AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Für alles, was mit Geld, dem Devisen- und Finanzmarkt in Thailand zu tun hat: welche Bank, wie ein Konto anlegen, wie eine Überweisung tätigen etc.
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KoratCat
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Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Mär 28, 2007 3:48 pm

Thailands Zentralbank schwächt Baht

Der thailändische Baht hat deutlich an Wert verloren. Grund war, dass die Zentralbank des Landes die Banken aufgerufen hatte, gegen den Kursanstieg der Währung vorzugehen.
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Der Vize-Präsident der Notenbank Atchana Waiquamdee legte den Instituten nahe, ihre Währungspositionen anzupassen. Einige Institute hätten die Kursentwicklung am Devisenmarkt "ausgenutzt". Dies war am Markt als Indiz dafür interpretiert worden, dass sich die Notenbank gegen die Rally des Baht stemmen werde, die zunehmend den Export belastet. Die Währung hatte letzte Woche ein Neunjahreshoch erreicht. Sie gab zwischenzeitlich um 0,7 Prozent nach. Zentralbankchef Tarisa Watanagase sagte allerdings später, es gebe keine Änderung in der Wechselkurspolitik.

Finanztreff.de 28. Maerz 2007

Also ich hoffe instaendig, dass da was dran ist. Der als Rente fuer April 2007 gerade eingegangene Betrag hat mir regelrecht die Traenen kommen lassen: Entweder lag der Kurs bei knapp unter 42 oder diese betruegerischen Banken, denen der Postrentendienst mein Geld zum Ueberweisen anvertraut, haben sich wieder mal mit erhoehten Gebuehren bedient. Bild

Bernd
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Ungelesener Beitragvon Bernd » Sa Mär 31, 2007 6:40 pm

31.03.07 - Zentralbank will Restriktionen zurücknehmen

Die Zentralbank will die am 18. Dezember erlassenen Restriktionen zum Kapitalverkehr zurücknehmen. „Aber erst dann, wenn die Zeit reif ist“, sagte die Gouverneurin der Bank of Thailand, Tarisa Watanagse, in Bangkok. Seit Ende letzten Jahres müssen Ausländer, die Devisen in Höhe von mehr als 20.000 US-Dollar nach Thailand transferieren, 30 Prozent des Betrages zinsfrei für ein Jahr bei der Staatsbank hinterlegen. Das gilt allerdings nicht mehr für alle Bereiche, so können Ausländer weiterhin Geld für den Kauf einer Immobilie ohne Einschränkungen ins Land bringen. Der Beschluss der Zentralbank sollte die Aufwertung der Währung bremsen. Doch seit Wochen wird der Baht immer stärker, weil der Devisenmarkt letztlich die Wechselkurse festlegt.



Quelle http://www.thaipage.ch/index.htm

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Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Apr 11, 2007 5:35 pm

Thailändische Aktien sind günstig bewertet

10. April 2007
In den vergangenen Jahren konnten Investoren an den meisten Börsen der Schwellenländer viel Geld verdienen. Eine der wenigen Ausnahmen von dieser Regel stellt der Aktienmarkt in Bangkok dar. Dort treten die Kurse nun schon seit Ende 2003 per saldo nur auf der Stelle.

Seitdem das Militär im September des Vorjahres gepuscht hat, ist die Verunsicherung unter den Anlegern sehr groß. Die Marktteilnehmer wissen nicht so recht, wie sie die neuen Machtverhältnisse einordnen sollen und mit teilweise unüberlegten wirtschaftspolitischen Entscheidungen schürten die neuen Machthaber die Verunsicherung sogar noch zusätzlich an. Einer der größten Aufreger waren dabei die im Dezember beschlossenen Kapitalverkehrskontrollen. Diese sorgten kurzzeitig für massiven Abgabedruck und die Lage beruhigte sich erst, als die Entscheidungsträger wieder etwas zurückruderten.

