Wunderwerk Mensch

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Rudi
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Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon Rudi » Fr Dez 05, 2014 6:20 pm

Wunderwerk Mensch

Sechs Billionen Reaktionen laufen im menschlichen Körper in jeder Sekunde ab, und alle sind miteinander verbunden, jedes anderes einzelnes biochemisches Ereignis weiß, welches biochemische Ereignis gerade abläuft. Da ist eindeutig eine Intelligenz am Werk, die wesentlich größer ist als unser Verstand.

Wie kann z.B. eine einzelne menschliche Zelle mit einem Durchmesser von 1/50 mm die Menge von Informationen in ihrer DNA enthalten, die 1000 Bücher mit über 600 Seiten füllen kann. Je mehr wir über die Funktionsweise des Körpers wissen, desto mehr erkennen wir, wie unendlich groß die Intelligenz sein muss, die in ihm wirkt und wie wenig wir darüber noch wissen.

So kann man wir zu dem Schluss kommen, dass jede einzelne Zelle intelligenter ist als das gesamte Organ, und dass jedes Atom um ein Vielfaches intelligenter ist als die daraus zusammengesetzte Materie.

Der Mensch als die Summe der Elemente, Zellen und Organe, aus denen er besteht, ist also weniger intelligent, als jedes einzelne seiner Organe oder Zellen. Das könnte erklären, warum unsere Organe über einen Selbstschutz verfügen, um sich etwa gegen eine falsche Ernährung unsererseits zu wehren, denn was z.B. die Leber alles kann, davon haben wir wenig Ahnung. Wir brauchen aber auch keine Ahnung davon zu haben. Die Leber erledigt ihre Aufgabe am besten, wenn wir sie nicht dabei stören. All dies geschieht in der Regel, ohne dass wir etwas davon merken.

Die Zelle ist also weitaus intelligenter als die Organ und das Atom intelligenter als das Molekül und der Atomkern als das Atom. Irgendwo scheint hier der Übergang von der Materie zum Geistigen sein. Dann verstehen wir auch: "Der Geist beherrscht die Materie".

Unsere bekannte Welt kann wissenschaftlich nur dann widerspruchsfrei erklärt werden, wenn wir voraussetzten, dass es für die Schaffung aller materiellen und geistigen Dinge einen geheimen Urgrund gibt, die Quantenwelten, also Gott. Obwohl dieser Untergrund nichtmateriell und transzendent ist, entsteht alles aus ihm – vom kleinsten Elementtatteilchen über Atome, Menschen und Sterne bis zu den größten Galaxien.

Auch einige der staunenswertesten Wunder in unserer Natur zeigen deutlich, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht eine auf Zufallsprozesse beruhende Entstehung des Lebens, völlig auszuschließen ist. Diese Wahrheit erkannte nach über 60 Jahren auch der einst atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der es wie folgt formulierte: "Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte."

Trotz allen kritischen Stimmen unserer gottlosen Zeit, gibt es auch heute immer wieder anerkannte Wissenschaftler, die das Offensichtliche zugeben und den Mut besitzen, sich in aller Öffentlichkeit deutlich gegen das Evolutionsmodell auszusprechen. Zu ihnen gehört auch Michael Behe. Er ist Professor für Biochemie an der Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania und akzeptierte anfangs der wissenschaftlichen Evolutionstheorie voll und ganz. Allmählich begann er aber die Evolution grundlegend in Frage zu stellen.

Ebenso kann nicht ein Wissenschaftler erklären, was "Leben" denn eigentlich ist. Wir können lediglich Merkmale des Lebens benennen, aber die Evolutionslehre hat nicht die geringste Erklärung dafür wie Lebendiges aus toter Materie entstehen kann. Dementsprechend gibt es zu diesem Wirklichkeitsbereich auch ein Naturgesetz, welches der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822 - 1895) erkannte und sich immer wieder bestätigt hat: " Leben kann nur aus Leben kommen." Diese Aussage steht auch heute noch in voller Übereinstimmung mit allen weltweit experimentell ermittelten Daten in der leblosen Natur. Die Frage die sich dabei aber unweigerlich stellt, ist: Woher kam dann das erste Lebewesen?

Und so ist es nur folgerichtig zu fragen, ob das Leben nicht doch aus einem zielorientierten Schöpfungsprozess stammt. Exakt von diesem Prinzip berichtet uns die Bibel. Denn hier wird die aus Sicht der Informatik notwendige geistige Informationsquelle für jegliche Information (und damit auch für die biologische Information) bereits auf der ersten Seite erwähnt: "Am Anfang schuf Gott."

