Deutsche Rentenanpassung 2022

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KoratCat
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Deutsche Rentenanpassung 2022

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Mi Nov 03, 2021 8:17 am

Mehr Geld im Alter: Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr einstellen. Nach einer offiziellen Schätzung sollen die Renten im Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen, wie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2021 hervorgeht. Die Deutsche Rentenversicherung will die Öffentlichkeit an diesem Mittwoch über die erwartete Rentenanpassung und ihre Finanzlage informieren.

Spiegel online

Immerhin, aber trotzdem mager nach der diesjährigen Nullrunde und der angezogenen Inflation.
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KoratCat
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Re: Deutsche Rentenanpassung 2022

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Do Nov 04, 2021 6:03 am

Und die F.A.Z. meint, im Juli 2023 sei gar eine weitere Erhöhung um 4,9 Prozent im Westen und 5,7 Prozent im Osten drin.
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dogmai
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Re: Deutsche Rentenanpassung 2022

Ungelesener Beitragvon dogmai » Do Nov 04, 2021 4:40 pm

Und wieder wird es die geben, die über ihre Rentenhöhe jammern, die aber nie etwas dafür getan haben, ihre Lage zu verbessern. Zu den Letzteren gehöre ich auch, aber ich jammere nicht darüber :bäh
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.
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Re: Deutsche Rentenanpassung 2022

Ungelesener Beitragvon banbath99 » Fr Nov 05, 2021 10:08 pm

Hm? Ich frage mich ob ich Euch das noch gönnen soll.

Während vor einigen Jahren ein Kollege von mir, dank staatl. geförderter Altersteilzeit, mit 59 Jahren abschlagsfrei in Rente ging wurde meine Regelarbeitszeit auf 67 erhöht. Und dabei bleibt es wohl nicht. Auch entspricht meine Lohnsteigerung bei weiten nicht dieser Erhöhung. Eine längerfristige und gerechte Rentenplanung stell ich mir anders vor.

Gruß Ralf

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KoratCat
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Re: Deutsche Rentenanpassung 2022

Ungelesener Beitragvon KoratCat » Sa Nov 06, 2021 12:29 am

dogmai hat geschrieben:Und wieder wird es die geben, die über ihre Rentenhöhe jammern, die aber nie etwas dafür getan haben, ihre Lage zu verbessern.


Das Jammern überlasse ich den Hansels von der Versicherung. Hab vor ein paar Jahren eine größere Sache per Grundurteil gewonnen, d. h. die Höhe der geschuldeten Rente wurde betragsmäßig im Urteil noch nicht bestimmt. Ich hatte ja auch keinen bezifferten Antrag gestellt. Das Urteil wurde rechtskräftig und letztes Jahr haben die meine Rente auch um ca. 30% erhöht und für fast ein Vierteljahrhundert nachgezahlt und verzinst.

Nur kommt da bei meiner Sichtweise des anzuwendenen Gesetzes aber eine ganze Menge mehr raus. Also habe ich sie wieder verklagt (Betragsverfahren). Für ihre Klagabweisungsbegründung auf meine Klageschrift haben sie sicher keine Medaille verdient. Es heisst da einfach nur: "Einen Verstoß gegen (das anzuwendende Gesetz) vermag die Beklagte (...) nicht zu erkennen und sie hält das Urteil für rechtmäßig ausgeführt."

Habe ich daraufhin im Rahmen des Rechts auf Akteneinsicht eine CD mit ihrer vollständigen Akte erbeten und auch bekommen. Und siehe da: im Widerspruchsverfahren haben der jetzige Sachbearbeiter und sein Teamleiter Abhilfe des Widerspruchs empfohlen. Seitens der Geschäftsführung wurde dazu jedoch von einem nunmehr "stellvertretenden Geschäftsführer", der seit gut einem Vierteljahrhundert, seit er als Inspektorchen und Sachbearbeiter dort anfing, zu meinen größsten Gönnern zählt, der bei seinen Versuchen mir Beine zu stellen, immer wieder selbst auf die Nase gefallen ist, kommentiert: "Eine Abhilfeentscheidung ist hier nicht vorzunehmen. Es wird diesbezüglich auf die aktenkundigen Vermerke der Geschäftsführung verwiesen", die ich leider nicht in der Akte finden kann.

Die Schmach mit dem letzten Urteil hat er wohl besonders persönlich genommen. Ich denke, es wird für die viel teurer als nur die paar Prozent Rentenanpassung! Hoffen muss ich aber, dass es nicht wieder Jahrzehnte dauert. :oops:
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