Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Für zweifelhafte und erstaunliche Beiträge, gleich ob aus Korat und dem Isaan, dem Rest von Thailand oder gar der Welt oder des Universums.
Uwe
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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Mär 07, 2023 2:27 pm

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mi Mär 08, 2023 1:25 pm

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Do Mär 09, 2023 2:19 pm

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Ihren Traum hatten sich S & R in Amerika erfüllt.
Michaeal Jackson hat auch einen Song zu der Show gesungen:

A.G.u.G.v. Uwe ; )

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mo Mär 13, 2023 5:11 pm

Auf der anderen Seite:
- 500.000 US-Bürger, die jedes Jahr medizinische Schulden machen
- 18 Mill., die ihre ärztlichen Rezepte nicht einlösen können
- 12 Mill. Kinder, die nachts hungrig ins Bett gehen
- die Hälfte der Rentner, die weniger als 25.000$ im Jahr haben

Zitat aus: ab Minute 36:40

Bei eine Einwohnerzahl im Jahr 2023 von knapp 340 Mill. : Quelle Statista
Ein Freund meiner Tochter bestätigt aktuell, dass seine Verwandten (sesshaft in Kalifornien [wirtschaftsmächtiger Bundesstaat], Sacramento: 140 km von San Francisco) es sich nicht leisten können, die Behandlung eines Arztbesuches bei zum Beispiel eines Knochenbruchs zu zahlen, und somit erst gar nicht zum Arzt gehen. Des Weiteren arbeitet der Vater zwar, aber da das zum Leben nicht reicht, bekommt er im Monat Marken (je Marke im Wert von 2$) im Gesamtwert von 400$, um damit Nahrungsmittel einzulösen.
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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Mär 14, 2023 4:47 pm

Weiter mit der anderen Seite:
Aus "Das Ende des Amerikanischen Traums?"
Ab Minute 18:30: Unzufriedenheit, Spaltung, Depressionen, Dialogprobleme, Macht über Demokratie
Ab Minute 25:40: 600.000 bis 1 Mill. Menschen leben auf der Straße
Dazu passend 4 Bilder,
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die aus dem Beitrag von vor 2 Jahren sind: Zitat: 2 Minuten von den 'Oskar's' entfernt

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mi Mär 15, 2023 5:00 pm

Militärisch spielt die US- Regierung und ihre Entscheidungsträger und ihre Berater und Experten und Spezialisten zu den ausgebufftesten, schlauesten, durchtriebensten und ein wenig mitunter auch hinterlistigsten Akteuren der Erde, mit ebenso bisweilen einigen mehr oder weniger mehr gefährlichen Strategien.
So gesehen, wenn man es auf der US-Seite betrachtet, setzt sich eben der Clevere und Raffinierteste und Stärkste eben nun mal durch.
Und das bei einer Bevölkerungszahl von ↓
Uwe hat geschrieben:Bei eine Einwohnerzahl im Jahr 2023 von knapp 340 Mill. : Quelle Statista

Wo dem gegenüber doch eine Menge anderer Länder durchaus mehr Einwohner haben, um deren Rechte doch im Verhältnis mehr Beachtung finden müsste: Halt rein hypothetisch, halt rein theoretisch.
Aber, der Erfolg dieser einmaligen Strategie gibt den USA recht, alles perfekt und professionell gemacht zu haben, also wird der Erfolgspfad weiterhin aktiv ge- und benutzt. Erstaunlich ist nur, dass es -im Auge der USA betrachtet- mittlerweile so einige widerspenstige, unbequeme Zeitgenossen*
gibt, die eher wie Verräter wirken, als loyale
(Aus Inhalt des unteren zweiten Videos: Menschlichkeit, Hand reichen, Verhandeln, Zusammenarbeit, ein Gewissen haben, Sitte und Anstand, Dialog, Diplomatie: Das ist und war nie die Intention, nie die Motivation, nie der Antrieb, nie ein Anreiz für die Führer des großartigen US-amerikanischen Landes: Moral und Ethik sind nicht notwendig im System wo Freiheit das A und O ist: Amerika zuerst: Zuerst wirtschaftliche Freiheit: Für mich: Nutze mir, dann ist es in meinem Interesse: Punkt!)
Landsmänner im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten, im Land der Träume.

