Re: Den Wai nicht nur verstehen

Für alle die kleinen oder auch großen Hinweise, wie man in der Korat- und Isaan-Gesellschaft erfolgreicher leben und Probleme oder Konflikte vermeiden kann. :D
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dogmai
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Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:37 pm

Viele Ausländer tun sich schwer, den Wai anzuwenden, und manche gar sind der Meinung, dass Ausländer den Wai garnicht anzuwenden haben. Falsch. Aber man muss verstehen, was sich abspielt zwischen den Menschen, welche sich begruessen, und dann wird man auch verstehen, wann und wie man selbst diesen doch sehr schoenen Gruss anwenden kann. Dass ich hier das förmliche "Sie" verwende liegt übrigens nicht nur daran, dass ich allen hier groesste Hochachtung engegenbringe, sondern auch daran, dass ich den Beitrag meine Website entnommen habe. :bäh

Die körperliche Berührung ist für die Thais ungewöhnlich, also auch das Händeschütteln. Es ist aber durchaus üblich, daß befreundete Männer mit Männern oder Frauen mit Frauen, nicht aber Männer mit Frauen, Hand in Hand gehen. Naja, heute sieht man auch in Thailand junge Liebespaare Hand in Hand spazierengehen und im privaten Bereich sieht man sowieso diskret weg, doch noch nicht auf den Dörfern oder bei offiziellen Anlässen.
Die für Thailand typische Form der Begrüßung ist der "Wai". Für mich ist es der ausdrucksvollste und innigste Gruß zugleich. Er bedeutet mehr als nur “Guten Tag". Der Wai, ausgeführt mit wie beim Beten zusammengelegten Handflächen, ist Ausdruck der Achtung vor dem anderen, auch der Zuneigung, Ausdruck des Respekts, und er geht einher mit sozialen Werten und Einstellungen der Thais.
An der Ausführung des Wai kann man das Verhältnis zueinander ablesen: je höher die Hände gehalten werden, desto größer ist der soziale oder aber auch der altersmäßige Abstand zum Gegenüber, der den Gruß empfängt. Dabei grüßt der sozial Tieferstehende oder der Jüngere immer zuerst den Höherstehenden oder Älteren. Ist der soziale Unterschied sehr groß, so wird der Wai höchstens mit einem Kopfnicken oder Lächeln erwidert: der Wai eines Kindes oder der einer Serviererin im Lokal werden nicht mit einem Wai beantwortet. Auch in der Familie wird der Wai angewandt. Gegenüber Mönchen und Würdenträgern sowie gegenüber den Eltern, älteren Verwandten und Geschwistern werden die Hände zum geneigten Kopf geführt, bei Gleichgestellten enden die Hände ungefähr auf Kinnhöhe. Erwidert man den Gruß einer niedriger eingestuften Person, dann sind sie tiefer, etwa auf Brusthöhe zusammengeführt. Immer ist der Gruß mit einem Lächeln verbunden.
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.
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Ich bin ein Farang.

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:37 pm

Die Ausführung des Wai durch einen Farang ist ein klein wenig sensibel. Ich habe für mich persönlich hier ein paar Regeln verinnerlicht, die ich der eigenen Erfahrung entnommen habe, auch den Ratschlägen meiner Familie und halt eben vielen Beobachtungen.
Es kommt für mich entscheidend darauf an, in welcher Rolle ich mich darstelle, mich also meine thailändischen Gegenüber wahrnehmen können. Wenn ich alleine auftrete und mich der/die Gegenüber nicht kennen, werden sie keinesfalls von mir einen Wai erwarten. Man wird mich also nicht direkt mit einem Wai, sondern eher mit einem “Hello” oder “Good afternoon” und Handschlag grüßen. Dann ist meine Erwiderung auch entsprechend.
Bin ich in Begleitung meiner Ehefrau so wird man doch meinen Bezug zu Thailand herstellen können. Trotzdem warte ich ab, ob man mich mit dem Wai bedenkt und erwidere ihn dann auch. Bin ich irgendwo bekannt, so ist man dann nicht überrascht, wenn ich den Wai zuerst entbiete, z.B. beim Betreten eines Hauses gegenüber den Gastgebern gleich welchen Alters, oder ich den Wai erwidere. Treffe ich mit guten Bekannten zusammen erweise ich manchmal auch Jüngeren gegenüber den Wai zuerst, einfach um meine Freude und meine Achtung zum Ausdruck zu bringen. Und wenn ich dabei noch die ein oder andere lustige Bemerkung dazu mache ist Sanuk bereits vorprogrammiert. Angst, etwas falsch zu machen habe ich dabei nie. Ich lasse mich lieber zu einem Fauxpas hinreißen als unhöflich zu wirken.
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Die Formen des Wai

