In Korat hat eine Horde Wasserwarane für Aufsehen gesorgt: 200 bis 300 Tiere versammeln sich.
In Nakhon Ratchasima wächst die Sorge um die Sicherheit der Bevölkerung, nachdem Horden von Wasserwaranen entlang des Stadtgrabens aufgetaucht sind und in den nahegelegenen Markt vorgedrungen sind. Anwohner fordern daraufhin die Behörden auf, die Tiere einzudämmen.
Am 17. Februar besuchten Reporter das Grabengebiet hinter dem städtischen Markt 5 (Talat Pratu Phi) in Nakhon Ratchasima, nachdem Berichte eingegangen waren, dass die Warane dort auf Nahrungssuche gegangen waren.
Die Anzahl der Warane variiert Berichten zufolge je nach Gebiet. An manchen Abschnitten sollen sich 200 bis 300 Tiere aufhalten, darunter auch einige große Exemplare, die laut Anwohnern an Straßenrändern entlangstreifen und sich Häusern und Marktständen nähern.
Einige Anwohner berichten, dass die Warane den Menschen so nahe gekommen seien, dass sie Angst auslösten. Selbst ohne Berichte über Angriffe geben die Anwohner an, dass die Anwesenheit der Warane in belebten öffentlichen Bereichen Sicherheitsbedenken hervorruft, insbesondere für Kinder und ältere Menschen.
Einheimische wiesen zudem darauf hin, dass es sich bei der Art um ein geschütztes Wildtier handelt, was das Einfangen oder Umsiedeln der Tiere erschwert.
Eine Anwohnerin, die 57-jährige Ramphoei, sagte, dass es in der Gegend schon lange eine große Anzahl von Waranen gebe, von denen einige so groß seien, dass sie sie mit Krokodilen verglich.
Sie fügte hinzu, dass die häufigen Sichtungen der Warane möglicherweise damit zusammenhängen, dass einige Markthändler ihnen Futter brächten. Dadurch seien die Tiere an Menschen gewöhnt und weniger fluchtgefährdet.
Die Anwohner sagten, dass die meisten Warane zwar nach dem Fressen zum Stadtgraben zurückkehrten, sie sich aber dennoch wünschten, dass die Behörden Maßnahmen zur Populationskontrolle oder zur Bewältigung der Situation in Erwägung zögen. Sie warnten davor, dass sich das Problem in Zukunft verschärfen könnte.
Thairath berichtete, dass Sichtungen von Waranen entlang des Stadtgrabens, auf Märkten und in städtischen Gebieten der Provinz Nakhon Ratchasima in den letzten Jahren zu einem vertrauten Bild geworden seien.
In ähnlicher Weise ereignete sich im September letzten Jahres ein Vorfall in einem thailändischen Restaurant: Ein großer Waran verirrte sich in die Küche, woraufhin das Personal Rettungskräfte alarmierte, während erschrockene Gäste vor dem unerwarteten Besucher flohen. Laut dem Besitzer wurde das Tier möglicherweise vom Essensgeruch angelockt und gelangte vermutlich durch ein Abflussrohr ins Gebäude, bevor es die Mauer erklomm.
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Wasserwarane-Invasion in Korat
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