweis auch den Monat der letzten Verlängerung umfasst. Ist ganz einfach, wenn man das erstmal weiß. Eine Bestätigung von der Bank, dass der Auszug authentisch und nicht manipuliert ist, wird nicht verlangt. So meine Erfahrung!
Der "Knackpunkt" ist allein der Kontoauszug des Monats der letztzen Verlängerung, denn den kann man auf diesem Weg nicht mehr erlangen, wenn man bis zum Monat der nächsten Verlängerung wartet. Dann braucht man Bankangestellte, die helfen. Aber manche von denen wissen halt nicht, dass sie das können, oder erzählen trotzdem, das könnten sie nicht - machen ihre eigenen "Regeln", wie auch so mancher Andere im thailändischen Öffentlichen Dienst. Da sei man selbst schuld, man hätte halt wissen und früher kommen müssen . . .
So sieht solch ein übersandter Kontoauszug - hier mit den für die Immi interessanten Feldern rot markiert - aus:
Beim Ausstellen der Bescheinigung des tagesaktuellen Kontostandes fügen die Angestellten der jeweiligen Filiale der Bangkok Bank z. B. einen authentifizierten Ausdruck des für sie nur für die letzten 6 Monate zugänglichen Kontoauszugs bei. Das war für die Immi bisher akzeptabel. Bei meiner letzten Verlängerung wurde aber der lückenlose Nachweis permanenten Mindestkontostandes seit dem Tag der letzten Verlängerung gefordert.
Das Problem lag allein bei der Bangkok Bank bzw. bestimmten Angestellten. Informierte Bankangestellte haben auch damit kein Problem. Ein solcher - nicht erst am Folgemonat der letzten Verlängerung beginnender - mehr als die 12-Monate umfassender -Kontoauszug kann in deren Head Office in Bangkok bestellt werden. Nur weiß das nicht jeder Bankangestellte. Eine Authentifizierung enthalten diese Auszüge wie auch die über die App bestellten nicht.
Es empfiehlt sich deshalb, einen Kontoauszug für jeden Monat - oder zumindest für den Monat der letzten Verlängerung sich bereits im Vorhinein schicken zu lassen. Das ist kostenfrei, wenn man die BankApp für Mobile Phones benutzt. Dort wähle man "More Services" und dann "Request Document Statement".
Voreingestellt ist jeweils der vorherige Monat. Man kann aber auch den Monat der letzten Verlängerung einstellen, damit beide oder mehr Monate zwecks Papierersparnis auf gleichem Blatt des Auszugs erscheinen. Dann nach unten scrollen und "Submit" wählen. Dann bekommt man den gewünschten Kontoauszug am nächsten Tag an die hinterlegte E-Mailadresse als PDF im Anhang gesandt. Maximal möglich ist das jedoch nur für bis zu 12 Monaten einschließlich des jetzigen Monats, also nicht 13 Monate, wie die Immi jetzt wünscht.
Das kann man ausdrucken; die Immi ist zufrieden damit, wenn der Nachweis auch den Monat der letzten Verlängerung umfasst. Ist ganz einfach, wenn man das erstmal weiß. Eine Bestätigung von der Bank, dass der Auszug authentisch und nicht manipuliert ist, wird nicht verlangt. So meine Erfahrung!
Der "Knackpunkt" ist allein der Kontoauszug des Monats der letztzen Verlängerung, denn den kann man auf diesem Weg nicht mehr erlangen, wenn man bis zum Monat der nächsten Verlängerung wartet. Dann braucht man Bankangestellte, die helfen. Aber manche von denen wissen halt nicht, dass sie das können, oder erzählen trotzdem, das könnten sie nicht - machen ihre eigenen "Regeln", wie auch so mancher Andere im thailändischen Öffentlichen Dienst. Da sei man selbst schuld, man hätte halt wissen und früher kommen müssen . . .
So sieht solch ein übersandter Kontoauszug - hier mit den für die Immi interessanten Feldern rot markiert - aus:
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Re: Thailand verschärft Einreiseregeln
Herbert hat geschrieben:Einkommensnachweis über mehr als 1.500,-€ oder eben die 800k, was ist sicherer?
Nach meiner Erfahrung ist der Einkommensnachweis über mind. 65.000 THB (derzeit ca. €1.750) pro Monat sicherer, wenn Du den einmal hast. Allerdings wird berichtet, dass viele westliche Botschaften (unter anderem Deutschland) seit Jahren keine Einkommensbescheinigungen mehr für die Immigration ausstellen. Du bist da also vom jeweiligen Konsulat bzw. der Botschaft abhängig.
Die 800k THB bei einer Thai Bank allein sind auch nicht absolut sicher, weil die Immi nunmehr taggenau lückenlos nachgewiesen bekommen möchte, dass die drei Monate vor der jetzigen und drei Monate nach der letzten Verlängerung auf deinem Konto waren. Und da bist Du von den Leuten bei der Bank abhängig, wie die sich anstellen. Dass Du dein Geld bei denen tatsächlich ununterbrochen geparkt hast, reicht nicht aus: Du musst nachweisen können, dass es sich ununterbrochen da befand. Ansonsten können die von der Immi mit dir spielen wie dieses Jahr mit mir, dich für Overstay berappen lassen oder gar Schlimmeres. Du bist da also von den jeweiligen Bankbeamten abhängig. Auch die erwarten nicht selten, dass sie etwas unter dem Tisch rübergereicht bekommen, bevor sie in den "Hilfemodus" schalten. Für uns Westerner sind deren "Vorbehalte" aber mitunter nicht so leicht zu verstehen.
Ich habe oben beschrieben, wie man auch diese Unzulänglichkeiten "umschiffen" kann, indem man sich einfach über die App der Bank regelmäßig - und nicht erst kurz vor dem Verlängerungstermin - Kontoauszüge schicken lässt, die man dann im nächsten Jahr bei der Immi vorlegt, diese Anforderung zur monatlichen Routine macht, auch wenn für einen selbst im Onlinebanking Alles korrekt abläuft und verfolgt werden kann.
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