* Siehe hier zwei Beispiele:

Ab Minute 1:27: Erwähnung des Vietnamkriegs
_

Ab Minute 15:43: Erwähnung des Vietnamkriegs

Militärisch scheint es leider eher häufiger als nur sehr selten vorzukommen, dass bei den Freiheitshilfsoperationen der USA laut unterem Zitat so etwas vorkommt (aber so was passiert halt schon Mal):
Uwe hat geschrieben:Der Vietnamkrieg fiel mir durch folgende, absolut schreckliche Aussage eines US-Befehlhabers auf: „Die Kontrolle ist außer Kontrolle“ **,...
Gesagt hatte das J.S. McCain II : Oberbefehlshaber des gesamten US-Pazifikkommandos, so auch in Vietnam.


Siehe ein Beispiel -Eines von Mehreren- von Kontrollverlust wird oben im erstgezeigten Video genannt: Vietnam Massaker von My Lai:
Zitate aus: "Vietnamkrieg - Das Massaker von My Lai und seine Folgen"

-„Als der erste Zivilist erschossen wurde, war es zu spät. Wer immer diesen Schuss abgefeuert hat, danach
** geriet alles außer Kontrolle. Das war nur noch: Schieß, schieß – auf alles, was sich bewegt. Jemand kam aus einer Hütte – bäng, tot.“


- "Nach rund vier Stunden ist alles vorbei, My Lai ist ein Schlachthaus mit 500 Toten. US-Journalist Seymour Hersh***: „Nachdem sie das Schießen eingestellt hatten, aßen die Soldaten zu Mittag, ganz in der Nähe der Wassergräben, in denen die Leichen lagen.“"

- „Greiner über die Investigativ-Recherche²***: „Hersh ist dieser Spur nachgegangen, hat in monatelanger Kleinarbeit das Puzzle zusammengefügt. Und kam dann im November 1969 mit einem langen Artikel in der ‚New York Times‘, der wirklich wie ein Schock auf die amerikanische Öffentlichkeit gewirkt hat, insbesondere weil Hersh einen sehr provokanten Titel für diesen Artikel gewählt hat, nämlich: Es war ein Verbrechen im Stil der Nazis.“"

- "Der amerikanische Historiker Christopher Browning hat die Täter als „ganz normale Männer“ **** charakterisiert."

**** Siehe dazu passend Hannah Arendt (Philosophin; auch befasst mit Politik/Politikern und dessen/derer Gegensatz zur Wahrheit): „Die Banalität des Bösen.“

Ab Minute 38:17:
** "...geriet alles außer Kontrolle":

Ich finde es komisch, dass hier alte Geschichten ausgegraben werden, da es doch immer heute vermittelt wird, dass die Vergangenheit nichts mit der Gegenwart zu tun hat: Heut' halt andere Bedingungen und andere Zeiten sind, und darum andere Maßstäbe angesetzt werden müssen.

*** Naaa...? Den kennen wir doch aktuell irgendwoher, und dann auch noch Investigativ -also damals-... Wir werden sehen.
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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Do Mär 16, 2023 5:07 pm

Uwe hat geschrieben:...im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten, im Land der Träume.

Dazu gehört auch: Zitat Milton Friedman (Ökonom, Nobelpreisträger, Neoliberalismus pur): "Die Freiheit zu hungern".
So gehört dann auch dazu, die Freiheit des Freitods. Was letztendlich statt 'Land der Träume' sich in Land der Albträume bzw. Traumatas verkehren kann.

Kopfzeile des Beitrags:
"Der amerikanische Traum: Ein Trauma?"

Uwe hat geschrieben:- Anne Case/Angus Deaton (Nobelpreisträger Ökonomie): 2022: "Tod aus Verzweiflung: Der Untergang der amerikanischen Arbeiterklasse und das Ende des amerikanischen Traums“ aus: "Russen uns Ukrainer" vom 11. Jul 2022, 11:53

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern

Von den demokratischsten Ländern westlicher Prägung auf der amerikanischen Kontinentenseite ist die USA vorn: Platz 24 (der insgesamt 182 untersuchten Staaten): das Land mit der höchsten Selbstmordrate.
Auf demokratisch-westlicher-europäischer Seite ist Belgien weit vorn zu finden: Platz 17, die somit noch vor den USA liegen.
Auf westlich-demokratischer Ebene auf der asiatischen Seite ist Südkorea auf sage und schreibe Platz 4 ganz, ganz weit vorne.
Uwe hat geschrieben:Ich finde es komisch, dass hier alte Geschichten ausgegraben werden, da es doch immer heute vermittelt wird, dass die Vergangenheit nichts mit der Gegenwart zu tun hat: Heut' halt andere Bedingungen und andere Zeiten sind, und darum andere Maßstäbe angesetzt werden müssen.