Die Widersprüchlichkeit zeigt den zwiespältigen Zustand in dem sich die Wissenschaft heute befindet sehr gut. Auf der einen Seite wird mit einem riesigen technischen Aufwand das Universum nach einem intelligenten Signal abgehört und andererseits wird die codierte Information in jeder einzelnen Zelle, ignoriert.

1984 erhielt der Schweizer Atomphysiker Dr. Carlos Rubbia den Nobelpreis für die Entdeckung einer mathematisch berechenbaren Naturkonstante, mit der er das Verhältnis von Masseteilchen (Materie) zu den steuernden Energieteilchen berechnen konnte.
Dieses Verhältnis von Materie zu der sie formenden Energie beträgt 1: 9,746x108. Dies entspricht etwa 1:1.000.000.000. So sind dementsprechend 1 Milliarde Energieeinheiten daran beteiligt, eine einzige Einheit an Materie, sprich Masse, zu bilden, so dass diese für uns in ihrer materialistischen Form sichtbar wird und wir sie in die Hand nehmen können.
Ist es nicht interessant, dass wir Menschen uns fast immer nur mit dem einen milliardsten Teil der Wirklichkeit beschäftigen, nämlich der Materie bzw. dem, was greifbar und sichtbar ist. Dabei machen wir uns meist keine Gedanken darüber, welche weitaus höheren Energieanteile letztlich zu ihrer Materialisierung beigetragen haben.

Diese revolutionäre wissenschaftliche Entdeckung zeigt uns ganz deutlich, dass jede Form von Materie ihren übergeordneten energetischen Wechselwirkungskräften unterliegt.

Als Beispiel hierfür mag uns eine Schneeflocke dienen. Wenn eine Schneeflocke unter natürlichen Bedingungen zum Schmelzen gebracht wird und dann unter den gleichen natürlichen Bedingungen wieder eingefroren wird, erhält man die exakt gleiche Schneeflocke, sie kann sich "erinnern", wer sie ist.

Jedes Wassermolekül hat eine vollkommen eigene, unverwechselbare Identität. Es ist die Energie, die Materie schafft und formt, und nicht umgekehrt.

Bemerkenswert ist auch die Erkenntnis der Biophotonenforschung. Am Aufbau jedes einzelnen Wassermoleküls sind mehr als eine Milliarde Lichtquanten beteiligt. Das passt zu den Erkenntnissen des bereits genannten Dr. Carlo Rubbia, nach der jeweils mehr als eine Milliarde Energieteilchen notwendig sind, um nur einen Anteil Masse, also Materie, zu manifestieren.

Die Biophotonen sind reine Lichtenergie, ordnen jedes Wassermolekül unterschiedlich an und geben ihm seine unverwechselbare Identität. Auf unseren Körper übertragen bedeutet diese Erkenntnis, dass sich in unserem Körper ein Organ nur verändert, wenn sich vorher die Energie, die dieses Organ bildete, verändert hat. Handelt es sich bei dieser Veränderung um ein Energiedefizit, werden wir krank.

Die Quanten sind also geistige Energieträger der „materiellen“ Atome und der Lebenskraft für den Menschen. Sie sind auch der Schlüssel für Gesundheit. Die Anzahl der Quanten bestimmt auch das Schicksal des Menschen.

Immer mehr Menschen protestieren innerlich gegen die akademische Arroganz, mit der ein notwendiger Phasenübergang von physikalischen Erkenntnissen zu spiritueller Gewissheit verweigert wird.

Der Verstand allein ist es nicht, der uns in unserer persönlichen Entwicklung beflügelt. Wie Roboter, die nur innerhalb der Grenzen ihres festgelegten Programms agieren können, folgen wir unseren festen und selbst erschaffenen Abläufen und Denkbarrieren.

Das reaktive Denken ist letztlich eine »versteinerte« Form des Bewusstseins, die immer nur im Bereich des »Bekannten« operiert und daher nicht kreativ ist.

Etwas einfach nur zu verstehen reicht nicht aus. Intellektuelles Begreifen und intuitives Wissen sind weit voneinander entfernt.