Anleger halten sich wegen politischer Bedenken noch immer zurück

Vorfälle dieser Art lassen die meisten Anleger noch immer einen weiten Bogen um die thailändische Börse machen. Folglich sind Aktien aus Thailand in den Depots derzeit untergewichtet. Das ist dann sentimenttechnisch eine günstige Ausgangslage, falls sich demnächst der Wind drehen sollte und die Anleger wieder mehr Zutrauen in die Aussichten des Landes fassen sollten. Die dann fälligen Umschichtungen würden die Kurse vermutlich nach oben treiben.

Ausgelöst werden könnte ein Umdenken unter den Anlegern dadurch, dass das Militär seine Macht wieder an eine demokratisch gewählte Regierung abgibt. Ein erster Schritt in diese Richtung ist auch bereits getan. Zumindest hat Putschführer General Sonthi Boonyaratglin unlängst demokratische Wahlen bis Ende 2007 angekündigt. Außerdem versprachen die Putschisten ein Referendum über eine neue Verfassung.

Sollten dieses Wahlversprechen tatsächlich eingehalten und der Urnengang friedlich über die Bühne gehen, wäre der wichtigste Grundstein gelegt für eine Rückkehr der Investoren. Denn aktuell werden sie von Investments vor allem durch die Sorge abgehalten, die Rückkehr zur Demokratie könnte noch lange auf sich warten lassen. Mark Mobius, Fondsmanager des Templeton Thailand Fund, sagt dazu: „Die Regierung muss sich darauf konzentrieren, dass wie versprochen Ende 2007 eine Parlamentswahl stattfindet. Sollte dies ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen, dürfte das Vertrauen nach Thailand zurückkehren und die mittelfristigen Aussichten werden dann wohl günstig sein.“

Knapp einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis

Diese Denkweise ist nachvollziehbar. Denn wenn erst einmal die politischen Bedenken aus dem Weg geräumt sind, dann sprechen Bewertungsüberlegungen für einen Neueinstieg. Die von den Aktionären zuletzt an den Tag gelegte Abstinenz hat die thailändischen Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von im Schnitt knapp unter zehn mit zu den billigsten Aktien unter den Börsen der Schwellenländer gemacht. Bei sinkenden politischen Risiken würde sich der darin zum Ausdruck kommende Risikoabschlag verringern und dabei helfen, dass dem thailändischen Aktienmarkt eine wieder höhere Bewertung zugebilligt wird.

Dafür sprechen auch die konjunkturellen Aussichten, die mit einem erwarteten Wachstum von jeweils mehr als vier Prozent in diesem und im nächsten Jahr durchaus zuversichtlich stimmen. Insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass eine demokratisch legitimierte Regierung vielleicht besser als die derzeitige Militärregierung in der Lage sein wird, für zusätzliche Wachstumsimpulse zu sorgen. Dies könnte dann auch dazu beitragen, die derzeitige Prognose für das langfristige Gewinnwachstum der Unternehmen von jährlich gut sieben Prozent etwas nach oben zu schrauben.

Zinssenkungsprozess ist eine Kursstütze

Positiv auf den Aktienmarkt strahlt schon jetzt der von der Notenbank eingeleitete Zinssenkungsprozess aus. Die Leitzinsen konnten dank fallender Inflationsraten zuletzt schon zwei Mal gesenkt werden und Volkswirte gehen mehrheitlich davon aus, dass bei der nächsten Sitzung an diesem Mittwoch eine weitere Senkung um 50 Basispunkte auf vier Prozent beschlossen wird. Bei einem derartigen Zinsniveau präsentiert sich die genannte Bewertung des Aktienmarktes nicht nur absolut betrachtet günstig, sondern auch in Relation zur Bewertung des Anleihemarktes.