Darum: Weil die Vergangenheit immer mal wieder einen einholt: Bis zum heutigen Tag, bis in alle Ewigkeit

"Jeden Tag nehmen sich 20 US-Kriegsveteranen das Leben" Zitat aus: NNZ vom 11.11.2017
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Quelle: https://www.nzz.ch/gesellschaft/die-gebrochenen-helden-ld.1326621

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Quelle: https://www.nzz.ch/gesellschaft/die-gebrochenen-helden-ld.1326621

Uwe hat geschrieben:Erwähnung des Vietnamkriegs

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Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1165881/umfrage/verluste-nach-kriegspartei-im-vietnamkrieg/

Das Trauma aus Vietnam
Zitat: "Für ihn sind nicht allein das Elend dieses Krieges mit seinen 2 Millionen toten Vietnamesen und 58.000*
toten Amerikanern das Problem, sondern die Vergeßlichkeit."


* → "Die Zahl der Vietnam-Veteranen, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hätten, sei mit mehr als 58.000 inzwischen höher als die Zahl der US-amerikanischen Kriegstoten."
Zitat aus: "Vietnam-Veteranen: Mehr Suizide als Kriegstote"

"Die Zahl der Menschen, die nach dem Krieg in Vietnam Suizid begangen haben, ist höher als die Zahl der US-Soldaten, die in dem Krieg gestorben sind. Doch nie wurde erzählt, dass für viele US-Soldaten die Rückkehr nach Vietnam die einzige Möglichkeit war, mit ihrer posttraumatischen Belastungsstörung umzugehen." Zitat aus: "Wie US-Soldaten in Vietnam ihre Traumata besiegen"

Irak-, Afghanistankriege:
"Auf jeden gefallenen US-Soldaten kommen vier Suizide: Warum gerade Afghanistan- und Irak-Veteranen an psychischen Erkrankungen leiden"
Zitat:"In den USA leben mehr als vier Millionen US-Veteranen der letzten beiden Kriege. Zwar sind in Afghanistan und im Irak weniger Soldaten gefallen als in früheren Konflikten. Doch mehr als die Hälfte der Rückkehrer leidet unter psychischen und physischen Folgen des Krieges."

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mo Mär 20, 2023 7:48 pm

Uwe hat geschrieben:**** Siehe dazu passend Hannah Arendt (Philosophin; auch befasst mit Politik/Politikern und dessen/derer Gegensatz zur Wahrheit): „Die Banalität des Bösen.“

Aus der Praxis: Von John Mearsheimer:
Zitat aus: YouTube - Beschreibung:
"2003 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Er ist Empfänger des James Madison Award 2020 der American Political Science Association, der alle drei Jahre an einen amerikanischen Politikwissenschaftler verliehen wird, der herausragende wissenschaftliche Beiträge geleistet hat. Das Preiskomitee stellte fest, dass Mearsheimer „einer der am häufigsten zitierten Wissenschaftler für internationale Beziehungen in der Disziplin ist, aber seine Arbeiten werden auch weit über die Akademie hinaus gelesen.
Mearsheimers Werke werden von Studenten der Internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts viel gelesen und diskutiert. Eine Umfrage aus dem Jahr 2017 der US-Fakultät für internationale Beziehungen ordnet ihn an dritter Stelle unter „Gelehrten, deren Arbeit in den letzten 20 Jahren den größten Einfluss auf den Bereich IR hatte“."


Also nicht ganz unerheblich der US-Wissenschaftler, der etwas zu dem obigen Zitat mitteilen kann:
Sein WerK von 2011: "Why Leaders Lie : the Truth about Lying in International Politics - Warum Führer lügen: Die Wahrheit über das Lügen in der internationalen Politik"