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:38 pm

Im Alltag wird diese rituelle Geste hauptsächlich in vier Formen ( ja und ich bitte um Entschuldigung: in zahlreichen Zwischenformen) angewendet:
Die Hände werden eng am Körper gehalten, die Fingerspitzen erreichen Nackenhöhe, jedoch nicht das Kinn. Diese Haltung ist üblich zwischen Gleichrangigen oder zwischen Unbekannten, die einander sozial noch nicht einschätzen können (obgleich solche Einschätzungen meist durch verschiedene Andeutungen oder Hinweise von dritter Seite ermöglicht werden).
Handhaltung wie bei 1., auch niedriger. Kopf erhoben oder etwas geneigt. Anwendung durch einen Höhergestellten, der den Wai eines Untergebenen erwidert.
Der Kopf wird so gesenkt, daß die Fingerspitzen die Nasenspitze überragen. So wird der Höhergestellte gegrüßt.
Berührung zwischen Stim und Ballen der gefalteten Hand und Neigung des Körpers. Dies ist Symbol großer Unterwerfung und Hingabe, vor allem religiöser Verehrung.

.../Wai.jpg
Meine Nichte grüsst mich, als ich sie auf der Uni abhole.
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Der Wai im täglichen Leben

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:38 pm

Der Wai findet sowohl Menschen als auch Gegenstanden gegenüber Anwendung. Und obwohl der Gang der Entwicklung und die neuzeitlichen Lebensbedingungen der vollkommenen Erfüllung traditioneller Ehrerbietung im Wege stehen, so bleibt der Wai dennoch ein sehr bedeutsamer Teil des alltäglichen Lebens in Thailand.
Wer mit dem Bus reist, wird während fliegender Fahrt bemerken, wie die Fahrgäste gelegentlich an geheiligten Orten den Wai entbieten. Und seien Sie keineswegs überrascht, wenn Ihr Taxifahrer, nachdem er soeben an der Erawan- Kreuzung die längste Rotlicht- Überschreitung der Verkehrsgeschichte hinter sich gebracht hat und mit quietschenden Reifen auf zwei Rädern um die Kurve schlittert, sein und Ihr Leben in seine Hande nimmt und diese zu einem Wai erhebt, der dem Schrein an der Ecke gilt.
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Das Gruessen von Buddha und Mönchen

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:39 pm

Die ideale, eigentliche Grussform gegenüber dem Buddha z.B. vor einer Buddhastatue oder den Mönchen als Buddhas Vertretern ist auf die Knie zu sinken,
in dieser Respekthaltung die Hände zum Wai zu erheben (Männer sitzen auf den Fersen, Frauen legen die Beine aneinandergeschmiegt seitlich),
mit gefalteten Händen den Kopf und Oberkörper hüftabwarts zu neigen, wobei das unwerte Hinterteil möglichst tief gehalten werden soll,
die Handflächen auf den Boden zu legen, wenn der Kopf den Boden fast berührt und der Scheitel den Gegenstand des Respekts anzielt (dabei ist weiter zu beachten,
daß die rechte Handfläche den Boden zuerst berührt), den Körper wieder zu sitzender Stellung aufrichten. Dieser Vorgang wird dreimal wiederholt

Nun glauben Sie aber bitte nicht, dass von uns als dem Farang dieses erwartet wird, aber Sie können sicher sein, mehr als freundlich empfangen zu werden, wenn Sie sich dieser kleinen Mühe unterziehen. Nur eines sollten Sie beachten: ziehen Sie es nicht ins Lächerliche, meinen Sie es ehrlich, aus dem Herzen heraus, andernfalls lassen Sie es lieber bleiben.
Es ist ja nicht so, dass Christen solche Verehrungsformen nicht kennen würden, denken Sie an das Beten und Knieen in der Kirche, an das Segnen und Beten durch den Priester.
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Die Erwiderung des Wai

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:41 pm

Der König Thailands grüßt seine Untertanen nicht mit dem Wai, es sei denn, es seien Mönche. Wenn die soziale Rangstufe zwischen zwei sich Begegnenden sehr unterschiedlich ist, wird der Wai nicht erwidert. Wenn nun also ein sehr kleines Kind einen Erwachsenen mit Wai grüßt, wird der Ältere mit einem Nicken oder Lächeln antworten. Wenn eine Kellnerin mit einem Wai Dank für ein Trinkgeld ausdrückt, wird der Geber nicht mit dem Wai entgegnen.