So wie die Zelle als Individuum Teil des größeren Individuums Organ, das Organ auch nur Teil des Individuum Mensch ist, so ist auch der Mensch nur ein Teil einer größeren Einheit. Der Mensch ist nur Zelle in einem Organismus, den wir Planet Erde nennen. Auch ein Planet ist nur Organ eines größeren Lebewesens, des Sonnensystems, und so weiter.

Überdenkt der Mensch ein wenig diese Ordnung, so wird ihm bald bewusst werden, dass er als Zelle ebenfalls nur die Aufgabe hat, seinen ihm zugeteilten Dienst am Ganzen zu erfüllen. Er hat sich zu bemühen, eine möglichst nützliche Zelle zu sein, so wie er es von seinen Körperzellen erwartet, damit er nicht zum Krebsgeschwür dieser Welt wird. Verlässt er dennoch die Ordnung mutwillig, um seine missverstandene Freiheit auszukosten, so sollte er sich nicht wundern, wenn er eliminiert wird.

Auszüge aus Schriften verschiedener Autoren, deren Namen mir nicht mehr bekannt sind.

jogi
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon jogi » Mo Dez 08, 2014 8:32 am

Hallo, ich sehe es so:

Diese Forschungen und Gedankengänge wie oben beschrieben drehen sich doch immer um den Punkt, mal platt ausgedrückt, gibt es den lieben Gott oder nicht? Nach dem, wie es aussieht, kann man wohl sagen, ja, es gibt ihn. Aber die viel wichtigere Frage, die sich zum Beispiel für einen Weiterdenker wie Jogi daraus ergibt, ist doch die: interessiert er sich für mich, für uns? Ich denke nein!
Deshalb können wir getrost weiter machen wie wir wollen. Um den lieben Gott brauechen wir uns nicht zu kümmern. Er kümmert sich ja auch nicht.
Wenn er wenigstens, sagen wir mal, ein, zwei Mal im Monat im Fernsehen kommen würde, und da erklären würde, was er will und warum er die Schöpfung angeleiert hat, dann hätte man was in der Hand, - aber so! Ich weiß nicht!
Grüße von Jogi

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Detlef
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon Detlef » Mo Dez 08, 2014 1:08 pm

jogi hat geschrieben:Diese Forschungen und Gedankengänge wie oben beschrieben drehen sich doch immer um den Punkt, mal platt ausgedrückt, gibt es den lieben Gott oder nicht? Nach dem, wie es aussieht, kann man wohl sagen, ja, es gibt ihn. .......Er kümmert sich ja auch nicht.

Meinst du den, der seinen Sohn auf die Erde geschickt hat? Da hat er sich doch gekümmert! Die Menschen haben es nur versaut!
Aber auch heute gibt es noch den großen Kümmerer. Den Unfehlbaren in der einzig selig machenden röm./kath. Kirche. Den Stellv. von seinem Sohn auf Erden.
Und der ist doch ziemlich oft im TV. Und er und seine Schergen sagen doch klipp und klar, was sie wollen. Aber das scheint dir wohl nicht zu gefallen. :lol:
„Ite, missa est!“, lieber Jogi! :mrgreen:
...selbst ist der Mann! (wenn man ihn lässt und wenn er kann)

erwin
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon erwin » Sa Dez 13, 2014 2:51 pm

hallo Rudi,

selbstverständlich gibt es einen Schöpfer, einen "Gott" - für mich persönlich ist dies auch keine Frage des "Glaubens" sondern vielmehr "mit den Händen greifbar"

Um gemeinsam mit anderen Gläubigen zu beten und die Kommunion zu empfangen, nehme ich an den Gottesdiensten unserer teil. An die "Heilige Katholische Kirche" und die Verehrung der Heiligen glaube ich allerdings nicht; diese Stellen lasse ich beim Glaubensbekenntnis immer aus :spin

lieber @Rudi,

Deine oben gelieferte Abhandlung hat Dir sicher viel Mühe bereitet - danke dafür !

Allerdings sind diese Fakten eigentlich Binsenweisheiten; sind jedem mit Verstand gesegneten Menschen geläufig. Daran ändert auch Dein professioneller und geschliffener Stil nichts. Aus diesem Grund ist jeder vernünftige Mensch selbst in der Lage seinen Weg zu finden und bedarf keiner Anleitung / Missionierung; hierbei ist der Menschheit schon viel Leid und Elend zugefügt worden.