Zitat Beschreibung:
"Seit mehr als zwei Jahrzehnten gilt John J. Mearsheimer als einer der führenden realistischen Denker der Außenpolitik. Klar und prägnant, ein furchtlos ehrlicher Analyst, löste sein Co-Autor der New York Times 2007, The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy, mit seinem unbeirrbaren Blick auf die Entstehung der amerikanischen Nahostpolitik einen Feuersturm aus. Jetzt wirft er einen Blick auf einen weiteren kontroversen, aber zu wenig untersuchten Aspekt der internationalen Beziehungen: das Lügen. In Why Leaders Lie liefert Mearsheimer die erste systematische Analyse des Lügens als Instrument der Staatskunst, wobei er die Varianten, die Gründe und die potenziellen Kosten und Vorteile identifiziert. Er stützt sich auf eine Fülle von Beispielen und argumentiert, dass Führungskräfte oft aus guten strategischen Gründen lügen, sodass eine pauschale Verurteilung unrealistisch und unklug ist. Doch neben dem Lügen gibt es noch andere Arten der Täuschung, einschließlich Verschleierung und Spinnerei. Vielleicht ist keine Unterscheidung wichtiger als die zwischen dem Lügen eines anderen Staates und dem Lügen des eigenen Volkes. Mearsheimer war erstaunt, als er feststellte, wie ungewöhnlich Interstatelying war; Angesichts der Atmosphäre des Misstrauens unter den Großmächten stellte er fest, dass offener Betrug schwer durchführbar und daher selten der Mühe wert ist. Außerdem schlägt es manchmal fehl, wenn es auftritt. Chruschtschow log über die Größe der sowjetischen Raketenstreitkräfte und löste damit eine amerikanische Aufrüstung aus. Eisenhower wurde 1960 beim Lügen über U-2-Spionageflüge erwischt, die ein bevorstehendes Gipfeltreffen mit Chruschtschow zum Scheitern brachten. Führungskräfte führen häufiger ihre eigene Öffentlichkeit in die Irre, manchmal mit schädlichen Folgen. Obwohl die Gründe edel sein mögen – Franklin Roosevelt zum Beispiel hat das amerikanische Volk belogen, dass deutsche U-Boote 1940 den Zerstörer Greer angegriffen haben, um einen Grund für einen Krieg gegen Hitler zu schaffen – können sie leicht zu einer Katastrophe führen, wie bei der Bush-Regierung Unwahrheiten über die Massenvernichtungswaffen des Irak. Es hat nie eine umfassende Diskussion über internationales Lügen gegeben. Jetzt füllt ein führender Experte die Lücke mit einem reich informierten und stark argumentierten Buch."

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Fr Mär 31, 2023 2:27 pm

Uwe hat geschrieben:...Bereich IR...

IR: International Relations / internationale Beziehungen
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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mo Apr 03, 2023 2:33 pm

Uwe hat geschrieben:IR: International Relations / internationale Beziehungen

Dazu J.Sachs mit Übergang zu JFK:
Ab Minute 28:01 bis 30:56:

Eine andere Seite Amerikas:
Eine der Lektionen des ehemaligen US-Präsidenten J.F. Kennedys an seine Kinder vor über 60 Jahren:
„Wir alle Verantwortung für unser Handeln übernehmen müssen, zu reflektieren, sorgfältig nachzudenken, ernsthaft betrachten, was unsere Rolle in unseren Problemen ist, und das Frieden nicht etwas ist, wofür wir nur beten müssen, dass wir alle die Verantwortung haben, Frieden zu schaffen, und Vergebung zu schaffen, und unsere Brüder nicht als Feinde anzusehen, aber sie als unsere Brüder zu betrachten und wir sollten lesen, weshalb es gut, denn lesen ist wichtig zu verstehen, Wissen zu erlangen, ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was los ist."
Zitat ab Minute 16:49 bis 17:33 von Kerry Kennedy über Vater JFK in Oxford Union Dezember 2017

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Apr 04, 2023 3:44 pm

Ein intellektueller Amerikaner in recht angesehener Position mit humorvoller Note:
J. Sachs 2017 Oxford Union ab Minute 13:00:
Amerikaner wissen (manchmal) zu wenig:
„Sie dürfen ein Land nicht bombardieren, wenn sie nicht zwei Städte darin nennen können.
Denn meiner Ansicht nach würde dies zum Weltfrieden führen.
Aber, es würde sicherlich alle amerikanischen Bombenangriffe stoppen.“


Und J. Sachs in der UN Juli 2021 ab Stunde 2:09:04:
Einleitung zum Verständnis:
„Wir brauchen die UNO als Kern und zentrale Institution dieser Weltperiode, weil dies der Fall ist, der einzige Weg, wie wir eine zivilisierte Welt haben werden, ist eine starke UN und es kann nicht sein, dass das gesamte UN-Budget (Anmerkung: 30 Milliarden werden benötigt) kleiner ist als das Budget meiner Nachbarschaft in New York. Das UN-Budget beträgt dieses Jahr 3 Milliarden $. Das Budget von NY-City beträgt 100 Milliarden $. Und dann sagen wir, warum die Dinge nicht gut laufen. Weil die Reichen alles horten."
Und jetzt kommt’s:
"Anstatt, dass unsere drei Milliardäre in den Weltraum fliegen. Nun, sie könnten in den Weltraum fliegen; und dort bleiben, und ihr Geld zurücklassen. Das wäre eine Idee…“

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Apr 11, 2023 3:29 pm

Uwe hat geschrieben:Auf der anderen Seite:
- 500.000 US-Bürger, die jedes Jahr medizinische Schulden machen
- 18 Mill., die ihre ärztlichen Rezepte nicht einlösen können
- 12 Mill. Kinder, die nachts hungrig ins Bett gehen
- die Hälfte der Rentner, die weniger als 25.000$ im Jahr haben

