Evolution oder Devolution?

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Rudi
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Evolution oder Devolution?

Ungelesener Beitragvon Rudi » Mi Sep 18, 2013 8:39 pm

Evolution oder Devolution?
Es gibt verschiedene Weltbilder, einerseits, das materialistische und andererseits das spiritualistische Weltbild. Das Materialistische oder das Materielle bedeutet, dass man davon ausgeht, dass es nur physikalisch erfassbare Materie gibt. Das bedeutet auch, dass wir nur physikalische Wesen sind. Mit dem Tod des Körpers ist alles vorbei. Auch sogar Gefühle, Emotionen Bewusstsein sind alles nur materielle Nebenprodukte des Gehirns. Das ist der eigentliche Stand der modernen Wissenschaft, von der man meint, es sei so.
Dies ist allerdings eine Behauptung, es hat niemand gesehen, dass ein Reptil ein Säugetier oder eine Amphibie ein Reptil wurde. Das ist einfach eine Annahme, dass es so in der Vergangenheit geschehen sei, also ein Glaube. Und wenn man kritisch hinschaut, ein nicht sehr begründeter Glaube.
Demgegenüber gibt es spirituelle Ausrichtungen, die davon aufgehen, das Leben eben ein geistiges Produkt ist, kein Produkt der Materie, sondern gerade umgekehrt, Materie ist die letzte Vierdichtungsstufe von Energie, die letztlich vom Geist vom Bewusstsein geformt wurde. Dementsprechend heißt es nicht so wie im Materialismus am Anfang war die Materie, nichts anderes als Materie, sondern am Anfang immer schon und ewiglich ist der Geist. Die Seele und die Geistwesen inkarnieren hier in diese Welt und formen die Materie, indem sie die Materie beseelen. Also Leben ist nicht aus Materie entstanden, sondern Leben war immer schon da und kommt auf diese Erde über eine Devolution, nämlich von höchsten, am wenigsten verdichteten Stufen des Universums kopieren und produzieren sich diese verschiedenen Existenzebenen in die nächst tieferen verdichteten Formen bis auf die sogenannte 7. Stufe, auf die Stufe der Erde, wo die Materie am verdichteten ist. Am Punkt der größten Verdichtung, gleichzeitig auch an einem Wendepunkt.
Das sind also zwei ganz verschiedene Ansichten, die nicht einfach nur belanglos sind, sondern die ganz dramatische Konsequenzen haben, eben der Mensch als materielles vergängliches Wesen aufgebaut oder als geistig ewiges Wesen gesehen.
Das sind Weltbilder, die sich unterscheiden wie Tag und Nacht.
Auch einige der staunenswertesten Wunder in unserer Natur zeigen deutlich, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht eine auf Zufallsprozesse beruhende Entstehung des Lebens, völlig auszuschließen ist. Diese Wahrheit erkannte nach über 60 Jahren auch der einst atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der es wie folgt formulierte: "Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte."
Und so ist es nur folgerichtig zu fragen, ob das Leben nicht doch aus einem zielorientierten Schöpfungsprozess stammt. Exakt von diesem Prinzip berichtet uns die Bibel. Denn hier wird die aus Sicht der Informatik notwendige geistige Informationsquelle für jegliche Information (und damit auch für die biologische Information) bereits auf der ersten Seite erwähnt: "Am Anfang schuf Gott."
Trotz allen kritischen Stimmen unserer gottlosen Zeit, gibt es immer wieder anerkannte Wissenschaftler, die das Offensichtliche zugeben und den Mut besitzen, sich in aller Öffentlichkeit deutlich gegen das Evolutionsmodell auszusprechen. Zu ihnen gehört auch Michael Behe. Er ist Professor für Biochemie an der Lehigh University in Bethlehem, Pennsylvania und akzeptierte anfangs der wissenschaftlichen Evolutionstheorie voll und ganz. Allmählich begann er aber die Evolution grundlegend in Frage zu stellen.
Ebenso kann nicht ein Wissenschaftler erklären, was "Leben" denn eigentlich ist. Wir können lediglich Merkmale des Lebens benennen, aber die Evolutionslehre hat nicht die geringste Erklärung dafür wie Lebendiges aus toter Materie entstehen kann. Dementsprechend gibt es zu diesem Wirklichkeitsbereich auch ein Naturgesetz, welches der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822 - 1895) erkannte und sich immer wieder bestätigt hat: " Leben kann nur aus Leben kommen." Diese Aussage steht auch heute noch in voller Übereinstimmung mit allen weltweit experimentell ermittelten Daten in der leblosen Natur. Die Frage die sich dabei aber unweigerlich stellt, ist: Woher kam dann das erste Lebewesen?

Die Widersprüchlichkeit zeigt den zwiespältigen Zustand in dem sich die Wissenschaft heute befindet sehr gut. Auf der einen Seite wird mit einem riesigen technischen Aufwand das Universum nach einem intelligenten Signal abgehört und andererseits wird die codierte Information in jeder einzelnen Zelle, ignoriert.

Zum Schluss noch ein Thema, das nur bedingt zur Überschrift passend ist, mich aber schon seit längeren beschäftigt.
Nach der Schöpfungsgeschichte ist Adam, der erste Mensch nicht Mann, sondern ein Androgyn, ein ganzheitlicher Mensch, der noch nicht in ein Gegensatzpaar aufgespalten ist. Der Mensch Adam lebt noch in der Einheit des Bewusstseins. Er wird also als Androgyn in den Garten Eden gesetzt. So kommt es, dass Adam den Wunsch entwickelt, ein Teil seines Wesens nach außen zu stellen und formal eigenständig werden zu lassen. Daraus entwickelte sich dann bekanntlich über Eva, der Schlange und dem Baum der Erkenntnis der sogenannte Sündenfall, der aber keiner war.
Jetzt die Frage, sind unsere heutigen Lady-Boys möglicherweise ganzheitliche, d.h. vollkommene Menschen, die an dieser Welt verzweifeln und gelegentlich auf die schiefe Bahn geraten?
Neues Denken erhält jung.

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