Der für den Markt richtungsweisende SET-Index notiert derzeit trotzdem lediglich bei 689,48 Punkten, einem Stand also, den er bereits Mitte Dezember 2003 erreicht hatte. Im Falle weiterer Zinssenkungen und einem Einschwenken in politisch ruhigere Fahrwasser sollte es dem Index gelingen, sich in den kommenden Monaten bis in den Bereich von 800 Punkten vorzuarbeiten. Richtig interessant würde es dann, wenn es auch noch gelingen sollte, das Niveau von 800 Punkten zu überwinden. Denn dann wäre eine hartnäckige Widerstandszone geknackt und der Weg endlich frei, um den langjährigen Seitwärtstrend zu überwinden. Wer an dieses Szenario glaubt, kann mit Zertifikaten auf den SET-Index wetten.

Frankfurter Allgemeine 10. April 2007

Jetzt müsste nur der Wechselkurs noch attraktiver sein. Der THB ist überbewertet, zu teuer. Und dann steht ja die Erwartung ins Haus, dass er bei vernünftigem Regierungsdenken im Verhältnis zu Aussenwährungen wieder 'runtergetrieben wird, um die Exportwirtschaft zu unterstützen. Die Touristen bleiben ja nicht wegen der Preise weg sondern wegen der Unsicherheit. . . :wink:

newsclip
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Ungelesener Beitragvon newsclip » Do Apr 12, 2007 9:33 am

Zu starker Baht und zu schwache Konjunktur

Thailands Zentralbank hat bereits zum dritten Mal im laufenden Jahr den Leitzins gesenkt, diesmal um 50 Basispunkte. Der Schritt soll die Konjunktur stimulieren und die Wertsteigerung der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar abbremsen.


Die Bank of Thailand hat am Mittwoch den Leitzinssatz um 50 Basispunkte auf nun 4% gesenkt. Es handelt sich um die bereits dritte Zinssenkung seit Anfang Jahr. Bei den ersten beiden Schnitten im Januar und im Februar, welche die Abkehr von der zuvor seit dem August 2004 geltenden und gegen inflationären Druck gerichteten Hochzinspolitik einleiteten, war der Zinssatz für eintägige Refinanzierungsgeschäfte um jeweils 25 Basispunkte gesenkt worden.

Wachstum vor allem

Gemäss der Begründung des Zinsschrittes durch Suchada Kirakul, eine der Vize-Gouverneurinnen der Zentralbank, hat sich an der neuen Ausrichtung der Notenbankpolitik seit dem Januar nichts geändert. Hauptziele sind weiterhin das Stimulieren der gegenwärtig schwachbrüstigen Konjunktur und damit direkt zusammenhängend im Interesse der Exportwirtschaft das Abbremsen der weiteren Wertsteigerung der Landeswährung Baht gegenüber dem US-Dollar.

Mit einem Wachstum der Volkswirtschaft um 5% war Thailand schon im vergangenen Jahr das Schlusslicht in der südostasiatischen Region. Für das laufende Jahr hat die Zentralbank selbst und vor einigen Tagen auch die Weltbank die Wachstumsprognosen erneut nach unten, auf noch 4% bis 4,3%, korrigiert. Die Gründe für die anhaltende Zurückhaltung inländischer Konsumenten wie auch einheimischer und ausländischer Investoren liegen auf der Hand: Es sind die seit Anfang 2006 anhaltende innenpolitische Instabilität, die durch den Militärputsch gegen Ministerpräsident Thaksin Shinawatra im vergangenen September keineswegs bereinigt wurde, und die eher bizarre Wirtschaftspolitik unter der von den Militärs eingesetzten Regierung. Im Dezember 2006 hatte die Notenbank selber unter massivem Druck von Kreisen der Exportwirtschaft eine faktische Steuer von 30% auf nach Thailand strömendem Kapital eingeführt, um die Spekulation auf den weiteren Wertanstieg des Baht zu beenden. Zwar musste sie den Erlass nach einem Börsen-Crash weitgehend zurücknehmen. Doch die Stimmung in den anderen Wirtschaftssektoren und vorab bei den ausländischen Investoren blieb verdorben. Nach der Ankündigung der Regierung im Januar, die Gesetze zur Einschränkung ausländischer Direktinvestitionen verschärfen zu wollen, verschlechterte sie sich noch weiter.