Zu gutem Schluß noch eine Beschwerde :

Deine oben genannten " 6 Billionen Reaktionen / Sekunde der Zellen" stimmen bei mir nicht mehr :shock .
Eine Überprüfung ergab den altersbedingten Verlust von ca. 2 Billionen; ich bin erschüttert !
Ein Trost : Die wichtigsten Reaktionen sind mir verblieben und ich komme klar damit ! :spin


Gruß
Erwin

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Rudi
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon Rudi » So Dez 14, 2014 4:10 pm

Hallo jogi,

dies ist ein Versuch, Deine Frage zu beantworten, gibt es den lieben Gott. Ich greife auf verschiedene Quellen zurück, aber was ich schreibe entspricht meinem derzeitigen Bewusstsein-stand.

Nur mit Rückgriff auf die Quantenphysik lässt sich die Existenz Gottes wissenschaftlich deuten, denn die Geheimnisse des Lebens finden wir nur in der Quantenphysik.

Die Quantentheorie ist im Gegensatz zur klassischen Physik, ein inneres Erleben, sie eröffnet ein neues Land, mit neuen Dimensionen.

Der Mitbegründer der Quantenphysik und Nobelpreisträger Werner Heisenberg forderte die Einbeziehung des Geistigen: „Man keine Physik machen ohne den Geist. »Dann kommen wir zu einem Weltbild, das mit unserem heutigen Weltbild nichts mehr zu tun hat, d.h. keine Physik ohne Miteinbeziehung des Geistes. «

Ferner sagte er: „Der erste Trunk aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, doch auf der Grund des Bechers wartet Gott.“
Wir können uns kein Bild von Gott machen, da dieser transzendent und nicht von dieser materiellen Welt ist.

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hat Joseph Ratzinger, der jetzt emeritierte Pabst, als Theologieprofessor an der Universität Tübingen Gott mit den Quantenwellen verglichen. Diese Wellen bilden den nichtmateriellen Urgrund aller Materie. In der Theologie wird Gott als der Urgrund allen Seins betrachtet.

Aus physikalischer Sicht hat alles auf dieser Welt seinen Ursprung in den Quantenwellen, also Gott. Die ursprüngliche Form der Quantenwellen können wir nie beobachten. Sobald wir dies versuchen, verwandeln sich die Wellen in tatsächliche materielle Objekte unserer Welt.

Die Quantenwellen sind nicht nur Möglichkeitswellen, sondern auch Wahrscheinlichkeitswellen. Die Quantenwellen geben eine Struktur vor, wie sich etwas materiell in unserer Welt manifestieren kann. Das Primäre unserer Welt ist also Information und nicht Materie. Alles auf unserer Welt ist vorher schon als Potential in einem transzendenten, göttlichen Bereich außerhalb unserer Welt als Information angelegt und wird materiell „in Form“ gebracht. Die Quantenwellenwelt mit ihren Wahrscheinlichkeiten und ihren Gesetzmäßigkeiten können wir als göttliche Ordnung betrachten.

Unsere bekannte Welt kann wissenschaftlich nur dann widerspruchsfrei erklärt werden, wenn wir voraussetzten, dass es für die Schaffung aller materiellen und geistigen Dinge einen geheimen Urgrund gibt, die Quantenwelten. Obwohl dieser Untergrund nichtmateriell und transzendent ist, entsteht alles aus ihm – vom kleinsten Elementtatteilchen über Atome, Menschen und Sterne bis zu den größten Galaxien

In der Theologie wird Gott als derjenige definiert, der über Raum und Zeit erhaben ist. Seine Freiheit von der Unterwerfung der Schranken von Raum und Zeit bringt man mit den Begriffen der Allgegenwart und der Ewigkeit zum Ausdruck, d.h. Gott ist in allen Dingen und allen Orten auch am Ort unseres eigenen Daseins allgegenwärtig, an allen Orten gleichzeitig präsent

Gott ist Geist. Der Geist ist der Ursprung aus dem alles hervorgegangen ist. Es ist der Heilige Geist, die geistige Substanz, aus der alle geistigen Formen bestehen. Der Heilige Geist ist also keine Person, sondern allgegenwärtige Energie - der unpersönliche Gott.

Der ewige Vater, unser aller Vater ist formgewordener Geist. Er selbst gab sich die Form aus Seinem ewigen allgegenwärtigen Strom der Liebe. Gott hat sich sozusagen personifiziert.
Gott schuf himmlische Welten mit Sonnen und Planeten, geistige Naturreiche und auch geistige Kinder, lichte Engelwesen, die die reinen Himmel beleben.

