Virhan Luang Phor Toh

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koratwerner (†2012)
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Virhan Luang Phor Toh

Ungelesener Beitragvon koratwerner (†2012) » Mo Jul 28, 2008 11:36 am

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Etwa eine halbe Stunde fahren wir auf der Nationalstraße 2 von Korat aus in Richtung Bangkok, dann sehen wir rechts unmittelbar an der Straße den im Bau befindlichen Viharn Luang Phor Toh. Mai Mi, no Wat, erklärt mir die Frau des Schauspielers Sorapong Chatree, des Erbauers dieser prächtigen Anlage, it is Viharn to Luang Phor Toh! Ein Virhan ist in Thailand eine Gedächtnisstätte, die meistens für einen sehr bekannten, bereits verstorbenen buddhistischen Mönch, errichtet wird. Der primäre Teil einer solchen Gedächtnisstätte enthält immer eine große Statue, bzw. Figur des zu Verehrenden.

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Der 1950 geborene thailändische Schauspieler Sorapong Chatree ist der Initiator dieses sakralen Bauwerkes, welches hier für den in Thailand sehr verehrten Mönch Luang Phor Somdej Phra Buddhacharn Toh Brahma Ransi errichtet wird.

Soweit es Sorapong seine Zeit erlaubt, hält er sich hier in diesem Virhan auf und begrüßt die Besucher. Erfreulicherweise für die Gläubigen, nimmt er sogar ihre Spenden entgegen, denn wenn jemand einem im Bau befindlichen Kloster spendet, erwirbt er sich damit große Verdienste.

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Luang Phor Toh, dessen übergroßes Standbild der zentrale Punkt dieses Virhan ist, war im 19. Jahrhundert der berühmteste und beliebteste Mönch in Thailand. Nach der Überlieferung war er ein unehelicher Sohn des späteren Rama II und der religiöse Lehrer des späteren Rama IV. Seinen legendären Ruhm erlangte er nicht nur auf Grund seiner Klugheit und Beliebtheit in allen Bevölkerungskreisen, sondern auch wegen seiner angeblichen Fähigkeit seinen Amuletten eine ganz besondere Wirksamkeit geben zu können.
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Spätestens nach einer der Verfilmungen der Geistergeschichte von Nang Nak, wurde der Ruhm dieses Mönches, der in dieser Geschichte eine wesentliche Rolle spielt, in alle Welt getragen. Seine Amulette zählen heute noch zu den begehrtesten und teuersten bei Gläubigen, Sammlern und Liebhabern.

Luang Phor Toh wurde 1787, oder 1788 geboren und verbrachte schon als 8 jähriger sein Leben im Kloster. Nach seinem Tod im Jahre 1872 entwickelte sich in Thailand um diesen Mönch ein Kult, der bis in die heutige Zeit anhält und durch das Wirken von Sorapong Chatree neue Nahrung erhält.

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Der Viharn für Luang Phor Toh in Sikhiu, an dem schon mehrere Jahre gebaut wird, zählt nach der Fertigstellung in einigen Jahren zu den größten Bauwerken Thailands seiner Art.

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Finanziert wird der Bau von Sorapong Chatree und von den Spenden der vielen Besucher, die Tag für Tag diese meditative Stätte besuchen. Die einzelnen Gebäude stehen in einer sehr gepflegten Parkanlage mit Rasenflächen, gestalteten Ruheplätzen, kleinen Wasserläufen und Teichen. Trotzdem sich noch ein großer Teil dieser Anlage im Bau befindet, kann man bereits jetzt schon erahnen, dass sie jeden Besucher tief beeindrucken wird.

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Von Korat kommend, muss ich durch die Stadt Sikhiu fahren, bevor ich auf die gegenüberliegende Fahrbahn wechseln kann, von der aus ich in Richtung Korat fahrend die Einfahrt zum Virhan erreiche. Nach etwa einem km längs noch nicht ganz fertig gestellter Grünanlagen und Parkplätze erreichen wir ein Restaurant. Trotzdem es noch relativ früh ist, parken hier schon viele Autos und mehrere Busse, deren Insassen meistens, so wie ich, erst einmal eine der großzügig angelegten Toiletten aufsuchen.

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Was mir ganz besonders auffällt, ist die Sauberkeit. Nirgendwo liegen die sonst überall üblichen Plastiktüten umher, so dass ich scherzhaft glaube, Thailand sei zumindest an dieser Stelle Plastikfrei.

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Im Restaurant kann sich jeder Besucher an einer der Zapfstellen kostenlos mit Trinkwasser bedienen und wer es möchte, erhält an der offenen Küche eine kostenlose Suppe. Wer dafür einen Obolus leisten will, geht zu einem der gläsernen Sammelbehälter und wirft dort ein Scheinchen hinein.

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Auf dem Weg zum Virhan passiert man ein Äußerlich bereits fertig gestelltes Informationsgebäude, in dem man unter anderem auch Souvenirs kaufen kann. Einige Laien, man erkennt sie an ihrer weißen Kleidung, stehen hier für Fragen bereit und an einer Seite des Gebäudes stehen Tafeln, auf denen man auf vielen Bildern den Baufortschritt verfolgen und prominente Besucher sehen kann. Trotzdem ich schon einige male hier war, befinde ich mich noch nicht darunter.

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Wenn man das Gebäude betritt, wird der Blick erst einmal von einigen goldig schimmernden Buddhastatuen und von Standbildern des Mönches Luang Phor Toh angezogen. Etwas weiter steht heute eine große Menschentraube und lauscht gebannt den Worten eines Mannes. Es ist der berühmte Schauspieler, der hier die Besucher informiert, sich mit ihnen fotografieren lässt, Autogramme verteilt und Spenden entgegen nimmt.

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Da an dieser prächtigern Anlage noch für eine längere Zeit gebaut wird, muss diese Seite noch mehrmals aktualisiert werden.
Es ist nicht schwer zu wissen wie man etwas macht,
aber es ist schwer es auch zu tun!

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