Und folgerichtig: wenn ein junger Angestellter dem Big Boss begegnet, wird er zwar mit dem Wai grüßen, der Chef wohl aber nicht zurück. Und wenn Sie im Klang Plaza eingekauft haben und sich die Kassiererin dafür mit einem Wai bedankt wird sie nicht erwarten, daß Sie nun Ihre Einkaufstüten fallen lassen, um ihren Gruß zu erwidern.
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Ursprung des Wai

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:44 pm

Die Handhaltung des Wai zeigt, daß man keine Waffen in der Hand hält. So ist der Wai wohl von gleicher geschichtlicher Herkunft wie das europäische Berühren oder Schütteln der Schwerthände was wir mittlerweile Händeschütteln nennen. Das Handeschütteln erfolgt jedoch symbolisch zwischen Gleichgestellten der Wai hingegen ist meist Ausdruck von Ungleichheit.

Wenn der Untergegebene dem Höhergestellten den Wai entbietet, begibt er sich in dessen Gnade und Fürsorge. Immer setzt der Niedrigergestellte zum Wai an! Auch in der geschichtlichen Überlieferung zeigt stets zuerst der Schwächere, daß seine Hände keine Waffen tragen. Und denken Sie an die vielen Western und Krimis, in denen stets mit „Hände hoch“ aufgefordert wird, diese weit weg von möglichen Waffen zu bewegen. Weiterhin drücken die gesenkte Kopf- und Augenhaltung aus, wie verringert die Verteidigungsmoglichkeiten des Grüßenden sind.

Es steht dem Höhergestellten frei, ob er den Wai erwidert. Wenn es sich um eine wesentlich höhergestellte Person handelt, wie etwa einen Mönch, so wird diese es sicherlich nicht tun. Wenn Sie nun also in die Gesellschaft des Königs geraten sollten und sich dabei den angemessenen Verhaltensprozeduren unterwerfen erwarten Sie nur nicht, mit einem Wai wiedergegrüßt zu werden.
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Wann wird mit dem Wai gegrüßt?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:46 pm

Die Anwendung des Wai wird von frühester Kindheit an in allen möglichen Situationen geübt. Der Thai eignet sie sich naturlich an, während sie dem Besucher zum Problem wird.
Und wenn man dann endlich glaubt, genug über den Wai zu wissen, um ihn anwenden zu können wird man erleben können, dass die Thais Sie mit Handschlag oder nur mit einem „Hallo“ begrüßen.

Und wenn dann doch der Moment gekommen ist, wo Sie mit dem Wai gegrüßt werden, haben Sie wahrscheinlich gerade alle Hände voll Papier oder ein Glas Wasser in der linken und eine Zigarette in der rechten Hand. Lassen Sie sich dann keine grauen Haare wachsen, sondern bringen Sie beide Hände mitsamt allem was darin ist so nahe wie möglich zusammen und lächeln dabei (und achten Sie darauf, nicht das Wasser auszuschütten, das wäre wieder mit viel Sanuk auf Ihre Kosten verbunden).

Vielleicht der passende Ratschlag: Wenn Sie selbst nicht mit dem Wai begrüßt werden, grüßen Sie als Mann Männer mit Handschlag und Frauen mit einem höflichen, angedeuteten Lächeln, und als Frau lassen Sie ihr sowieso bezauberndes Lächeln auf Ihr Gegenüber wirken..
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Und wann wird nicht mit dem Wai gegrüßt?

Ungelesener Beitragvon dogmai » Fr Jul 17, 2009 11:48 pm

Während Sie nun darauf warten, dass sich diese Regeln in Ihrem Kopf einnisten, hier noch einige Tips, die Peinlichkeiten für alle Seiten vermeiden helfen:

Grüssen Sie mit dem Wai keinesfalls Angestellte, Arbeiter, Kinder oder andere Personen mit offenkundig niedrigerer sozialer Stellung. Mögen Sie dies auch in ehrenwerter westlich- demokratischer Gesinnung dennoch tun, geleitet oder fehlgeleitet von dem Verlangen, Ebenbürtigkeit und Freundlichkeit zu zeigen (und in Widerspruch zur Thai Erkenntnis, daß Ungleichheit nicht Unfreundlichkeit bedeutet), so werden Sie dann den sozial Niedrigergestuften in äußerste Verlegenheit bringen, so dass er möglicherweise jegliche weitere Begegnung mit Ihnen vermeidet. Ausserdem machen Sie sich eher lächerlich.

Ich habe bei einer beruflichen Hotelbesichtigung in einem 5-Sterne-Hotel beobachtet, dass die englische Sales Managerin, die mich durch das Hotel führte, alle angestellten Thais, die wir unterwegs trafen, zuerst mit dem Wai grüsste und mir auf meine Frage hin erklärte, das sei eben ihr Stil. Und als ich später eine der Frauen fragte, was sie denn davon hielte antwortete diese: „pujing baba bobo“. Das bedeutet soviel wie: “Sie hat nicht alle Tassen im Schrank”.