Gott kann nur jenen Menschen unmittelbar führen, der sich Ihm rechtzeitig zuwendet.
Die mittelbare Führung Gottes über das Gesetz von Ursache und Wirkung, Saat und Ernte: Gott strahlt in unsere Seele. Doch Er kann uns nicht unmittelbar anstrahlen, sondern Er strahlt unsere Belastungen, unsere Ursachen, an, entweder damit wir sie bereinigen oder damit sie durch Schicksalsschläge und Krankheiten bereinigt werden können, so dass uns Gott dann wieder unmittelbar anzustrahlen vermag.

Es gibt keinen zornigen Gott. Wäre Gott zornig, so wäre Er unvollkommen. Erregung zeigt die Unvollkommenheit des Menschen. Und wäre Gott gekränkt, so wäre Er ein unvollkommener Gott, dann hätte Er, wie der Mensch, Sein persönliches, kleines Ich zu verteidigen. Gott ist ewige, allumfassende und all-durchströmende Liebe.

Der Akt der kontinuierlichen Schöpfung lässt sich aus Sicht der modernen Quantenphysik nur mit einem trinitätischen Ansatz aus Vater, Sohn und Heiliger Geist widerspruchsfrei erklären, wobei jeder Mensch als Sohn zu verstehen und am kontinuierlichen Schöpfungsakt beteiligt ist.

Aus dem Blickwinkel der Quantenphysik haben wir damit eine gewaltige Verantwortung für das Wohl aller Lebewesen und unserer Welt. Denn durch unsere Mitwirkung bei der Umwandlung von Möglichkeiten in Tatsächlichkeiten sind wir am Schöpfungsprozess beteiligt und damit auch an der Entstehung von Liebe als auch von Leid. Damit könnte auch das Negative in unserer Welt erklärt werden. Durch unsere Teilnahme am Zusammenbruch der Wellenfunktionen nehmen wir sowohl Einfluss auf materielle Objekte unserer Erde als auch auf die Quantenwellen im Himmel. Denn jedes Mal, wenn eine solche Welle kollabiert, starten wieder neue Wellen, die uns Möglichkeiten anbieten, was sich künftig alles ereignen kann. Diese neu entstehenden Möglichkeiten im Himmel sind jedoch von den vorangegangenen Zusammenbrüchen der Quantenwellen abhängig. Erst wenn nur noch Möglichkeiten der Liebe vorhanden sind, ist das Reich Gottes verwirklicht – wie im Himmel als auch auf Erden.

Absolutes Wissen ist eine völlig nicht-intellektuelle Erfahrung der Wirklichkeit, eine Erfahrung, die in einem »meditativen« oder mystischen Zustand auftritt. Das Grundziel ist es, den denkenden Verstand zum Schweigen zu bringen und vom rationalen auf das intuitive Bewusstsein umzuschalten.

Es gibt im ganzen Universum keine Zufälle. Alles vollzieht sich entweder nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung, nach dem sogenannten Karmagesetz – oder es ist Führung und Fügung durch das göttliche Gesetz der Liebe. Auch Jesus von Nazareth lehrte das Karmagesetz mit den Worten: "Was du säst, wirst du ernten". Jedes Ereignis in unserem Leben, jeder Vorfall, ist nur eine Wirkung auf eine ehemals von uns gesetzte Ursache, entweder im derzeitigen Erdenleben oder in einer früheren Inkarnation. Es gibt also keine Wirkung ohne Ursache.

Wenn wir ein Erdenleben nicht zu unserer geistigen Höherentwicklung genutzt haben, so haben wir den Sinn, die Aufgabe dieser Inkarnation nicht erfüllt. Wir haben dann göttliche Energie und Kraft vergeudet und kehren mit leeren Händen von der Erdenreise zurück.

Rudi

Wahrscheinlich ist dies alles nicht so leicht zu verdauen, aber mit ein wenig Geduld wirst Du, so Du es überhaupt magst, erahnen oder verstehen. Letztlich haben wir dieses Wissen in uns, wir haben es nur fast vergessen.

