Gute Buddhisten: Samak und die burmesischen Gerneräle

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KoratCat
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Gute Buddhisten: Samak und die burmesischen Gerneräle

Ungelesener Beitragvon KoratCat » So Mär 16, 2008 6:34 pm

Der thailändische Premierminister Samak war in Burma. Hellauf begeistert hat ihn, dass die Generäle von der dortigen Militärdiktatur auf täglicher Basis meditierten. Dass sie auch Mönche foltern und umbringen lassen, mag er nicht wahrhaben. Beim Wirtschaftsboykott der westlichen Länder gegen Burma zieht er nicht nur nicht mit, er verurteilt ihn sogar. Dem Volk gehe es doch gut, wenn die Machthaber meditierten. Viele internationale und auch deutsche und thailändische Zeitungen berichten heute derart. Hab ich das bloß falsch verstanden? So blöd kann man doch gar nicht sein!

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KoratCat
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Re: Gute Buddhisten: Samak und die burmesischen Gerneräle

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mo Mär 17, 2008 6:16 am

Und Parlamentspräsident Yongyuth Tiyapairaj hat sich gestern morgen um 7 Uhr im in einer Zeremonie im Phra Kaew Tempel im Amphoe Muang von Chiang Rai des Beistandes von 9 Mönchen versichert, um sein Pech zu tilgen, beim Wahlbetrug erwischt worden zu sein. Er hofft, jetzt von den Vorwürfen freigesprochen zu werden, berichtet The Nation heute. Der Zeremonie als "Zeugen" (vielleicht besser "Mithoffende") beigewohnt haben andere Parlamentarier der Volksmachtpartei aus Chiang Rai und Justizminister Sompong Amornwiwat.

newsclip
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Re: Gute Buddhisten: Samak und die burmesischen Gerneräle

Ungelesener Beitragvon newsclip » Mo Mär 17, 2008 8:10 am

Gute Buddhisten: Thailands Premier findet Tötungen normal

© ZEIT online, Tagesspiegel | 16.03.2008 23:50

Birmas Militäjunta bekommt "moralische" Unterstützung aus Thailand. Der thailändische Premierminister Samak Sundaravej bezeichnete die Unterdrückung der Bevölkerung in Birma als "normal" und kritisierte in einem Fernsehauftritt die "einseitige Berichterstattung" über das Nachbarland.

Der thailändische Premierminister Samak Sundaravej hat das Militärregime im Nachbarland Birma verteidigt. Der starke Mann Than Shwe, der im September die brutale Niederschlagung von Mönchsprotesten angeordnet hatte, sei ein guter Buddhist, der jeden Tag bete, sagte der 72-jährige Regierungschef am Sonntag in seinem wöchentlichen Fernsehprogramm. "Tötungen und Unterdrückung sind dort normal", sagte Samak, der am Freitag von einer Reise nach Birma zurückgekehrt war.

Über Birma werde immer nur einseitig berichtet, sagte der für kontroverse Äußerungen bekannte Regierungschef. Thailand hat starke Wirtschaftsinteressen in dem Nachbarland. Foltergefägnisse für Opposition Birma wird weltweit wegen der brutalen Unterdrückung der Bevölkerung verurteilt. Die Polizei eröffnete im September das Feuer auf zehntausende demonstrierende Mönche. Dabei wurden mindestens 31 Menschen getötet, nach Angaben von Dissidentengruppen erheblich mehr. Tausende wurden festgenommen und nach Angaben von Entkommenen in Foltergefängnissen drangsaliert.

Friedensaktivistin unter Hausarrest

Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist seit Jahren unter Hausarrest eingesperrt. Die thailändische Regierung kündigte nach dem Besuch ihres Premiers die Fortsetzung eines Dammprojekts im Nordosten Birmas an. Der Bau war nach dem Militärputsch in Thailand im September 2006 auf Eis gelegt worden. Der Tasang-Damm am Salween-Fluss soll einer der größten in Südostasien werden und hunderte Quadratkilometer überfluten. Wirtschaftsinteressen vor Menschenrechten In der Region kämpft das Regime gegen Rebellen der Shan-und Karen-Völker. Thailand will den dort erzeugten Strom kaufen.

Zeit online 16. Maerz 2008


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