Demonstration der «Unabhängigkeit»

Hiesige Ökonomen sind sich einig, dass Leitzins- schritte besser geeignet sind, die Wertsteigerung des Baht abzubremsen, als Kapitalsteuern, zumal angesichts der im März auf 2% gesunkenen Teuerung auf Konsumentenpreisebene keinerlei Inflationsdruck mehr herrscht. Ob der nun dritte und grössere Zinsschnitt in kurzer Folge aber ausreicht, um die Konjunktur anzukurbeln, ist umstritten. Tatsächlich war weitherum, auch vom Finanzministerium ein noch markanterer Schnitt um volle 100 Basispunkte gefordert worden. Dass die Bank of Thailand diese Forderung nicht erfüllte, hat zwei Gründe. Die reale Wirkung von Zinssenkungen zum einen ist stets erst nach mehreren Monaten messbar, die Notenbank hat also Spielraum für weitere Schritte offengelassen. Zum anderen galt es wohl auch nach der Wankelmütigkeit im Dezember, unter dem Druck erst der Exporteure und danach des Finanzministers nun die formale Unabhängigkeit der Zentralbank wieder einmal zu unterstreichen.

N online 12. April 2007

newsclip
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Thailändische Notenbank interveniert am Devisenmarkt

Ungelesener Beitragvon newsclip » Do Jul 05, 2007 3:05 pm

Thailändische Notenbank interveniert am Devisenmarkt

BANGKOK (Dow Jones)--Die thailändische Zentralbank hat am Donnerstag in den Devisenmarkt eingegriffen, um die Aufwertung der Landeswährung Baht zu bremsen. "Wir haben Schritte unternommen", sagte Gouverneurin Tarisa Watanagase auf entsprechende Fragen von Journalisten. An den Finanzmärkten wurde die Äußerung ohne große Überraschung aufgenommen, da Händler bereits in vergangenen Wochen Anzeichen für Interventionen der Zentralbank ausgemacht haben.
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Wegen hoher Kapitalzuflüsse an den thailändischen Aktienmarkt notiert der Baht auf einem Zehnjahreshoch gegenüber dem US-Dollar. Momentan steht der US-Dollar bei 34,05 THB, nachdem der Kurs am Vortag bei 34,19 THB geschlossen hatte.

Finanztreff.de 5. Juli 2007

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Fünfte Leitzinssenkung seit Jahresbeginn

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Do Jul 19, 2007 8:44 am

Thailand: Fünfte Leitzinssenkung seit Jahresbeginn

Bangkok 18.07.07 (http://www.emfis.com) Die Bank of Thailand hat heute den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent abgesenkt. Dies entspricht der fünften Zinssenkung seit Jahresbeginn. Von 17 von Bloomberg befragten Volkswirten hatten nur 7 einen solchen Schritt erwartet. Die Mehrheit der Ökonomen war davon ausgegangen, dass der Zins unverändert belassen werde.

Suchada Kirakul, der Vize-Gouverneur der Zentralbank, erklärte heute, dass der private Konsum sich zuletzt schwächer als erwartet entwickelt habe. Der niedrigere Leitzins werde den Verbrauch jetzt wieder ankurbeln.

Vize-Finanzminister Kosit Panpiemras hatte gestern zudem festgestellt, dass es in seinem Land weiteren Spielraum für Leitzinssenkungen gebe. Man müsse bei der Festlegung des Zinssatzes auch den Wert der Außenwährung im Blick behalten.

Unter dem starken Anstieg des thailändischen Baht hatten zuletzt vor allem die Exporte des Landes gelitten.

ad hoc news 18. Juli 2007

Man will den privaten Konsum ankurbeln, damit wieder mehr auf Pump gelebt wird. Gab' das nicht schon mal (vor zehn Jahren)?