- 600.000 bis 1 Mill. Menschen leben auf der Straße

Ergänzung:
- 85 Mill. Menschen ohne Gesundheitsversicherung
- 60.000 sterben auf Grund nicht rechtzeitiges Gehen zum Arzt
- höchste Preise auf der Welt für verschreibungspflichtige Medikamente
- 500.000 $ Kosten an einer medizinischen Fakultät
- evtll. zu wenig Krankenschwestern
Anmerkung: Gilt aktuell immer noch:
Die deutsche Ausbildung Krankenschwester/-pfleger wird erst nach Weiterbildung/-qualifizierung und abschließenden Test anerkannt.
Es scheint, als ob die Anforderungen und Fähigkeiten etwas höher oder zumindest anders sind in den USA.
Ob der Ausbildungsstand einer thailändischen Krankenschwester in den Staaten anerkannt wird, darüber kann ich nichts sagen.
Zitat ab Minute 16:24:

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Mi Jun 14, 2023 5:41 pm

Uwe hat geschrieben:Erwähnung des Vietnamkriegs

"Im Oktober 1963 unterzeichnete er das „National Security Action Memorandum 263“, in dem er den Abzug von 1.000 US-Militärs aus Vietnam bis Ende des Jahres und den vollständigen Abzug bis Ende 1965 forderte."
Quelle:"Exit Strategy: In 1963, JFK ordered a complete withdrawal from Vietnam" - Boston Rewiew
Der, der das veranlasste, war J.F. Kennedy.
Was nicht lange Bestand haben sollte:
"Und der von Kennedy vorgeschlagene Abzug amerikanischer Militärberater aus Vietnam, der zum Teil von einem Erfolg in Indonesien abhing, wurde von Lyndon Johnson nach der Ermordung von JFK schnell wieder rückgängig gemacht, und innerhalb kurzer Zeit wurden Hunderttausende amerikanischer Kampftruppen nach Vietnam geschickt." Quelle: Präsident John F. Kennedy

Ein Amerikaner, der als Friedenstifter Präsident wurde: Was es nicht aller (amerikanischen, und auch sonstwo) Tage gibt.
Einer, der nicht das Unschuldslamm spielt, und nicht die Sichtweise hat, dass nur immer ein Anderer der Böse ist, das Böse verkörpert, und das Schlimme in sich hat, das Schlimme plant und so handelt.
Dazu eine Rede von ihm: Vor fast genau 60 Jahren (Tu nichts Gutes, dann widerfährt dir nichts Schlechtes: Leider ist es so gekommen)
Der Hintergrund der Rede ist auch (nicht nur) der Erinnerung an Nagasaki und Hiroshima geschuldet.*

* Mehr Wahrheit und Ursachen nachzulesen in:
„A World Destroyed - Hiroshima and Its Legacies” von Martin J. Sherwin
Dazu als Parallele zu heut‘:
„Gambling with Armageddon“ auch Martin J. Sherwin

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon Uwe » Di Jul 11, 2023 5:24 pm

Nicht jedem ist es recht, dass ein Amerikaner -der als Präsidentschaftkanditat im Rennen ist- selbstreflektierend sich auch die Kehrseite der Medaille des (Noch)Weltvorbilds der Erde -die sich stolz selbstbewußt (fast)jeder Amerikaner auf die Fahnen schreibt- anspricht: Und das, (obwohl)wie er selbst weiß: Viele seiner Familienangehörigen haben das tolle, tolerante, flexible (fast)sichere Land mit ihrem Leben (genauer gesagt Ermordung) bezahlen müssen (was man eher einer Diktatur zuschreibt, sei es eine Militäische, Russische, Chinesische, Kommunistische oder Faschistische). Sei's drum: Vorbild bleibt Vorbild.

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Re: Der amerikanische Traum: Ein Trauma?

Ungelesener Beitragvon thai.fun » Mi Jul 12, 2023 4:01 am

Vielleicht ist der nächste Amerikanische Traum, KI?
"USA:
Erica Marsh wird zu einer mächtigen Polit-Stimme – doch es gibt ein Problem
Mit provokativen Äusserungen erreichte Erica Marsh in kurzer Zeit viel Aufmerksamkeit auf Twitter. Doch dann häuften sich die Zweifel an der Echtheit ihrer Person immer stärker. ..."

https://www.20min.ch/story/erica-marsh- ... 3861276180

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Ich bin nun Mal! Auch hier ...


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