Bitte denken Sie daran: Ein Wai ist kein einfacher "Hallo"- Gruss. Seine Bedeutung verlöre durch übermässige und unbotmässige Anwendung. Und meinen Sie es immer ehrlich oder lassen Sie es sein, aber lassen Sie sich auf keinen Fall abschrecken von Meinungen, dass ein Farang den Wai niemals anwendet.
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Prikthai (†2013)
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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon Prikthai (†2013) » Sa Jul 18, 2009 8:28 am

Lieber Dogmai. Dieses mal hat es mich sehr viel Zeit gekostet deinen Beitrag zu lesen. Ich gebe auch zu, dass ich es zweimal tun musste um ihn ganz zu verstehen. Glücklicherweise konnte ich feststellen, dass ich fast alles in deinem Sinne richtig mache. Es ist ja auch nicht leicht. Kommt dazu, dass es auch Thais gibt, die sich gegenüber dem Farang nicht korrekt verhalten. Das ist allerdings nicht immer nur scheu vor dem Ausländer, sondern oft auch reine, bewusst angewandte Unhöflichkeit. Und da kann ich arg böse werden. Gerade zuletzt habe ich eine knapp jüngere Frau (ich bin 65) vom Haus verwiesen, weil sie mich mit einem schnoddrigen Hallo begrüsste und dabei mich noch nicht mal angesehen hat. Nach dem lausigen Gruss mich aber frech angrinste.

Noch ein Wort zur sozialen Stellung. Wie willst Du als Farang denn feststellen, ob dein Gegenüber höher oder tiefer gestellt ist. Mönche und König ausgenommen. Hängt das vom Vermögen oder vom Einkommen ab. Oder spielt die Bildung eine Rolle? Ich weiss es nicht.

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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon dogmai » Sa Jul 18, 2009 3:58 pm

Prikthai hat geschrieben:... Wie willst Du als Farang denn feststellen, ob dein Gegenüber höher oder tiefer gestellt ist.


Genau um diese Frage dreht sich alles, auch das Anwenden des Wai. Und ist eben die ganz hohe Kunst des Verhaltens in Thailand generell :wie :wie . Wenn du mal genau hinhörst wirst du feststellen, daß Thais, welche gerade einander kennen lernen, sich aber für ebenbürtig halten, auf jeden Fall den anderen schon mal nach dem Alter fragen um zu wissen, ob sie phie oder nong sind.
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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon koratwerner (†2012) » Sa Jul 18, 2009 5:00 pm

Des weiteren schauen die Thais auf die Kleidung.

Damit gewinnen Jogis lange oder Kurze Hosen enorm an Bedeutung!
Es ist nicht schwer zu wissen wie man etwas macht,
aber es ist schwer es auch zu tun!

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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon dogmai » Sa Jul 18, 2009 6:56 pm

:wiiee :violent :wiiee :violent
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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon karo5100 » Sa Jul 18, 2009 11:00 pm

koratwerner hat geschrieben:Des weiteren schauen die Thais auf die Kleidung.

Damit gewinnen Jogis lange oder Kurze Hosen enorm an Bedeutung!

Wirds nun Kindisch? :wie
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Re: Den Wai nicht nur verstehen

Ungelesener Beitragvon jogi » Mo Jul 20, 2009 5:11 am

Der Farang sollte keinen Wai machen, weil er kein Thai ist und weil Thais Wais von Farangs als Anbiederung verstehen, was ja auch so ist. Der Farang sollte lächeln und sich höflich etwas verbeugen oder mit dem Kopf nicken, das reicht.

Der Wai ist eingebunden in die Hierarchie der thailändischen Gesellschaft. Farangs stehen in den Augen von Thais aber immer außerhalb dieser Gesellschaft und Rangfolge. Es gibt für Thais auch keine Höflichkeitsregeln, wie man einen Farang begrüßen sollte. Deshalb begrüßen viele Leute den Farang lieber gar nicht, wie man immer wieder feststellen kann. Wir neigen dann dazu, das dann als Respektlosigkeit unserer pPerson gegenüber zu interpretieren.

Es hat keinen Zeck sich mit Hilfe des Wai einschleimen zu wollen. Deshalb könnt ihr den ganzen Sermon vom Dogmai getrost vergessen und euch nur lächelnd verbeugen. Macht euch nicht lächerlich. Den richtigenWai lernt ihr sowieso nicht, weil ihr keine Thais seid.


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