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Zinserhöhung belastet Aktienmarkt

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Jul 16, 2008 8:32 pm

Zinserhöhung belastet den thailändischen Aktienmarkt

16. Juli 2008 Die thailändische Notenbank hat zwar lange still gehalten, aber jetzt konnte auch sie den wachsenden Inflationsdruck nicht länger ignorieren. Zur Wochenmitte hat sie den Leitzins wie weitgehend von Volkswirten erwartet um 25 Basispunkte auf 3,50 Prozent angehoben.

In der Begründung der Notenbank zu der Zinsentscheidung heißt es, dass sich die Preisrisiken spürbar erhöht hätten. Die hohe Inflation könne sich negativ auf das Wachstumspotenzial des Landes auswirken, warnte die Notenbank zudem.

Politische Proteste vertreiben die Investoren

Dem heimischen Aktienmarkt bekam diese Entscheidung überhaupt nicht gut. Der SET-Index rutschte um 3,4 Prozent auf 670 Punkte ab und verbuchte damit alleine in den vergangenen drei Handelstagen ein Minus von gut acht Prozent. Zu leiden hatten wegen der Sorge vor steigenden Kreditausfällen vor allem Bankaktien. Seit dem am 25. Mai Proteste gegen die Regierung begonnen haben, beläuft sich der Abschlag beim SET nun sogar schon auf 24 Prozent.

Die Bewertung des Gesamtmarktes hat sich durch die Verluste weiter ermäßigt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2008 bewegt sich nunmehr bei etwas unter zehn. Sowohl relativ als auch absolut scheint das niedrig zu sein. Hinzu kommen ansehnliche Dividendenrenditen von im Schnitt deutlich mehr als vier Prozent.

Allerdings wird sich erst zeigen müssen, was die bisherigen Gewinnschätzungen wert sind. Das eingetrübte weltwirtschaftliche Umfeld könnte hier noch seinen Tribut fordern. Die Regierung hat jedenfalls schon durchblicken lassen, dass es im zweiten Halbjahr schwierig werden könnte, dass für 2008 angestrebte Wirtschaftswachstum von sechs Prozent tatsächlich zu erreichen (im Vorjahr war die Wirtschaft um 4,8 Prozent gewachsen und im ersten Quartal um sechs Prozent).

Zinsausblick dürfte die Stimmung länger belasten

Für den Aktienmarkt bedeuten diese unsicheren Aussichten vermutlich anhaltende Zurückhaltung bei den Investoren. Das gilt insbesondere für die Ausländer, die sich vor allem um die politische Stabilität des Landes sorgen. Ein frühzeitiges Aus für die erst seit einigen Monaten im Amt befindliche Regierung ist in der Tat trotz einer komfortablen Mehrheit im Parlament nicht ausgeschlossen. Schon jetzt haben sich die Ausländer aber in diesem Jahr laut Daten von Bloomberg schon von thailändischen Aktien im Wert von 2,4 Milliarden Dollar getrennt.

Erschwert wird eine baldige Kurserholung auch durch den von der Notenbank abgegebenen Zinsausblick. Denn die Zentralbank kündigte an, den Leitzins weiter anzuheben, wenn die Inflation auf dem gegenwärtig hohen Niveau verharren sollte. Und davon ist leider auszugehen. Mit einem Leitzins von 3,5 Prozent dürfte es schwer werden, der im Juni auf 8,9 Prozent und damit dem höchsten Niveau seit rund zehn Jahren gestiegenen Inflation Einhalt zu gebieten.

Suresh Kumar Ramanathan, Zins- und Währungsstratege bei der CIMB Investment Bank sagte dazu: 25 Basispunkten sind nicht genug, aber ein erster Schritt.“ Bekanntlich sind steigende Leitzinsen aber nicht gerade der beste Nährboden für höhere Aktienkurse.