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Detlef
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon Detlef » So Dez 14, 2014 5:39 pm

Rudi hat geschrieben:Es gibt keinen zornigen Gott. Wäre Gott zornig, so wäre Er unvollkommen. Erregung zeigt die Unvollkommenheit des Menschen. Und wäre Gott gekränkt, so wäre Er ein unvollkommener Gott, dann hätte Er, wie der Mensch, Sein persönliches, kleines Ich zu verteidigen. Gott ist ewige, allumfassende und all-durchströmende Liebe.


Und somit waren die Events "Verwirrung in Babel", "Sintflut", "die zehn Plagen", "Sodom und Gomorra" etc., reine Liebestaten. Von Zorn keine Spur. :mrgreen:
Die Gottesgläubigen warten doch heute noch auf den "großen Tag des Gottezornes". Das jüngste Gericht. Oder hat der gute Johannes uns da Bullshit verklickert?
Sektenprediger bedienen sich auch sehr gerne der Androhung, Gottes Zorn wird euch treffen usw.

Rudi hat geschrieben:Wahrscheinlich ist dies alles nicht so leicht zu verdauen, aber mit ein wenig Geduld wirst Du, so Du es überhaupt magst, erahnen oder verstehen.


Dann man zu, Jogi! :lol: Aber du musst ja auch nicht alles verstehen. Erahnen reicht! :mrgreen:
...selbst ist der Mann! (wenn man ihn lässt und wenn er kann)

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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon Rudi » Mo Dez 15, 2014 11:34 am

Hallo Detlef.

Der "Zorn Gottes" kommt aus der Vorstellungswelt der Heiden, die im Alten Bund noch sehr lebendig war. Man glaubte, die "Götter" würden an den Menschen Rache nehmen. Es wäre gut, wenn wir Menschen erkennen würden, dass wir den sogenannten "Zorn Gottes" selbst geschaffen haben. Der "zürnende Gott" ist das menschliche Ich, das Rache übt für das, was es selbst verursacht hat; denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Auch die Worte "Auge um Auge, Zahn um Zahn" wurden und werden falsch gedeutet. Der Mensch soll sich nicht an seinem Nächsten rächen und Gleiches mit Gleichem vergelten. Ihm ist geboten, seinem Nächsten zu vergeben, ihn um Vergebung zu bitten und Gleiches oder Ähnliches nicht mehr zu tun. Wer dieses Gebot nicht befolgt, der begibt sich selbst in das Gesetz der Abtragung. Es lautet: "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Es gibt also keinen zornigen Gott.

Gruß Rudi

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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon dogmai » Mo Dez 15, 2014 7:41 pm

Oh mein Gott. Komisch, daß ich auch als Nicht-Christ diesen Ausruf verwende. Aber das nicht aus Überzeugung, sondern weil ich das als Kind so oft gehört habe, wenn jemand verzweifelt oder schlecht gelaunt war. Und weil ich keine andere Redewendung in dieser Richtung kenne. Nun gehöre ich zu den ca 70 % der Menschheit, welche nicht an Gott glauben. Nicht mehr? Weiß ich nicht, als Kind mußte ich daran glauben und das in der Schule ständig beweisen, sonst gab es in Reli eine schlechte Note. Ich gehöre also nicht zu der blauen Masse auf der Grafik, aber ich verachte diese Menschen auch nicht wegen ihres Glaubens. Viele der Blauen hingegen tun das, verachten andere wegen ihres Glaubens. Und in Jerusalem bekriegen sich mehrere Religionen wegen des Anspruchs auf Zugang zu den ihnen heiligen Stätten. Ja was soll man denn davon halten?

Und manchmal gehe ich auch in eine Kirche und halte einfach nur inne. Das mache ich auch in einem Wat, hier oder in Thailand. Und...ich mag mich garnicht damit auseinander setzen, ob es einen Got gibt oder nicht. Meiner Tochter jedenfalls hat er nicht geholfen, aber auch kein anderer, wie immer er auch zu nennen sei. Aber mir fehlen auch bestimmt ein paar Billionen dieser Reaktionsträger.

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Quelle
Frühes Aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung.

angsthase888
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Re: Wunderwerk Mensch

Ungelesener Beitragvon angsthase888 » Mo Dez 29, 2014 7:39 pm

dogmai hat geschrieben:Viele der Blauen hingegen tun das, verachten andere wegen ihres Glaubens.

Viele der Atheisten verachten die Gläubigen wegen ihres Nicht-Glaubens :) [ich bin übrigens auch ein Atheist] Arroganz hängt meiner Meinung nach nicht mit der Religion zusammen.


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