Der nächste Auslandsjob-Flop

Für alles Wichtige aus Nakhon Ratchasima (Korat) und dem Isaan und auch ein bisschen weiter weg. Was beim Isaan-Tourismus, dem Reisen in der Region von Bedeutung sein könnte, oder was die Gemüter der Expats erregt. Politik, Kultur, Wirtschaft etc., eben wie eine Zeitung von und für Korat.
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Der nächste Auslandsjob-Flop

Ungelesener Beitragvon KoratCat » So Feb 27, 2011 11:04 am

Vor zwei Jahren waren es die Blaubeeren in Schweden, die just in jenem Sommer nicht in der Zahl wachsen wollten, wie Arbeiter aus dem Isaan erwartet hatten und bereitstanden sie zu pflücken. Viele hatten Haus und Hof verpfändet, um die Agenturen und den Flug nach Schweden zu bezahlen. Ihre Hoffnung ging nicht auf und sie verloren Haus und Hof.

Gestern sind die ersten zurückgekehrt, die in Lybien als Bauarbeiter ihr Glück versucht hatten und nun froh sind, dass wenigstens ihre Haut gerettet werden konnte. Die Bangkok Post berichtet heute in einem Artikel (Übersetzerlink) über ihre Eindrücke und Gefühle.

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Re: Der nächste Auslandsjob-Flop

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Mär 02, 2011 3:08 pm

10.000 Thailänder fliehen aus Libyen

24.Feb 2011

Rund 10.000 thailändische Arbeiter in Libyen werden per Boot und Bus in Nachbarländer evakuiert.

Die Sekretärin des Außenministers Kasit Piromya, Chavanond Intarakomalyasut sagte am Donnerstag, die thailändische Botschaft in Rom hat ein Schiff gechartert um 4.000 thailändische Arbeiter aus den risikoreichen Gebieten von Libyen zu holen.

Die erste Fahrt des Schiffs wird 2.000 Personen aus dem libyschen Hafen von Tripolis nach Tunesien holen. Die Fahrt dauert nur zweieinhalb Stunden. Die zweite Fahrt wird weitere 2.000 thailändische Arbeiter aus Libyen nach Italien bringen.

Die Regierung wird später Charterflüge für die thailändischen Arbeiter buchen um sie über Tunesien wieder nach Hause zu bringen, sagte er.

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva bestellte die Außen-und Arbeitsrechts Ministerien, gestern Abend zu einem Treffen ins Außenministerium um alle 23.600 Thai Arbeiter die in Libyen sind nach Hause zu bringen.

Herr Chavanond sagte, ein Praktikum Unternehmen und eine Silber und Gold Development Placement Gesellschaft wird weitere 6.000 thailändischen Arbeiter mit Bussen zu den östlichen und westlichen Teile von Libyen evakuieren, wo die Situation viel ruhiger ist. Diese Evakuierung beginnt am Samstag.

Dieses Unternehmen hatte bereits vor ein paar Tagen 600 thailändische Arbeiter aus den gefährdeten Gebieten abgezogen.

"Der Rest der Menschen werde in den südlichen Teil des Landes gebracht. Das ist die sicherste Gegend und es gibt keinen Mangel an Nahrungsmitteln. Die Außen-und Arbeitsrechts Ministerien, richtete eine Koordinierungsstelle für die thailändischen Arbeiter ein, denen es nicht möglich ist Libyen zu verlassen, damit sie die benötigte Hilfe bekommen", sagte Herr Chavanond.

Medizinische Teams aus dem Verteidigungsministerium werden in die Grenzgebiete von Ägypten und Tunesien gebracht um die Evakuierung der Mensch im südlichen Teil des Landes zu koordinieren, sagte er.

Beide Ministerien werden Zentren zum Koordinieren einrichten, die dem Auswärtige Amt aktualisierte Informationen zur Verfügung stellt.

Berater des Arbeitsministers Sutham Natheethong und Chackrit Suwannasarn, ein Vertreter der Silber-und Gold-Entwicklung Placement Company, und Mitarbeiter der Konsularabteilung flogen gestern Abend nach Tunesien um die Evakuierung der Arbeiter aus Libyen vorzubereiten.

"Unser Ziel ist sicherzustellen, dass alle thailändischen Bürger in Sicherheit sind, auch die die das Land nicht verlassen können", sagte Herr Sutham.

"Wir werden die Menschen nur aus den gefährdeten Bereichen Evakuieren, aber nicht aus dem sicheren Bereich", sagte er.

Herr Chackrit sagte, mindestens 1.500 thailändischen Arbeiter wurden bereits aus Libyen von seiner Firma evakuiert. Weiteren 1.700 sollen herausgeholt werden.

Etwa 700 Menschen werden nach Tunesien und 513 nach Ägypten gehen und 530 auf ein Schiff nach Istanbul in der Türkei gehen, sagte Herr Chackrit.

Die erste Gruppe der zurückgekehrten thailändischen Arbeiter werden in seiner Firma beschäftigt wenn sie am Samstag zurück in Bangkok sind, sagte er.

Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in Libyen, sagte der Vorsitzende der Bank of Thailand (BOT) Chatumongol Sonakul , Es ist unwahrscheinlich das der globalen Öl-Preis die gefürchteten US $ 140-150 pro Barrel erreicht.

Bank of Thailand (BOT)-Vorsitzender Chatumongol Sonakul

MR Chatumongol sagte der globalen Öl-Preis im mittleren Osten steht nun zwischen 80 und 90 Dollar pro Barrel.

Wenn sich die politischen Unruhen in Saudi-Arabien ausbreiten, wird es zu einem starken Anstieg des Ölpreises führen, sagte Herr Thanavath.

"Wenn der Ölpreis für zwei oder drei Monate über 100 $ pro Barrel steigt,könnte das negative Auswirkung auf die Weltwirtschaft haben", sagte Herr Thanavath.

Nach Berichten sind mehr als 1.000 Menschen bei den Massenprotest getötet wurden um das Regime von Diktator Muammar al-Gaddafi zu stürzen.

Thailand-Webnews


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