FAZ 16. Juli 2008

Auch 3.50 % ist m. E. noch ein recht geringer Leitzins. Da der Kurs zum Euro gerade sehr hoch ist, sollten größere Geldmengen in Richtung Thailand z. B. für Hausbau etc. möglichst bald bewegt werden. Es steht m. E. nicht zu erwarten, dass der Dollar und der Baht mit ihm in absehbarer Zeit noch viel billiger werden. Die Amis werden was tun. Und das wird Auswirkungen auf den Baht haben.

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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Dez 03, 2008 8:01 pm

Die Bank of Thailand hat heute in ihrer Verzweiflung den Diskontsatz um ein ganzes Prozent auf 2,75 % gesenkt. Jetzt müsste man nur in der Lage sein, hier Kredite aufzunehmen. :oops:

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koratwerner (†2012)
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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon koratwerner (†2012) » Do Dez 18, 2008 6:52 am

Mehr Baht für den Euro


Currency Exchange Rate Date : 18 December 2008

Update : 2 Effective From : 8:35 [Unit : Baht per 1 unit of foreign currency]
Currency Description Bank Note Buying Rates Selling Rates
Bill-DD-TT
Buying Rates Selling Rates Sight Bill TT

EUR Euro Zone 48.88 50.23 49.15000 49.26750 49.97500
Es ist nicht schwer zu wissen wie man etwas macht,
aber es ist schwer es auch zu tun!

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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Di Mär 31, 2009 1:41 pm

Geht der Wechselkurs jetzt wieder runter?

.../EUR-THB.png

Quelle: http://de.exchange-rates.org/history/THB/EUR/G/360

Pall-ki
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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon Pall-ki » Mi Jan 05, 2011 7:02 pm

Hi, muss den Beitrag mal ausgraben, habe über google kaum etwas vernünftiges gefunden, meine Frage ist im Grunde die gleiche, nur hätte ich gerne ein paar aktuellere Infos ;) habe mich natürlich auch schon selbst informiert, das z.B. http://www.finanznachrichten.de/nachric ... cy-020.htm sieht ganz gut aus, aber leider spreche ich kein Englisch, als wie gesagt wäre dankbar! ^^

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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Jan 05, 2011 9:24 pm

Was willst Du denn wissen? Für einen Euro gibt es derzeit jämmerliche 39-40 THB. Die Inflation lag im Dezember im Vergleich zum Vorjahr bei 3 %, insbesondere Lebensmittel sind teurer geworden, wohl als Folge der Überschwemmungen.

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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Jan 12, 2011 9:00 pm

Na, und heute ist der Diskontsatz mal wieder um 0,25 % auf 2,25 % erhöht worden. Hoffentlich macht das den Baht nicht noch teurer. Aber die Thai-Regierung wird sich wohl wieder auf die Brust schlagen und sagen, die Exporte seien im letzten Jahr doch trotz des hohen Werts des Thai Baht an den Devisenmärkten gestiegen. Ob bei den neuen Kursen aber immer noch so viel bestellt wird wie im letzten Jahr noch bereits vorher bestellte Ware ausgeliefert wurde? :oops:

Pall-ki
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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon Pall-ki » Di Jul 12, 2011 12:44 am

Ich habe mir mal erlaubt aktuell den Euro gegenüber den Baht zu stellen:

1 € = 42,5489 Baht

Da hat sich in der Vergangenheit doch einiges getan.

lotus (?2011)
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Re: AM Kapital- und Devisenmarkt (Der Thai Baht)

Ungelesener Beitragvon lotus (?2011) » Di Jul 12, 2011 6:57 am

Pall-ki hat geschrieben:Ich habe mir mal erlaubt aktuell den Euro gegenüber den Baht zu stellen

1 € = 42,5489 Baht

Da hat sich in der Vergangenheit doch einiges getan.


Ein sehr einfaches und hilfreiches Tool mit anschaulicher Grafik-Tendenz findest Du hier:

http://www.pattaya.de/waehrungsrechner


Gruß


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